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Google: Klage wegen App-Rückgabefrist

Zwei unzufriedene Kunden haben Google verklagt: Die 15 minütige Rückgabefrist für Apps auf Google Play ist ihnen zu kurz bemessen. Vor zwei Jahren betrug die Frist noch 24 Stunden.

2010 änderte Google seine App-Rückgabefrist: Von einst 24 Stunden blieb eine viertel Stunde übrig. Sorgte dieser Schritt schon vor zwei Jahren zu einem Aufschrei, verklagten zwei Amerikaner Google nun wegen des ihrer Ansicht nach zu knapp bemessenen Zeitraums. Dabei sind sie nicht die einzigen, die sich unzufrieden zeigen. Bemängelt wird immer wieder, dass 15 Minuten schon allein zum Download umfangreicher Apps über eine 3G-Verbindung kaum ausreichen.

Google soll Kosten erstatten

Im Speziellen geht es den Klägern um zwei Apps: "Learn Chinese Mandarin Pro" und "aBTC", ein Android BitTorrent-Client. Die Apps kosten beide knapp 5 US-Dollar. Als die beiden Android-Nutzer feststellten, dass ihnen die Apps nicht gefallen, war die 15-Minuten-Frist bereits verstrichen. Die beiden auf diese Art Geschädigten verlangen nun die App-, Gerichts- und Anwaltskosten zurück.

Google rechtfertigt die 15-Minuten-Frist damit, dass die meisten unzufriedenen Nutzer ihre Apps sowieso innerhalb einer viertel Stunde zurück geben würden. Bis jetzt reagierte das Unternehmen noch nicht auf die Anschuldigungen.

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Quelle: androidcommunity.com, androidauthority.com

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