9. Dezember 2022
StartAktuellGoogle Doodle zum 112. Geburtstag von Oskar Sala

Google Doodle zum 112. Geburtstag von Oskar Sala

Oskar Sala war ein deutscher Komponist und hätte am heutigen 18. Juli seinen 112. Geburtstag gefeiert. Grund genug den Mit-/Weiterentwickler des Trautoniums, eines der ersten elektronischen Musikinstrumente, mit einem Doodle zu ehren.

Oskar Sala – Zum 112. Geburtstag ein Doodle mit Trautonium

Oskar Sala, geboren am 18. Juli 1910 in Greiz in Thüringen, gestorben am 26. Februar 2002 in Berlin, war ein deutscher Komponist und Musikpionier des 20. Jahrhunderts. Die Mutter war Sängerin, der Vater Augenarzt mit musikalischem Talent. So begann auch Sala selbst im Alter von 14 Jahren, Kompositionen und Lieder für Instrumente wie Violine und Klavier zu schreiben. Sala wurde bekannt für die Produktion von Soundeffekten auf dem Trautonium. Das Instrument bot eine Vielzahl an klanglichen Möglichkeiten. Er machte es sich zur Lebensaufgabe, das Instrument zu beherrschen und weiterzuentwickeln. Die Weiterentwicklung nannte er Mixture-Trautonium. Durch seine Ausbildung als Komponist und Ingenieur schuf er darauf elektronische Musik, die sich von allem bisher dagewesenen abhob. Mit dem Mixture-Trautonium konnten mehrere Klänge und Stimmen gleichzeitig abgespielt werden.

Sala komponierte damit Musikstücke und Soundeffekte für Filmproduktionen wie „Rosemary“ (1959) oder Hitchcocks „Die Vögel“ (1962). Mit dem Instrument erzeugte er Geräusche wie Vogelgeschrei, Hämmern, Tür- oder Fensterknallen.

Sala erhielt viele Auszeichnungen. 1995 schenkte er sein Original-Mischtrautonium dem Deutschen Museum für Zeitgenössische Technik.

Sala baute auch das Quartett-Trautonium, das Konzert-Trautonium und das Volkstrautonium.

20220718 Oskar Sala Doodle

Das heutige Doodle zeigt Oskar Sala am Trautonium in Aktion. Der Google Schriftzug ist im Hintergrund zu sehen, alle Buchstaben sind als visualisierte Geräusche von elektronischer Musik dargestellt. Das kann durchaus einmal kreischend, klirrend, schrill sein. Auf dem großen G und dem kleinen e haben sich noch zwei Krähen aus Hitchcocks „Die Vögel“ eingefunden und umrahmen das Szenario.

Weitere Infos zum Doodle gibt es hier.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

EMPFEHLUNGEN DER REDAKTION

MAGAZIN

APPS & SPIELE