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Google Doodle ehrt heute den Schriftsteller James Baldwin

James Baldwin wird mit einem Google Doodle geehrt

Im Zuge des Black History Month ehrt Google mit dem heutigen Doodle den US-amerikanischen Schriftsteller und Menschenrechtsaktivisten James Baldwin, welcher für zahlreiche literarische Werke bekannt ist.

Google Doodle – Wer war James Baldwin?

An diesem Tag im Jahr 1998 wurde James Baldwin: Collected Essays veröffentlicht. Das Doodle selbst zeigt James Baldwin beim Verfassen seiner Schriften. Das Oberteil von James Baldwin verschwindet fast mit dem gleichfarbigen Hintergrund und auch der Google Schriftzug ist eher dezent sichtbar.

Viele seiner Arbeiten behandeln Themen wie Rassismus und Sexualität. Seine Erzählungen sind berühmt für den persönlichen Stil, in dem Fragen der Identität von Schwarzen und Homosexuellen und damit verbundener sozialer und psychologischer Druck zur Sprache kommen, lange bevor die soziale, kulturelle oder politische Gleichstellung dieser Gruppen erkämpft wurde. (Quelle: Wikipedia)
James Baldwin wird mit einem Google Doodle geehrt

James Arthur Baldwin wurde am 2. August 1924 in New York City geboren. Aufgewachsen in Harlem half er bei der Erziehung seiner 8 Geschwister. Als junger Teenager wurde er Pfarrer in einer Kirche in Harlem. Des Weiteren engagierte er sich für die Zeitschrift seiner High School und veröffentlichte dort Gedichte, Kurzgeschichten und Theaterstücke. Seine Leidenschaft für das Schreiben festigte sich.

In seinen frühen Zwanzigern nahm er Gelegenheitsjobs an, um die Familie zu ernähren. Gleichzeitig setzte er sich aber das Ziel, einen Roman zu schreiben. 1944 erhielt er deshalb ein Stipendium, doch bis zum ersten Roman dauerte es 12 Jahre. „Go Tell It on the Mountain“ ist eine halb autobiografische Geschichte, welche heute als einer der besten englischsprachigen Romane des 20. Jahrhunderts gilt.

Mit 24 Jahren ging er für ein weiteres Stipendium nach Paris. Durch die Entfernung zu seiner Heimat gelang es ihm, freier über seine persönlichen Erfahrungen zu schreiben. Er schrieb Essays wie Notes of a Native Son“, „Nobody Knows My Name“ und „The Fire Next Time“. Seine Darstellungen der schwarzen Männlichkeit in Amerika waren ebenso poetisch wie bahnbrechend und fanden weit über die schwarzen Gemeinschaften hinaus Anklang. 

1956 veröffentlichte er seinen zweiten Roman, „Giovannis Zimmer„. Es war einer der ersten Romane, der tiefgreifende Charakterisierungen von Homosexualität in die Mainstream-Kultur einbrachte, lange bevor die Schwulenbefreiungsbewegung an Fahrt gewann.

In den nächsten Jahren folgten weitere Essays und Romane. Sie befassten sich direkt mit den Rassenspannungen in Amerika. 1974 schrieb er If Beale Street Could Talk, eine tragische Liebesgeschichte, die in Harlem spielt und die 2018 in einen mit dem Oscar ausgezeichneten Film adaptiert wurde.

1986 erhielt Baldwin den Commandeur de la Légion d’honneur, den höchsten französischen Verdienstorden. Zu seinen Lebzeiten und darüber hinaus erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Aber Baldwins Einfluss ist viel größer als jede Auszeichnung – seine Werke stellten wertvolle Repräsentationen für Menschen dar, deren Geschichten oft unerzählt blieben, und inspirierten viele Bürgerrechtler, die wiederum Fortschritte in der Gesellschaft machten, die Generationen beeinflussten.

James Baldwin starb am 1. Dezember 1987 in Saint-Paul-de-Vence, Provence-Alpes-Côte d’Azur in Frankreich.

Weitere Informationen zum Doodle gibt es auf der Google Doodle Webseite.


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