25. Juli 2021
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Google-Konkurrenz beschwert sich über Googles vorinstallierte Android-Apps

Kaufen Sie ein Android-Handy, dann ist Google praktisch immer an Ihrer Seite. Ob Gmail, Maps oder die Google-Suche, die Google-Apps sind auf jedem Android-Gerät mit an Bord. Die Lobby-Gruppe FairSearch Europe um Microsoft, Nokia, Oracle oder auch Expedia beschweren sich nun bei der EU-Kommission.

Laut FairSearch würde Google seine marktbeherrschende Stellung bei Smartphones — 70 % aller 2012 verkauften Smartphones würden unter Android laufen, wobei Google den mobilen Werbemarkt zu 96% kontrolliert — nur über eine wettbewerbsverhindernde Strategie erreichen. Google würde "Android als trojanisches Pferd benutzen, um Partner zu täuschen, den mobilen Markt zu monopolisieren und Userdaten zu kontrollieren".

Die Gruppe wirft Google vor sein Android-Betriebssystem quasi "frei" zu verteilen, wer aber ein Android-Handy mit den Must-Have-Apps wie Maps, YouTube oder Play vertreiben möchte, müsse dem kompletten Google-App-Stack und der Google-Suche prominenten Platz auf dem Gerät einräumen, dies würde andere Anbieter im Wettbewerb stark benachteiligen. Eine Reaktion der EU-Kommission zu diesen Vorwürfen steht noch aus.

FairSearch setzt sich aus bekannten Namen aus der IT-Branche zusammen. So sind neben Reise-Portalen wie Expedia, Hotwire oder Kayak auch direkte Konkurrenten von Google vertreten. Microsoft und Nokia bieten selber Smartphones mit Windows Phone an. Microsoft selber wurde erst im März von der EU-Kommission zu einer Geldbuße in Höhe von 561 Millionen Euro verurteilt, weil es das Unternehmen versäumte einen Auswahl-Dialog zur Installation alternativer Web-Browser in Windows zu integrierten.

Quelle: FairSearch Europe

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