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Huawei ändert US-Strategie

Es ist kein Geheimnis mehr, dass sich Huawei in den USA wegen Spionageverdachts unbeliebt gemacht hat. Folge: Die Chinesen ändern ihre Verkaufsstrategie.

Aufgrund der Ende letzten Jahres aufgetretenen Zerwürfnisse mit US-Behörden will Huawei seine Smartphone-Verkaufsstrategie ändern. Zwar wurde vor kurzem das LTE-Phone "Premia 4G" beim Provider Metro PCS an den Start gebracht, aufgrund "geopolitischer Gründe" sehe man sich jedoch gezwungen, die künftige Marketingstrategie zu ändern. Man müsse den Gegebenheiten in den USA "realistisch" ins Auge blicken, so ein Unternehmensvertreter.

Huawei will sich künftig mit seinen Smartphones "auf den Rest der Welt" konzentrieren. Dieser sei "groß genug und im Wachstum begriffen", so das Unternehmen. Etwas überspitzt könnte man sagen: Die Chinesen ziehen in den USA den Schwanz ein – und setzen ihre Hoffnungen auf andere Märkte. Leicht wird ihnen der Rückzug sicherlich nicht fallen, gehört die USA doch noch zu den größten Smartphone-Nationen weltweit. Auch können wir uns kaum vorstellen, dass der Rückzug von langer Dauer ist.

Im Heimatland China dürfte Huawei hingegen weiterer Zuwachs beschieden sein – dort gibt es inzwischen zwar rund eine Milliarde Mobilfunk-Accounts, der Markt ist aber noch lange nicht gesättigt.

Quelle: androidcommunity.com

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