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Geld verdienen mit Apps

Es gibt Apps, die kosten Geld. Und es gibt Apps, die gibt es geschenkt. Aber es gibt auch Apps, mit denen Sie Geld verdienen können. Das versprechen jedenfalls einige. Funktioniert das wirklich? Wir haben es ausprobiert.

Apps zu testen, macht Spaß. Dafür auch noch Geld zu bekommen, ist eigentlich eine tolle Idee. Einige Apps wollen genau dies möglich machen. Sie präsentieren dazu regelmäßig gesponserte Apps, mit denen der Nutzer Punkte sammeln kann, die sich später in Prämien einlösen lassen. Dazu reicht ein einfaches Downloaden der App. Allerdings hängen die begehrten Prämien bei allen Anbietern recht hoch, dass man sich kräftig strecken muss?

Play Mobs


Um bei Play Mobs [1] auch nur einen einzigen US-Dollar in Form einer Paypal-Zahlung oder eines Amazon-Gutscheins zu kassieren, sind 100 Punkte notwendig, für 10 US-Dollar entsprechend 1000 Punkte. Ein Punkt entspricht also einem US-Dollar-Cent. Bei 6 Punkten, die pro App gesammelt werden können, müssen 17 Apps heruntergeladen und gestartet werden, um einen US-Dollar zu kassieren. Für 10 US-Dollar sind es dann gleich 170 Apps. Das klingt nicht nur nach harter Arbeit für kargen Lohn, sondern ist praktisch unmöglich. Denn Play Mobs bietet aktuell gerade mal drei Apps zur Auswahl an – und mehrfacher Download ein- und derselben App führen keineswegs zur vielfachen Gutschrift der Punkte. Womit das Play Mobs Paket zu einer ziemlichen Mogelpackung wird.

Abbildung 1: 100 Play Mobs Punkte lassen sich in einen US-Dollar Cash einlösen.
Abbildung 1: 100 Play Mobs Punkte lassen sich in einen US-Dollar Cash einlösen.

Abbildung 2: Das Play Mobs Angebot ist überschaubar.
Abbildung 2: Das Play Mobs Angebot ist überschaubar.

Gift Cards


Da sieht es bei Gift Cards [2] schon besser aus. Immerhin 24 Apps werden hier gelistet, die zum Punktesammeln taugen. Zwar wird man mit bis zu 400 Punkten je App-Download auf den ersten Blick größer belohnt als bei Play Mobs – allerdings sind auch die Prämien erheblich "teurer". 2500 Punkte sind hier für die Auszahlung eines US-Dollars (per Amazon-Gutschein oder Paypal) notwendig. Selbst wenn Sie sich die lukrativsten Apps aussuchen, sind mindestens 14 App-Downloads für einen US-Dollar Auszahlung notwendig. Auch hier wird also viel Zeit und Mühe abverlangt. Aber immerhin ist das Angebot hier ausreichend groß, um in überschaubarer Zeit wenigstens einen Dollar zu erzielen.

Abbildung 3: Gift Cards bietet eine größere Auswahl an Apps zum Punktesammeln.
Abbildung 3: Gift Cards bietet eine größere Auswahl an Apps zum Punktesammeln.

Abbildung 4: Die begehrten Prämien müssen teuer erarbeitet werden.
Abbildung 4: Die begehrten Prämien müssen teuer erarbeitet werden.

TappOro


Bei TappOro [3] werden die Sammelpunkte "Oro" genannt. Das Angebot ist vergleichsweise üppig: Viele Apps werden angeboten und zusätzlich lassen sich auch durch das Anschauen von Werbevideos Oros sammeln – je nach Angebot zwischen wenigen Dutzend und ein paar Hundert Oros. Im TappOro Store lassen sich die Oros dann in Sach- oder Geldprämien eintauschen. Für eine 5-US-Dollar-Prämie werden 5000 Oro gefordert. Damit ist TappOro sogar vergleichsweise rentabel: Zwischen 20 und 30 App-Downloads (mit zum Teil notwendigen Registrierungen) spülen dann immerhin fünf Dollar in die Tasche.

Abbildung 5: Tapporo ermöglicht auch das Geldverdienen durch das Anschauen von Werbevideos.
Abbildung 5: Tapporo ermöglicht auch das Geldverdienen durch das Anschauen von Werbevideos.

Freunde beschenken


Kleine Geschenke erhalten bekanntlich die Freundschaft – das gilt auch im sozialen Netzwerk. Mit der App Wrapp [4] lässt sich zwar nicht direkt Geld verdienen, aber immerhin Geld sparen, indem Sie Facebook-Freunden über die App Geschenkgutscheine zukommen lassen. Viele Gutscheine im Wert zwischen drei und fünf Euro sind kostenlos zu haben. Mit dem Herrenausstatter Wormland, Tom Tailor, Blume2000 oder Lieferando sind sogar ein paar in Deutschland namhafte Anbieter mit am Start, die 3- bzw. 5-Euro-Gutscheine kostenfrei anbieten. Über die Wrapp-App lassen sich diese bequem an einzelne Facebook-Freunde senden. Der Empfänger erhält einen Link zu Wrapp und kann mit dem Gutschein dann einkaufen gehen. Höherwertige Gutscheine lassen sich über die App ebenfalls verschenken – sie müssen dann jedoch gekauft werden. Sehr praktisch ist, dass die App über die Geburtstage von Facebook-Freunden informiert. Ideal für kleine Geburtstagsüberraschungen.

Abbildung 6: Wrapp bietet kostenfreie Gutscheine zum Verschenken an Facebook-Freunde.
Abbildung 6: Wrapp bietet kostenfreie Gutscheine zum Verschenken an Facebook-Freunde.

Micro-Jobs per App



Mit Streetspotr [5] und AppJobber [6] bieten zwei Anbieter so genannte Micro-Jobs an – kleine Aufgaben, die ein bisschen Arbeit erfordern und dafür mit einem geringen Geldbetrag vergütet werden. Eine solche Aufgabe kann zum Beispiel sein, zu prüfen, ob ein Restaurant noch existiert und dessen Speisekarte zu fotografieren. Oder Tempolimits oder Verkehrseinschränkungen an bestimmten Straßen zu kontrollieren. Auch Schäden an einem Mietwagen zu protokollieren oder im Baumarkt das Regal eines bestimmten Herstellers zu fotografieren sind solche Jobs, die in der Regel zwischen einem und drei Euro einbringen. Beide Apps arbeiten dabei grundsätzlich gleich: Zunächst suchen Sie über eine Job-Liste oder die Umgebungskarte einen in der Nähe liegenden, interessanten Job, den Sie bei Interesse annehmen. Einmal angenommen, bleibt der Job für einen kurzen Zeitraum für Sie reserviert. Eine genaue Beschreibung erläutert, was für diesen Job zu tun ist. In jedem Fall erforderlich ist, dass Sie sich für den Job vor Ort befinden müssen – die GPS-Position wird gespeichert und Sie müssen Ihren Job mit Fotos (z. B. von Verkehrszeichen) dokumentieren.

Abbildung 7: Streetspotr bietet Micro-Jobs in der Nähe.
Abbildung 7: Streetspotr bietet Micro-Jobs in der Nähe.

Abbildung 8: Die Jobs sind schnell erledigt, die Bezahlung erfolgt sofort.
Abbildung 8: Die Jobs sind schnell erledigt, die Bezahlung erfolgt sofort.

Sobald Sie den Job erledigt und die geforderten Informationen und Fotos hochgeladen haben, wird Ihre Arbeit geprüft. Ist alles zur Zufriedenheit verlaufen, folgt meist schon kurze Zeit später die Bestätigung und die Auszahlung des "Lohns". Der Job steht anschließend für andere Nutzer nicht mehr zur Verfügung.

Abbildung 9: Interessantere Jobs bietet AppJobber.
Abbildung 9: Interessantere Jobs bietet AppJobber.

Abbildung 10: Im Baumarkt ein paar Fotos schießen - drei Euro.
Abbildung 10: Im Baumarkt ein paar Fotos schießen – drei Euro.

Die Zahl der verfügbaren Jobs schwankt regional sehr stark, das Angebot konzentriert sich sehr stark auf Ballungszentren und bevölkerungsstarke Gebiete. In unserem Test bot AppJobber von beiden Anbietern das größere – und lukrativere – Job-Angebot. Klar wird man auch mit Streetspotr oder AppJobber nicht reich. Wer allerdings ohnehin viel unterwegs ist, über Zeit verfügt und Spaß an dieser modernen Form der Schnitzeljagd hat, für den sind beide Apps durchaus einen Blick wert. Die wahren Gewinner dieser Apps sind allerdings nicht die Nutzer, sondern die Auftraggeber: der Autoverleih, der Baumaschinenhersteller, die Entwickler von Navigationssystemen. Für sie leisten die Micro-Jobber über diese Apps wertvolle Dienste, die vergleichsweise miserabel bezahlt werden.

Geldverdienen mit Werbung


Einen völlig anderen Ansatz geht Abalo [7]. Hier ist der Deal: Die App plaziert Werbung auf dem Homescreen Ihres Smartphones und dafür erhalten Sie Geld. 0,018 Euro zahlt Abalo für jede Werbeplatzierung. Die Werbung wird nach dem Entsperren des Handys eingeblendet und verschwindet nach wenigen Sekunden wieder. Maximal 27 Werbungen werden pro Tag angezeigt – die Möglichkeit, damit Geld zu verdienen ist also überschaubar. Ohnehin deckelt Abalo die Ausschüttung auf 15 Euro pro Monat – mehr ist nicht drin. Dafür verdient man das Geld quasi "im Schlaf", die Werbung lässt sich immerhin auf die persönlichen Interessensgebiete einschränken und die gesendete Werbung ist immerhin nett anzuschauen, weil hochwertig und schön gemacht.

Abbildung 11: Abalo schickt Werbung auf den Homescreen und zahlt dafür.
Abbildung 11: Abalo schickt Werbung auf den Homescreen und zahlt dafür.

Fazit

Wer glaubt, mit diesen Apps zum Geldverdienen einen lukrativen Nebenjob gefunden zu habe, wird sich von diesem Gedanken verabschieden müssen: Entweder ist der Aufwand selbst für geringste Erträge so dermaßen groß, dass der begehrte Lohn nahezu unerreichbar bleibt. Oder es stehen nur wenige Angebote zum Geldverdienen zur Verfügung. Im schlimmsten Fall kommt gleich beides zusammen. Wer Spaß an Schnitzeljagden und viel Zeit hat, für den sind die Micro-Job-Apps durchaus nett. Wer bereit ist, seinen Homescreen zeitweise zu vermieten, für den ist Abalo immerhin eine bequeme Art, ein paar Euro zu verdienen, um die Telefonrechnung zu bezahlen. Ansonsten sollte man nicht allzu viel erwarten und sich darauf beschränken, mit Wrapp ein paar kleine Gutscheine an Facebook-Freunde zu verteilen. Das geht wenigstens schnell und man macht Anderen eine kleine Freude?

6 Kommentare

  1. Ich finde ja cashpirate gut ;) ich hab einen Code für euch. Wenn ihr den bei der Anmeldung eingebt bekommt ihr 500 Bonus coins 👍
    Die anderen apps scheinen auch gut zu sein. Ich probiere auf jeden Fall das mit der Werbung aus 😁

  2. CashPirate ist super! über 10€ in einem Monat nur durch Apps laden!
    Mit dem Einladungscode IYWJNS bekommt ihr 50% zusätzliche Bonusmünzen auf eure ersten 1000 verdienen Münzen (=500 Bonusmünzen).

    Viel Erfolg! :-)

  3. Die ROAMLER App ist am besten. Man verdient kinderleicht mit
    kleinen Aufträgen Geld. An einem Tag sind es 2 € und am nächsten Tag können es
    schon 10 € sein. Einfach super! :)

  4. Ich kann euch cosboo nur empfelen ich habe dort schon 30 euro im letzten Monat verdient und wurden schnell bezahlt .
    Mann guckt sich Werbevideos an z.B von Audi und bekommt für jedes angekuckte video 1-4 punkte bei 10 punkten 1 euro also schnell verdientes Geld es lohnt sich
    Anmeldelink:
    https://www.cosboo.com/de/?c=CM12FBA1

  5. Mit Roamler, Appjobber, Streetspotr, Crowdee, ClicknWalk und ShopScout habe ich jetzt insgesamt 28 € gemacht. Bei jeder App ein bisschen, aber wenn man dran bleibt kann man sich schon ein kleines Taschengeld dazu verdienen.

    Crowdsourcing ist im kommen!

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