16. Mai 2022
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Google und Corona – Alle Mitarbeiter müssen geimpft sein

Corona begleitet uns seit mittlerweile fast zwei Jahren. Viele von uns sind geimpft und geboostert, das Thema Impfpflicht steht im Raum. Der Google-Konzern ergreift nun Maßnahmen, die Ungeimpfte am Betreten der Google Gebäude hindern.

Google – Mitarbeiter müssen Impfung nachweisen

Laut internen Dokumenten will Google zu harten Maßnahmen greifen, sollten sich Mitarbeiter des Konzerns nicht gegen das Corona-Virus impfen lassen.

Maßnahmen sind Zwangsurlaub, Gehaltskürzungen oder sogar eine Entlassung – auch im Home-Office.

Impfstatus muss hochgeladen werden

Laut CNBC hat die Konzernführung ein Memo verbreitet, indem es heißt, dass die Mitarbeiter bis zum 3. Dezember Zeit hatten, ihren Impfstatus anzugeben und Nachweise hochzuladen, oder eine Ausnahmegenehmigung aufgrund medizinischer oder religiöser Hintergründe zu beantragen. Ab dem 4. Dezember kontaktiert man die Mitarbeiter, die ihren Status nicht hochgeladen haben, die ungeimpft sind und diejenigen, deren Ausnahmeanträge nicht genehmigt wurden.

Weiter heißt es, dass Mitarbeiter, welche die Impfvorschrift bis zum Stichtag 18. Januar 2022 nicht eingehalten haben, für 30 Tage in einen „bezahlten Verwaltungsurlaub“ versetzt werden. Sollte dann noch immer kein Impfnachweis vorliegen, schickt Google die Mitarbeiter für bis zu sechs Monate in „unbezahlten Privaturlaub“ mit anschließender Kündigung.

  • Ein Google-Sprecher sagte, dass „unsere Impfvorschriften eine der wichtigsten Möglichkeiten sind, um unsere Mitarbeiter zu schützen und unsere Dienste am Laufen zu halten“, und fügte hinzu, dass das Unternehmen „hinter unserer Impfrichtlinie“ stehe.

Viele Unternehmen in der Techbranche stellen ihre Pläne für eine Rückkehr an den Arbeitsplatz zurück, beziehungsweise bereiten sich auf eine flexible Zukunft vor. Google jedoch möchte seine Mitarbeiter, irgendwann im neuen Jahr, an drei Tagen in der Woche wieder physisch am Arbeitsplatz haben.

Die US-Regierung unter Joe Biden hat Unternehmen mit 100 oder mehr Beschäftigten angewiesen, sicherzustellen, dass deren Mitarbeiter bis zum 18. Januar vollständig geimpft oder regelmäßig getestet werden.

Google geht noch einen Schritt weiter und fordert die mehr als 150.000 Mitarbeiter auf, ihren Impfstatus in interne Systeme hochzuladen.

  • „Wir gehen davon aus, dass fast alle Rollen bei Google in den USA in den Geltungsbereich der Executive Order fallen“, heißt es in dem Memo von Google. „Jeder, der ein Google-Gebäude betritt, muss vollständig geimpft sein oder über eine genehmigte Unterkunft verfügen, in der er arbeiten oder vor Ort kommen kann“, sagte das Unternehmen und fügte hinzu, dass „häufige Tests keine gültige Alternative zur Impfung sind“.

Bei Nicht Akzeptieren Kündigung

Nicht alle Mitarbeiter akzeptieren die Impfvorschrift. Ein Manifest wurde bereits unterzeichnet. Welchen Weg (Verwaltungs- oder persönlicher Urlaub mit anschließender Kündigung) die Mitarbeiter ab Januar einschlagen bleibt abzuwarten. Google stellt im Memo klar, dass ohne Nachweis einer Impfung oder Ausnahmegenehmigung der Weg zurück zu Google/bei Google beendet ist.

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