Erich Kästner, einer der bedeutendsten und damit bekanntesten Autoren des 20. Jahrhunderts, wäre heute 125 Jahre alt geworden. Casimir Funk allerdings, hätte heute bereits seinen 140. Geburtstag gefeiert und wird daher von Google mit einem Doodle auf der Startseite geehrt.
Google Doodle zum 140. Geburtstag des Biochemikers Kazimierz Funk oder auch Casimir Funk
Casimir Funk, oder eigentlich Kazimierz Funk wurde am 23. Februar 1884 in Warschau geboren und starb am 19. November 1967 in Albany, USA. Somit hätte er heute seinen 140. Geburtstag gefeiert. Doch wer war Casimir Funk eigentlich?
Aufgewachsen in Polen ist er nach dem Abitur in die Schweiz gereist, um dort Biologie und Chemie zu studieren. Mit 20 Jahren erlangte er den Doktortitel in organischer Chemie an der Universität Bern. Danach begann er an verschiedenen Forschungsinstitutionen in ganz Europa zu arbeiten.
Dabei kristallisierte sich sein Interesse für bestimmte Lebensmittel und deren Auswirkungen auf Krankheiten wie Skorbut, Krebs, Rachitis u.a. heraus. Im Jahr 1911 experimentierte Funk mit einer Substanz namens B1 (Thiamin). Er formte daraus kleine, entnehmbare Kristalle, die das Wachstum und die Funktion von verschiedenen Zellen unterstützten.
Er gab dem Ganzen den Namen „Vitamines“, kreiert aus den lateinischen Worten „Vita“ für Leben und „amine“ (chemische Verbindung mit einer Aminogruppe). Heute sind die Vitamines unter dem Begriff Vitamine jedem von uns bekannt.
1915 wanderte Casimir Funk nach New York City aus, wo er 1920 eingebürgert wurde. In den USA forschte er weiter und wurde später Berater der US-Vitamin-Corporation. Er entdeckte im Laufe der Zeit weitere Vitamine und bestimmte Lebensmittel, in denen die Vitamine enthalten waren. Nachdem er sein Buch „Die Vitamine“ veröffentlicht hatte, entdecken Wissenschaftler auf der ganzen Welt im Laufe der nächsten 35 Jahre 13 weiter Vitamine. Somit konnten bereits Krankheiten wie Skorbut überwunden werden.

Das Doodle zeigt Casimir Funk inmitten der Vitamine B1, B2, B3, C und D sowie den Lebensmitteln, in denen sie enthalten sind. Der Google Schriftzug befindet sich im Hintergrund, wobei die beiden O wahrscheinlich durch die Brille des Wissenschaftlers dargestellt werden.
Weitere Infos gibt es auf der Doodle Webseite.