Start Im Test Im Test: Aukey 4K Dashboard Camera DR02J

Im Test: Aukey 4K Dashboard Camera DR02J

296
0

Eine Dashcam ist mittlerweile vielen von uns ein Begriff. Kann sie doch dabei helfen die Schuld bei Autounfällen aufzuklären. Eine Dashcam wird an der Windschutzscheibe oder am Armaturenbrett deines Fahrzeugs angebracht und mittels Kabel mit dem Zigarettenanzünder verbunden. Während der Fahrt zeichnet sie ununterbrochen alle Bewegungen auf. Wir haben uns für unseren heutigen Testbericht die Aukey 4K Dashboard Camera angesehen.

Unboxing

Die Aukey 4K Dashboard Camera wird in einer stabilen Umverpackung geliefert. Nach dem Öffnen der Verpackung kommt, geschützt durch Schaumstoff, die Kamera zum Vorschein. Unterhalb der Kamera befindet sich noch das Befestigungsmaterial für die Windschutzscheibe in Form einer Aufkleberhalterung, zwei 3M Aufkleber und sechs Kabelklemmen. Ebenfalls befinden sich noch eine Bedienungsanleitung, eine Garantiekarte sowie ein Dual-Port USB KFZ-Ladegerät und ein Mini-USB Kabel in der Verpackung.

Die Kamera wird mit Befestigungsmaterial und Kabel geliefert.

Spezifikationen

Die 77 x 51 x 37 mm kleine und 60g leichte, schwarze Dashcam hat ein 1,5 Zoll großes LCD Display, eine NT96660 CPU mit AR0521 CMOS Bildsensor. Weiterhin ist ein 157° Weitwinkelobjektiv verbaut. Die Auflösung der Aufnahmen erfolgt in 2160p (24 fps), 1440p (30 fps), 1296p (30 fps), 1080p (60 fps), 1080p (30 fps), 720p (120 fps), 720p (60 fps), WVGA, VGA. Das Bildformat wird in JPEG gespeichert. Es sind vier Aufnahmemodi – Loop, Bewegungserkennung, Zeitraffer und Notaufnahme, verfügbar. Es werden MicroSD Karten bis zu 128GB unterstützt. Die Kamera kann von -30°C bis zu 75°C genutzt werden.

Aussehen

Die Aukey 4K Dashboard Camera ist aus schwarzem Plastik und hat auf der einen Seite das Objektiv sowie oberhalb die Halterung angebracht. Ebenfalls befindet sich hier die äußere LED. Auf der Rückseite ist das kleine Display mit den vier Steuertasten angebracht. Links befindet sich eine Pfeiltaste mit einem Ausrufezeichen. Dies ist die Taste, um in den Notaufnahme-Modus zu gelangen. Über die beiden Pfeil-Buttons bedienst du die Kamera (Playliste ansehen, Setup-Menü öffnen) und mit dem OK-Button schaltest du das Display ein- oder aus.

Auf der Oberseite sind der Monitor sowie die Steuerungsbuttons sichtbar.

Oberhalb des Displays befindet sich rechts die LED-Anzeige. In der Draufsicht auf der rechten Seite liegt der Reset-Button, um die Kamera zurückzusetzen. In der Draufsicht links liegen das Mikrofon sowie der Port für die Micro-SD Karte. Auf der Oberseite liegen die Ports für MicroUSB-Kabel und GPS.

In der Draufsicht rechts liegt der Reset-Button.
In der Draufsicht links liegt der Mikrofon-Button sowie der MicroSD-Karten Slot.
Auf der Oberseite liegen der Port für das MicroUSB-Kabel sowie der GPS Stecker.

Installation

Es wird empfohlen, die Kamera in der oberen Mitte der Windschutzscheibe zu platzieren. Das Stromkabel wird mithilfe der mitgelieferten Kabelklemmen am Rand der Windschutzscheibe aufgeklebt/entlanggeführt und unterhalb zur 12V Buchse des Autos geführt. Des Weiteren muss in der Kamera eine MicroSD Karte eingelegt sein, um die Aufnahmen zu speichern (die Karte ist nicht im Lieferumfang enthalten). Hier muss eine SD Karte Class 10+ verwendet werden. Du verbindest das Kabel mit der Kamera und dem KFZ-Ladegerät, welches dann in die Buchse deines Autos gesteckt wird. Die MicroUSB Karte kann noch über die Option Format im Setup der Kamera formatiert werden. Um die Kamera auszuschalten entfernst du einfach das MicroUSB Kabel von der Kamera.

Die Kameralinse ist beweglich.

Sobald die Kamera aktiviert ist, hörst du einen kurzen Ton und die LEDs grün. Das bedeutet, dass die Kamera aktiviert ist, jedoch derzeit keine Aufnahme läuft. Beginnt die LED grün zu blinken läuft eine Aufnahme. Die äußere LED kann im Setup der Kamera deaktiviert werden. Somit wissen Außenstehende nichts von einer Aufnahme.

Sobald die Kamera mit Strom versorgt ist beginnst du mit den Einstellungen.

Sobald das Display also aktiviert ist, stellst du mithilfe der Bedientasten deine Sprache ein und gibst Datum und Uhrzeit an. Bei aktivierter Kamera sind über den Steuertasten die Symbole für das Setup oder die Liste der aufgenommenen Videos zu sehen, so dass es einfach ist mittels der vier Tasten durch das Menü zu navigieren.

Die Kamera wird an der Windschutzscheibe befestigt.
Klein und nicht störend hängt die Kamera an der Windschutzscheibe.

Setup

Sobald du das Setup geöffnet hast gelangst du zur Auflösung der Videoaufnahmen, welche du hier einstellen kannst. Weiterhin gibst du hier die Länge der Loop-Aufnahmen an, wählst Datum und Uhrzeit sowie die Datumsanzeige. Du gibst an, ob ein Audio während der Aufnahme aufgenommen werden soll, das akustische Signal aktiviert ist, den Belichtungswert, die Frequenz, die Speed-Einheit (km/h oder mp/h), die Sensivität des Beschleunigungssensors (Accelerometer) und die Sprache. Ebenfalls kann ein Bildschirmschoner eingesetzt werden, die Bewegungserkennung aktiviert (Movement Detection), LED Detektieren oder der Zeitraffermodus ausgewählt werden. Unter der Option Format formatierst du deine SD Karte. Weiterhin kann die Dashcam über die Einstellungen noch zurückgesetzt werden.

Auf dem Display zeigen die Symbole an, für was die Bedientasten stehen.

Aufnahme und Bedienung

Sobald du die Kamera mit deinem Zigrattenanzünder verbunden hast und dein Auto startest, beginnt automatisch eine Aufnahme im Loopmodus. Die LED am Rand blinkt grün. Jede Aufnahme dauert bis zu 10 Minuten (wahlweise 3 oder 5 Minuten, dies kann im Setup eingestellt werden) und wird durch eine neue Aufnahme ersetzt, wenn der SD-Karten Speicher voll ist. Die Videoaufnahmen befinden sich auf der SD-Karte unter \AUKEY\MOVIE.

Möchtest du den Bewegungserkennungsmodus nutzen, wählst du über das Setup der Kamera die Bewegungserkennung (Movement Detection) aus. Die Kamera startet erst dann eine Aufnahme, wenn in der Front eine Bewegung erkannt wird. Ebenso wird die Aufnahme gestoppt, sobald keine Bewegung mehr erkennbar ist.

Auch den Zeitraffermodus wählst du über das Setup der Kamera aus. Mit diesem Modus wird ein Bild pro Sekunde aufgenommen, um ein 30 fps Video zu erstellen.

Die Notaufnahme wird über den linken Bedienbutton unterhalb des Displays eingeschaltet (Dreieck mit Ausrufezeichen). Mit diesem Modus werden die aktuellen aufgenommenen Daten gesichert und können nicht überschrieben werden. Auf dem Display erscheint dann oben links das Dreieck mit dem Ausrufezeichen.

Weiterhin wird eine automatische Notaufnahme ausgeführt, sobald der Beschleunigungssensor der Kamera einen plötzlichen Stoß bemerkt. Das heißt, auch diese Aufnahme wird vor dem Überschreiben geschützt. Die Sensivität des Sensors stellst du ebenfalls im Setup-Menü ein.

Um einen Schnappschuss einer Aufnahme zu machen drückst du während des Filmens einmal für 3 Sekunden die Taste mit dem Pfeil nach unten. Die Schnappschüsse befinden sich auf der MicroSD Karte unter \AUKEY\PHOTO. Während des Schnappschusses wird ein Kamerasymbol erscheinen. Die Aufnahme wird aber nicht unterbrochen.

Um ein Audio aufzunehmen drückst du während der Videoaufnahme auf den Button mit dem Pfeil nach oben. Damit schaltest du die Audioaufnahme ein- oder aus.

Um ein Video auf der Dashcam anzusehen klickst du auf den Button mit dem Pfeil nach oben, um in die Playlist zu gelangen. Du wählst eine Datei aus und bestätigst mit dem OK-Button. Ein weiterer Klick auf den OK-Button spielt das Video ab. Ebenfalls können Videos über die Bedientasten gelöscht oder gesperrt werden. Zum löschen drückst du auf die Taste mit dem Pfeil nach oben und zum Sperren auf den Pfeil nach unten. Gesperrte Videos werden nicht überschrieben.

Fazit

Die AUKEY 4K Dashboard Camera ist einfach und handlich aufgebaut. Die Bedienung funktioniert ohne Probleme und die Bildqualität ist prima.

Die AUKEY 4K Dashboard Camera DR02J ist zum Preis von 89,99 Euro bei Amazon erhältlich.