Start Magazin Google Currents: Webseiten mit Googles neuer Magazin-App lesen

Google Currents: Webseiten mit Googles neuer Magazin-App lesen

Sie sind viel unterwegs und möchten dabei Online-Magazine oder Internet-Blogs lesen, haben aber nur eine kleine Datenflatrate? In diesem Fall könnte Google Currents ein treuer Begleiter auf Ihrem Weg werden.

Von Google Currents [1] haben Sie noch nie etwas gehört, obwohl es den Dienst schon seit Dezember 2011 gibt? Machen Sie sich keine Sorgen, sie sind trotzdem gut über Google und Android informiert, denn in Deutschland war der Dienst bis vor kurzem noch nicht zu haben. Google Currents ist ein On- und Offline News-Reader, der von Ihnen gewählte Quellen zu elektronischen Magazinen kombiniert. Die Inhalte der in Currents geführten Magazine, Zeitschriften oder Blogs sind bislang übersichtlich aufbereitet und bislang immer werbefrei gestaltet.

Abbildung 1: Google Currents ist ideal für alle U-Bahn-Pendler und Bahnfahrer.
Abbildung 1: Google Currents ist ideal für alle U-Bahn-Pendler und Bahnfahrer.

Abbildung 2: Die Android User ist natürlich auch bei Currents vertreten.
Abbildung 2: Die Android User ist natürlich auch bei Currents vertreten.

Beim ersten Start von Currents bittet Sie die App den Zugriff auf Ihr Google-Konto zu gestatten, die Erlaubnis ist zwingend erforderlich, da Currents direkt in Ihr Konto integriert wird. Anschließend haben Sie die die Wahl, News-Quellen aus vielen verschiedenen Rubriken zu wählen, um so Ihr individuelles virtuelles Magazin-Regal zusammenzustellen. Nach dem Auswählen lädt Currents die Inhalte in die App, so dass sie die Beiträge auch Offline bzw. über eine volumenbeschränkte UMTS-Flatrate lesen können, ohne Ihr Inklusiv-Volumen zu beeinträchtigen.

Android User bei Currents

Selbstverständlich finden Sie auch die Android User bei Google Currents. Noch ist unser Angebot sehr jung, so dass Currents die Android User eventuell noch nicht findet. Über den unter dem QR-Code hinterlegten Link [2], gelangen Sie jedoch direkt zum Currents-Magazin der Android User.

Die Bibliothek

Nach der Installation gilt es erst einmal die virtuelle Bibliothek zu füllen. Über das graue Plus mit dem Titel Hinzufügen gelangen Sie in die nach Kategorien sortierte Bibliothek. Hier finden Sie eine breite Auswahl an Online-Publikationen, die Sie zu Ihrer eigenen Bibliothek hinzufügen können. Unter Trends fast Currents die Top-5 der populärsten Artikel aus den jeweiligen Rubriken zusammen.

Abbildung 3: Die Bibliothek ist leider bislang sehr von amerikanischen Medien dominiert.
Abbildung 3: Die Bibliothek ist leider bislang sehr von amerikanischen Medien dominiert.

Abbildung 4: Über die Trends finden Sie die populärsten Beiträge aus diversen Kategorien.
Abbildung 4: Über die Trends finden Sie die populärsten Beiträge aus diversen Kategorien.

Das deutschsprachige Angebot ist leider noch etwas dünn, doch einige populäre Angebote wie etwa National Geographic Deutschland, ZDNet.de oder der Kicker sind bereits vertreten, das komplette Angebot wird jedoch von amerikanischen Online-Angeboten dominiert. Natürlich finden Sie auch die Android User auf Currents, für die entsprechenden Informationen schauen Sie bitte in den Kasten "Android User bei Currents".

Immer aktuell

Currents ist ideal, wenn Sie Zuhause oder am Arbeitsplatz über ein WLAN ins Internet und unterwegs, etwa beim alltäglichen Weg mit Bus&Bahn zur Schule, Uni oder Arbeit in Ruhe – und ohne Ihr Inklusiv-Volumen Ihrer UMTS-Verbindung zu belasten – Nachrichten und Berichte aus dem Internet lesen möchten. Alternativ macht Currents ein reines WLAN-Tablet zu einer mobilen Tageszeitung, die sie auch außerhalb Ihres Zuhauses im Café oder im Garten lesen können.

Abbildung 5: Ohne Netzwerkverbindung sehen Sie keine Bilder zu den gespeicherten Artikeln.
Abbildung 5: Ohne Netzwerkverbindung sehen Sie keine Bilder zu den gespeicherten Artikeln.

Abbildung 6: In den Einstellungen lässt sich jedoch das Zwischenspeichern von Bildern aktivieren.
Abbildung 6: In den Einstellungen lässt sich jedoch das Zwischenspeichern von Bildern aktivieren.

In den Standardeinstellungen lädt Google Currents im Hintergrund über das WLAN alle aktuellen Inhalte Ihrer abonnierten Quelle in den Speicher der App. So können Sie dann in Ihrer Bibliothek nach interessanten Berichten stöbern, ohne weitere Daten übertragen zu müssen. Von Haus aus lädt Currents jedoch keine Bilder zu den Artikel aus dem Netz in den Speicher, dies müssten Sie in den Einstellungen unter Synchronisierung entsprechend aktivieren.

Viel Inhalt

Zwei der Prämissen für die Einstellung von Inhalten auf Google Currents sind bislang werbefreie und vollständige Beiträge. Sie bekommen daher nicht wie bei RSS-Feeds oft üblich nur einen kurzen Teaser zum Artikel angezeigt, so dass Sie letztendlich die Webseite des Angebots im Browser öffnen müssen, sondern komplette Beiträge, ohne störende Banner-Werbung oder Flash-Animationen.

Abbildung 7: Die Inhalte werden werden in der Übersicht kurz angerissen, später aber komplett geladen.
Abbildung 7: Die Inhalte werden werden in der Übersicht kurz angerissen, später aber komplett geladen.

Abbildung 8: Auf dem Handy lässt sich dann der Beitrag komplett und ohne Werbung in Ruhe lesen.
Abbildung 8: Auf dem Handy lässt sich dann der Beitrag komplett und ohne Werbung in Ruhe lesen.

Daher macht das Lesen der Inhalte aus der Bibliothek viel Spaß, ohne viel Ablenkung stöbern Sie durch die Inhalte Ihrer bevorzugten Medien – falls diese Ihre Inhalte auch bei Google Currents einpflegen lassen – ohne dass sie mit den unangenehmen Seiten der Medienhäuser in Form von großformatig störender und animierter Werbung leben müssen.

Wie bei Android-Programmen üblich sind soziale Netzwerke, E-Mail und Notiz-Apps gut in Currents integriert. In der Unteren Menüleiste finden Sie immer ein Icon mit dem Teilen-Logo, über das sie Links zu interessanten Beiträgen an andere Anwendungen übergeben.

Ideal für Tablets

Tablet-Besitzer können sich freuen, dass bei der Entwicklung der Currents-App auf das größere Platz-Angebot bei Android-Tablets geachtet wurde. Auf großen Displays nutzt Currents den reichlich vorhandenen Platz für eine übersichtliche Darstellung des jeweiligen Angebots und für angenehmes Lesen der Inhalte.

Abbildung 9: Auf Tablets läuft Google Currents automatisch als HD-App und zeigt mehr Inhalte an.
Abbildung 9: Auf Tablets läuft Google Currents automatisch als HD-App und zeigt mehr Inhalte an.

Google hat mit Currents ein interessantes Medium geschaffen, Magazine und Internet-Quellen auf dem Smartphone oder Tablet zu lesen. Gerade die eingebauten Offline-Features sind für die Reisende oder Pendler interessant, da Sie so immer etwas zum Lesen zur Hand haben.

Richtig interessant wird Currents allerdings erst dann, wenn weitere Verlage ihre Inhalte bei Currents einpflegen. Die aktuellen deutschsprachigen Angebote von Kicker und Co. sind wohl erst nur Test-Ballons um weitere Verlagshäuser zu locken, dies geschieht wohl allerdings erst dann, wenn sich mit Currents auch Geld verdienen lässt, sprich kostenpflichtige Abos und Anzeigen möglich sind.

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