Start Im Test Handy und Tablets als Weihnachtsgeschenke

Handy und Tablets als Weihnachtsgeschenke

Ein Smartphone oder Tablet als Geschenk? Nicht jeder wird die Möglichkeit haben, den Liebsten ein Galaxy S4 unter den Weihnachtsbaum zu legen. Weil ein gutes Handygeschenk ins Budget passen muss, eignen sich unsere Handy- und Tabletempfehlungen auch für den schlankeren Geldbeutel.

HTC Desire 500


Mit dem Huawei Ascend Y300 oder dem Wiko Darknight gibt es günstigere Handys oder auch preiswertere Geräte mit größerem Display auf dem Geschenk-Markt. Doch was ist, wenn Sie ein schickes Handy mit Stil und wohlklingendem Namen verschenken wollen, das trotzdem kein Vermögen kostet? Hier kommt das HTC Desire 500 [1] ins Spiel! Das äußerst flache 500er steckt in einer schicken Schale, die von einem farbigen Aluring umschlossen wird. Kreativ gestaltet sind hier die Leiser-/Lauter-Tasten, sie sind in diesen Ring eingearbeitet. Und auch von der technischen Seite kann sich das schicke Smartphone durchaus sehen lassen.

Das Desire 500 gleicht von der Form her dem ehemaligen HTC-Top-Handy One S recht stark, es ist allerdings mit seinem 4,3-Zoll-Display etwas kleiner, und auch das Gehäusematerial ist deutlich einfacher. Abgesehen davon stimmen die übrigen Eckdaten: Ein 1,2 GHz schneller Quad-Core-Prozessor, 1 GByte RAM, eine 8-Megapixel-Hauptkamera und eine Frontkamera mit 1,6 Megapixeln passen zum Preis. Zu kritisieren ist nur die Entscheidung des Herstellers, das Gerät mit lediglich 4 GByte internem Speicher auszurüsten, eine zusätzliche MicroSD-Karte ist daher Pflicht. Das Display setzt mit 480 x 800 Pixeln keine Maßstäbe, ist aber scharf und lässt sich auch im Freien einwandfrei ablesen.

HTC Desire 500

Preis: ca. 220 Euro

Bezugsquelle: http://amzn.to/1bTST0g

Wiko Darknight


An die Namen der Handyemporkömmlinge Huawei und ZTE aus dem Reich der Mitte haben wir uns inzwischen gewöhnt – aber Wiko? Auch wir kannten bis vor wenigen Monaten die französische Marke unter dem Dach des chinesischen Mutterkonzerns Tinno Mobile noch nicht. In Frankreich kann man jedoch nicht von einem Branchenwinzling sprechen – laut eigenen Angaben lag das Unternehmen nach Verkaufszahlen im ersten Halbjahr 2013 auf dem dritten Rang in unserem Nachbarland. Das Darknight von Wiko [2] folgt dem aktuellen Trend zum Monsterhandy: Ein 5-Zoll-Display mit 1280 x 720 Pixeln ist sicherlich nicht für jeden geeignet, doch wer sein Smartphone ohnehin in der Hand- statt in der Hosentasche mit sich führt, bekommt viel Handy für wenig Geld.

Mit dem Darknight hat es Wiko erneut geschafft, uns positiv zu überraschen. In den Tests vergaßen wir oft, dass es sich bei dem Handy um ein Dual-SIM-Modell handelt, da es wirklich toll aussieht und in keiner Weise "beruflich" wirkt. Wenn Sie nicht jeden Tag am Handy spielen oder auf die (fehlende) Kompassfunktionalität angewiesen sind, dann ist das Darknight eine sehr gute und vor allem auch günstige Alternative zu den wesentlich teureren Dual-SIM-Flaggschiffen von Samsung & Co. Wir empfehlen den Kauf deshalb nicht nur Leuten, die zwei SIM-Karten brauchen, sondern auch für die Nutzung mit nur einer SIM.

Wiko Darknight

Preis: ca. 225 Euro

Bezugsquelle: http://amzn.to/1bIzK3k

Asus MeMO Pad HD 7


Das Nexus 7 ist ein großer Erfolg, doch der eigentliche Hersteller profitiert davon nicht in gleichem Maße wie Google. Denn das kleinste Nexus-Tablet stammt nicht vom Android-Entwickler Google, für die Technik zeichnet Asus verantwortlich – das wissen jedoch nur die Android-User, die etwas tiefer in die Materie einsteigen. Die Asus-eigene günstige Tablet-Linie nennt sich MeMO Pad, und das HD 7 [3] aus dieser Reihe macht dem Schwestermodell Nexus 7 durchaus Konkurrenz.

Bei der Technik müssen Sie im Vergleich zum Nexus 7 ein paar Abstriche machen. Das IPS-Display ist zwar scharf, doch seine Helligkeit reicht nicht für Outdooreinsätze. Auch die Auflösung von 1280 x 800 Pixeln liegt unter der eines Nexus 7. Bei der CPU kommt zwar ebenfalls ein Quad-Core-System zum Einsatz, dieses arbeitet jedoch nur mit 1,2 GHz. Dafür glänzt das Asus MeMO Pad HD 7 mit einem sehr günstigen Preis und der Option, den Speicherplatz mit einer MicroSD-Karte günstig aufzurüsten.

Asus MeMO Pad HD 7

Preis: 149 Euro

Bezugsquelle: http://amzn.to/1bTUhjJ

Huawei Ascend Y300


Was können Sie schon von einem Handy erwarten, das weniger als 100 Euro kostet? Wohl kaum ein helles Display, ein flottes System und genügend Akkupower für den Alltag. Doch, das gibt’s – Sie dürfen nur nicht bei Samsung, HTC oder Sony danach suchen! Die Dual-Core-CPU des Huawei Ascend Y300 [4] tickt zwar nur mit einem GHz, und auch der Arbeitsspeicher ist mit 512 MByte knapp bemessen, doch das macht das Gerät noch lange nicht zu einer lahmen Ente. Wer eher ein Schnäppchen-Smartphone und kein Highend-Handy sucht, dem wird das Y300 schnell genug sein.

Die Ladekapazität des Akkus ist mit 1950 mAh ordentlich, Huawei gibt als Laufzeit 320 Stunden im Standby und 5,3 Stunden für durchgängiges Telefonieren an. Bei uns im Test hielt es locker mehr als 24 Stunden durch. Anders als bei den Tophandys von HTC oder Sony lässt sich beim Y300 der Akku tauschen, und unter dem Deckel finden Sie auch einen Slot für MicroSD-Karten zum Aufrüsten des Speichers. Natürlich haben Sie es hier nicht mit einem Highend-Smartphone zu tun, aber für den aufgerufenen Preis stimmt das Paket beim Huawei Ascend Y300 auf jeden Fall.

Huawei Ascend Y300

Preis: 99 Euro

Bezugsquelle: http://amzn.to/1d9PnnI

Google Nexus 7


Das Nexus 7 ist beileibe kein Geheimtipp mehr. Seit Google das erste Modell 2012 vorgestellt hat, boomt auch bei Android der Tablet-Markt. Mit einem nur 7 Zoll großen Modell hat Google damals den Nerv der Zeit getroffen: Die Geräte lassen sich dank ihres kleineren Displays günstig herstellen, und das kompakte Format liegt zudem gut in der Hand. Deshalb ist das Nexus 7 [5] – in der zweiten Version – immer noch ein Kauftipp, den wir nicht auslassen wollen.

Das Highlight des 2013er-Nexus-7 ist neben seinem unschlagbaren Preis mit Sicherheit das verbesserte, hochauflösende Full-HD-Display. Mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln auf 7 Zoll ergibt sich eine beeindruckende Pixeldichte von 323 ppi. Ein iPad Mini kommt bei einer Auflösung von gerade einmal 1024 x 768 Pixeln auf eine Dichte von nur 163 ppi. Das Nexus 7 bekommen Sie in einer 16- oder 32-GByte-Version bei Google Play, aber auch Amazon führt es im Angebot. Dort lässt sich auch noch die 2012er Version des Tablets [6] für deutlich weniger Geld ausgraben.

Google Nexus 7

Preis: ab 167 Euro

Bezugsquelle: Nexus 7 2012: http://amzn.to/1gXMXsS

Bezugsquelle: Nexus 7 2013: http://amzn.to/1d9Q9Rv

Samsung Galaxy Tab 3 8.0


Welches Format hat das ideale Tablet? Lieber kompakte 7 Zoll oder doch gleich ein großes Tablet mit 10 Zoll und mehr? Samsung deckt mit seinen Galaxy-Tab-3-Modellen beide gängigen Displaygrößen ab und reiht gleich noch ein 8-Zoll-Modell in die Auswahl ein. Das eine Zoll – 2,54 cm – Unterschied zum Samsung Galaxy Tab 3 8.0 [7] lohnt sich für all die User, die ein leichtes und kompaktes Tablet suchen, das trotzdem noch genügend Platz für Texte und Dokumente auf dem Display bieten soll.

Über den Rest der Hardware gibt es eigentlich nicht viele Worte zu verlieren, außer dass Sie von Samsung immer solide Technik bekommen. Das Display mit einer Auflösung von 1280 x 800 Pixeln ist scharf und hell, der Akku mit 4450 mAh groß, die Dual-Core-CPU mit 1,5 GHz ausreichend flott, und auch die Kameras mit 5 Megapixeln auf der Rückseite und 1,3 Megapixeln auf der Front taugen für Schnappschüsse und Videochats. Reicht der interne Speicher nicht aus, lässt er sich – anders als in den Nexus-Geräten – per MicroSD-Karte aufstocken. Wollen Sie gerne unterwegs ins Netz, gibt es das Galaxy Tab 3 8.0 auch in einer LTE-Version.

Samsung Galaxy Tab 3 8.0

Preis: ab ca. 266 Euro

Bezugsquelle: http://amzn.to/1b3blqC

Motorola moto g


Motorolas moto g [8] ist ist ein Blick ein schönes Handy ohne große Mängel – zu einem aktuell sehr anständigen Preis. Es verfügt über einen flotten Quad-Core-Prozessor mit 1,2 GHz von Qualcomm (Snapdragon 400, MSM8x26), der dem Handy in Zusammenarbeit mit dem Adreno-305-Grafikchipsatz und Android 4.3 genügend Power für Apps und Spiele liefert. Das 4,5 Zoll große LCD löst mit 1280 x 720 Pixeln auf, in dieser Preisklasse lässt sich kaum ein schärferes Display finden

Als weiteres Alleinstellungsmerkmal hebt Motorola die austauschbare Rückabdeckung hervor, die es in verschiedenen Farben als Zubehör gibt. Der 2070-mAh-Akku des Moto g ist fest verbaut, einen MicroSD-Slot gibt es keinen. Damit die 8 bzw. 16 GByte Flash-Speicher nicht zu schnell überlaufen bietet Motorola zwei Jahre lang 50 GByte Speicher in der Google Cloud bei Google Drive an. Die kleinere Version mit 8 GByte finden Sie inzwischen für 170 Euro bei Amazon, das größere Modell mit 16 GByte Speicher lässt noch auf sich warten, es wird um die 200 Euro kosten.

Motorola moto g

Preis: ca. 170 Euro

Bezugsquelle: http://amzn.to/IiazcL


Infos

  1. HTC Desire 500: http://amzn.to/1bTST0g
  2. Wiko Darknight: http://amzn.to/1bIzK3k
  3. Asus MeMO Pad HD 7: http://amzn.to/1bTUhjJ
  4. Huawei Ascend Y300: http://amzn.to/1d9PnnI
  5. Nexus 7 2012: http://amzn.to/1gXMXsS
  6. Nexus 7 2013: http://amzn.to/1d9Q9Rv
  7. Samsung Galaxy Tab 3 8.0: http://amzn.to/1b3blqC
  8. Motorola moto g: http://amzn.to/IiazcL

Kommentiere den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here