Start Aktuell Huawei-Studie: Wirtschaftsbeziehung zu China mindestens so wichtig wie zur USA

Huawei-Studie: Wirtschaftsbeziehung zu China mindestens so wichtig wie zur USA

Huawei hat heute die Ergebnisse einer breit angelegten Studie zum China-Bild der deutschen Bevölkerung veröffentlicht. Laut dem Ergebnis der Studie haben jüngere Deutsche ein positives Chinabild und rund 30 Prozent der Befragten finden die wirtschaftlichen Beziehungen zu China wichtiger als zu den USA.

Die mit 2600 Befragten recht groß angelegte Studie (PDF) mit dem Titel "Deutschland und China – Wahrnehmung und Realität" entstand im Auftrag von Huawei in Zusammenarbeit mit dem German Institute of Global and Area Studies (GIGA) und TNS Emnid. China wird demnach von vielen älteren Befragten in erster Linie als Wirtschaftsmacht wahrgenommen. Den jüngeren Befragten viel eher das Chinesische Essen und das große Bevölkerungswachstum als erster Begriff ein.

Rund 60 Prozent aller Befragten halten den Einfluss von China auf die deutsche Wirtschaft für groß oder sehr groß, wobei mit rund 50 Prozent auch die Zahl derjenigen recht hoch ausfällt, die sich angesichts der wirtschaftlichen Stärke von China Sorgen machen.

Die Befragungsergebnisse zeigen, dass jüngere Deutsche China in vielerlei Hinsicht aufgeschlossener gegenüberstehen als ältere. Sie zeichnen auch insgesamt ein positiveres Chinabild. So sind sie hinsichtlich der wirtschaftlichen Stärke Chinas sichtlich weniger besorgt (36 % sehr oder eher besorgt) als die älteren (51 % sehr oder eher besorgt). Ebenfalls optimistischer sind sie bezüglich der These, dass beide Länder von der technologischen Zusammenarbeit profitieren.

Die komplette Studie inklusive Methodik und den detaillierten Tabellen finden Sie unter der URL huawei-studie.de. Die Webseite bietet auch die erste Studie von 2012 zum Download an.

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