Start Im Test Geschenkideen für Android im Auto

Geschenkideen für Android im Auto

Im Auto dient das Smartphone als Navi, Musikquelle ? und ja, auch als Telefon. Nur Sie als Wagenlenker dürfen es während der Fahrt nicht in die Hand nehmen. Rüsten Sie daher Ihr Auto mit dem passenden Zubehör auf ? oder lassen Sie es sich zu Weihnachten schenken.

Anker 18W/3600mA


Wollen Sie Ihr Handy während der Fahrt einfach laden, benötigen Sie ein Kfz-Ladegerät. Die Preise für entsprechende Netzteile schwanken stark: Billige Adapter gibt es schon im Ein-Euro-Shop, für Originalzubehör werden schnell mehr als 20 Euro fällig. Der Preis hat natürlich Auswirkungen auf die Qualität. Das entscheidende Kriterium ist der Ladestrom: Billignetzteile schaffen es oft nicht, das Handy so schnell nachzuladen, wie es während des Einsatzes als Navi an Strom verliert – während einer langen Fahrt sind solche Netzteile deshalb unbrauchbar.

Als hochwertige, aber dennoch günstige Lösung erwies sich in unserem Test das Anker 18W/3600mA [1]. Es verfügt über ein eingebautes, spiralförmiges Ladekabel mit Micro-USB-Anschluss und über eine USB-Buchse, mit der sich – ein entsprechendes Kabel vorausgesetzt – auch iPhones und iPads laden lassen. Die Ausgangsstromstärke beträgt je nach Port 2,0 bzw. 2,4 Ampere, maximal liefert das Netzteil über beide Anschlüsse 18 Watt bei 3,6 Ampere. Das ist genug, um auch stromhungrige Tablets während der Fahrt zu laden.

Anker 18W/3600mA

Preis: ca. 10 Euro

Bezugsquelle: http://amzn.to/17GnBwF

JVC KD-X50BT


Das Smartphone ist mit Navi-App und KFZ-Halterung für viele Autofahrer der ideale Kopilot. Moderne Fahrzeuge integrieren das Handy deutlich stärker, als ihm nur einen sicheren Platz und Strom zu bieten. Dank Bluetooth ist das Audiosystem des Autos Freisprechanlage und Stereoanlage zugleich. Allerdings fährt nicht jeder einen modernen Wagen mit allem Schnickschnack. Wer noch ein herkömmliches Autoradio besitzt, der hat mit seinem Smartphone ein recht heiseres Navi und hört weiterhin Radio, obwohl doch mehrere GByte Musik auf dem Android-Handy schlummern.

Alternativ bauen Sie ein modernes Radio ins Auto ein – mit ein bisschen Geschick ist das auch für einen Laien gut machbar. Im mobilen Alltag mutiert das Handy mit einem Bluetooth-Radio wie dem JVC KD-X50BTE [2] zur Multimediazentrale Ihres Fahrzeugs. Navigation, Musik und Freisprechen – alles läuft laut und in guter Qualität über die Boxen im Auto. Das Fehlen eines CD-Laufwerks bei diesem Modell fällt dabei kaum auf, schließlich bietet das Handy deutlich bessere Möglichkeiten für die musikalische Unterhaltung als die silbernen Scheibchen.

JVC KD-X50BT

Preis: ca. 76 Euro

Bezugsquelle: http://amzn.to/19A5mDp

OBD-2-Bluetooth-Adapter


Einen OBD-2-Bluetooth-Adapter wie den von iHarbort [3] schenken Sie am besten einem Autobastler – davon soll es in Deutschland ja einige geben. Der kleine Bluetooth-Stecker wird auf die Buchse für die OBD-2-Diagnoseschnittstelle gesteckt. Zusammen mit der passenden App wie etwa Torque Pro [4] lassen sich damit Fahrzeugdaten wie aktuelle Drehzahl, Leistung, Verbrauch, Ladedruck oder Geschwindigkeit und Beschleunigung auf dem Handydisplay ablesen – je nachdem, welche Daten die Motorelektronik des Fahrzeugs liefert.

OBD-2-Bluetooth-Adapter

Preis: ca. 17 Euro

Bezugsquelle: http://amzn.to/1fiBBPO

Parrot Minikit Neo


Sind Sie öfter mit Leih- oder Mietwagen auf Achse, eignen sich fest eingebaute Freisprecheinrichtungen natürlich kaum, um unterwegs bequem und sicher telefonieren zu können. Als Lösung können Sie sich in diesem Fall auf der Fahrt nur ein Bluetooth-Headset hinters Ohr klemmen – oder das clevere Minikit Neo von Parrot [5] auf Ihren Wunschzettel schreiben. Das Gerät ist so geformt, dass Sie es an die Sonnenblende klemmen können. An diesem Ort ist das Mikrofon ideal platziert, und auch alle Bedienelemente lassen sich bequem erreichen.

Das Minikit Neo liest auf Wunsch Ihr Telefonbuch aus und wählt per Spracherkennung ohne Knopfdruck. Der Akku versorgt die Freisprecheinrichtung etwa eine Woche lang mit Strom. Um Strom zu sparen, erkennt ein Sensor die Vibrationen beim Fahren und aktiviert erst dann den Bluetooth-Empfänger, wenn Sie unterwegs sind. Zur Not laden Sie das Gerät mit dem mitgelieferten Kfz-Netzteil auf, das sich auch für Handys eignet. Im Play Store finden Sie eine passende App [6], über die sich die Freisprecheinrichtung leicht konfigurieren lässt.

Parrot Minikit Neo

Preis: ca. 60 Euro

Bezugsquelle: http://amzn.to/1eil1fR

TomTom Hands-free Car Kit


Neben seinen TomTom-Apps im Play Store und den dedizierten Navigationsgeräten vertreibt der niederländische Navi-Spezialist auch diverses Zubehör für die Navigation im Auto. Eine praktische Ergänzung des Angebots ist das TomTom Hands-free Car Kit [7], mit dem Sie Ihr Handy nicht nur sicher befestigen und es mit Strom versorgen, sondern gleich noch eine leistungsfähige Freisprecheinrichtung bekommen, ohne groß Hardware im Auto verbauen zu müssen.

Das TomTom Hands-free Car Kit überzeugt durch einen großen Lieferumfang, gute Verarbeitung und durchdachte Bedienung. So hat TomTom zum Beispiel auch den Fall berücksichtigt, dass das Handy sich per Bluetooth im Kfz-Dock eingebucht hat, aber noch in der Tasche steckt. Geht ein Anruf ein, können Sie über die in der Halterung integrierten Tasten das Gespräch annehmen und danach wieder auflegen, ohne das Telefon in die Hand nehmen zu müssen.

TomTom Hands-free Car Kit

Preis: ca. 57 Euro

Bezugsquelle: http://amzn.to/HVpPw1

Belkin AirCast Auto


Ihr Auto ist neu genug, dass es über einen AUX-Eingang in Form einer 3,5-mm-Buchse verfügt, aber noch nicht so aktuell oder exklusiv, dass ein Bluetooth-Empfänger ab Werk eingebaut wurde? Dann lässt sich Ihr Autoradio trotzdem sehr leicht mit Bluetooth und Freisprechfunktionen aufrüsten. Sie benötigen dafür nicht einmal einen Schraubendreher, denn der Belkin AirCast Auto [8] wird einfach in den Line-Eingang Ihrer Musikanlage gesteckt.

Das Ladegerät mit USB-Anschluss versorgt diese Freisprecheinrichtung wie auch Ihr Handy während der Fahrt mit Strom. Den Puck mit Call-/Play-Taste und eingebautem Mikrofon kleben Sie auf eine passende Stelle auf Ihrem Armaturenbrett – fertig ist die Installation. Wie bei einem richtigen Bluetooth-Radio führen Sie mit dem Bluetooth-Adapter Gespräche, lassen die Navi-Ansagen laut über die Anlage tönen oder hören drahtlos Ihre Musik. Verlegen Sie die Kabel geschickt, merkt man kaum etwas von diesem Bluetooth-Upgrade.

Belkin AirCast Auto

Preis: ca. 37 Euro

Bezugsquelle: http://amzn.to/1fiatAv

Garmin HUD



Die Hersteller von Luxuslimousinen rüsten seit einiger Zeit manche Fahrzeuge mit – aus der Fliegerei bekannten – Head-up-Displays (kurz HUD) aus. Ohne den Blick von der Straße nehmen zu müssen, sieht der Fahrer die Tachoanzeige oder Abbiegehinweise des Navis in der Windschutzscheibe als eingespiegeltes Bild. Mit dem Garmin HUD [9] kann man diese Funktion in jedem Auto nachrüsten, viel Know-how ist dazu nicht nötig.

Das Garmin HUD wird in den Keil zwischen Windschutzscheibe und Armaturenbrett geklemmt. Zur Projektion müssen Sie eine spezielle Folie an der Scheibe anbringen, alternativ finden Sie im Lieferumfang eine ansteckbare Projektionsscheibe. Im Betrieb muss das Gerät jedoch permanent mit Strom versorgt werden, denn einen Akku besitzt das Garmin HUD nicht; ein Kfz-Ladegerät ist jedoch im Paket enthalten.

Damit das HUD auch etwas zu zeigen hat, müssen Sie Ihr Handy via Bluetooth mit dem Gerät koppeln und eine der Navigon-Apps [10] installieren – und hier ist der Haken an der Sache: Navi-Apps von Garmin/Navigon gibt es erst ab 40 Euro, und mit der Navigation von Google Maps arbeitet das Garmin HUD nicht zusammen. Eine kostenlose Lösung gibt es nur für T-Mobile-Kunden: Mit der entsprechenden SIM-Karte im Handy lässt sich Navigon Select [11] auch ohne Gebühren nutzen.

Garmin HUD

Preis: ca. 186 Euro

Bezugsquelle: http://amzn.to/1fiDITv


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