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Firefox: Die beste Alternative zu Google Chrome

Laut w3schools.com ist Google Chrome mit 58,4% der meistgenutzte Browser im April 2014. Weit dahinter, auf Platz 2, taucht dann Mozilla Firefox mit 25% auf. Wir finden heraus, ob diese Marktverteilung die Qualitäten von Firefox wiederspiegelt.

Nicht zuletzt durch Bekanntwerden von dem Spähprogramm PRISM von der NSA bleibt bei der Benutzung von vielen Diensten bei nur einem Anbieter immer ein fader Beigeschmack übrig. Viele sind von Whatsapp zu anderen Diensten gewechselt, wieso also nicht auch den Google Browser Chrome den Rücken kehren und sich ein bisschen unabhängiger vom Internetgiganten machen?

Nach dem Öffnen des Browsers gelangt man zur Startseite von Firefox. Diese besteht aus 6 der meistbesuchten Seiten. Mit einem Wisch nach rechts kommt man zur Chronik und mit Wischgesten nach links zum Lesezeichen sowie zur Leseliste (dort werden die für später gespeicherten Artikel angezeigt). Die URL nimmt auf der oberen Seite gut dreiviertel der Breite ein. Direkt daneben findet man die Tabs und mit einem Tap auf die 3 Punkte kann man weitere Funktionen benutzen.

Wie bei Browsern ja schon fast Standard, ist das URL-Feld gleichzeitig auch das Suchfeld. Die Standardsuche ist Google. Diese kann man aber durch eine andere (wie Yahoo, Bing, Amazon, Twitter, Wikipedia etc.) austauschen. Dazu tippt man in den Einstellungen auf ?Anpassen? und dann auf ?Suche?.

Jede beliebige Seite kann man als Suchmaschine benutzen. Zum hinzufügen einfach lange auf das Suchfeld tippen.
Jede beliebige Seite kann man als Suchmaschine benutzen. Zum hinzufügen einfach lange auf das Suchfeld tippen.

Einstellungen

Es gibt einen Haufen an Einstellungsmöglichkeiten, den der freie Browser Mozilla Firefox zu bieten hat. Angefangen mit den Synchronisationseinstellungen bis hin zur Privatsphäreeinstellungen. Wer auch auf dem heimischen Desktop-PC oder dem Notebook Firefox nutzt, kann allerlei Daten geräteübergreifend synchronisieren. Dazu gehören die Lesezeichen, die Chronik, offene Tabs und Passwörter.

Als nächstes nehmen wir uns die Einstellung ?Anpassung? vor. Hier kann der Nutzer einstellen, welche der Ansichten (Chronik, Meistbesuchte Seiten, Lesezeichen, Leseliste) die Standardansicht beim Start von Firefox werden soll. Man kann jede einzelne auch ausblenden. Weiterhin besteht die Möglichkeit zu wählen, ob Firefox die geschlossenen Tabs beim Beenden wiederherstellen soll oder nicht. Lesezeichen und Chronik lassen sich außerdem auch aus dem Standardbrowser von Android, Google Chrome, importieren.

Über die Startseite von Firefox gelangt man zu Lesezeichen, den meistbesuchten Seiten, der Chronik etc.
Über die Startseite von Firefox gelangt man zu Lesezeichen, den meistbesuchten Seiten, der Chronik etc.

 

Wie bei eigentlichen allen Browsern gelangt man über das Menü zu den Einstellungen und vielen weiteren Funktionen
Wie bei eigentlichen allen Browsern gelangt man über das Menü zu den Einstellungen und vielen weiteren Funktionen

 

Geräteübergreifende Synchronisation aller Tabs ist auch bei Google Chrome ein geschätztes Feature. Kaum wegzudenken.
Geräteübergreifende Synchronisation aller Tabs ist auch bei Google Chrome ein geschätztes Feature. Kaum wegzudenken.

Unter ?Ansicht? lässt sich die Textgröße verstellen. Plugins aktiviert Firefox normalerweise erst beim Antippen, diese kann man aber auch komplett de- sowie aktivieren. Last but not least bleibt die Privatsphäreeinstellung. Keine Lust auf Cookies? Passwörter sollen nicht gespeichert werden und Webseiten sollen das Surfverhalten nicht verfolgen (Do-Not-Track-Funktion)? Auch kein Problem. Das lässt sich alles hier ein- und umstellen. Die Privaten Daten lassen sich hier auch löschen. Dazu zählt: Besuchte Seiten & Download-Chronik, Heruntergeladene Dateien, Eingegebene Suchbegriffe & Formulardaten, Cookies & Aktive Logins, Gespeicherte Passwörter, Cache, Offline-Website-Daten, Website-Einstellungen. Alle kann man einzeln auswählen und löschen.

Für Entwickler gibt es auch noch einen externen Debugging Modus.

Sobald man auf einer Webseite runterscrollt, verschwindet die obere URL-Leiste und man surft im Quasi-Vollbildmodus. Ein Tap auf die drei Punkte erlaubt einem das Teilen der gerade aufgerufenen Webseite mit allen Share-Apps. Hierüber kopiert man die URL auch in die Zwischenablage. Über den Stern wird die Seite in das Lesezeichen verfrachtet. Weiter unten befinden sich die selbsterklärenden Funktionen ?Neuer Tab?, ?Neuer privater Tab?, ?In Seite suchen? und ?Desktop-Seite?. Unter ?Extras? kann der Nutzer die aktuelle Seite als PDF speichern, die Download-Chronik, Add-Ons und Apps aufrufen und eine neue Gastsitzung öffnen. Dabei kann der Gast keinerlei persönliche Daten (wie die aufgerufenen Seiten, gespeicherten Passwörter etc.) sehen.

Fazit

Aufgrund der vielen Einstellungsmöglichkeiten, des neuen Designs, der Funktionen und des flüssigen Scrollen und Zoomen auf Seiten finden wir, dass die Firefox-App eine würdige Alternative zu den anderen Browsern wie Chrome oder dem Dolphin Browser ist. Firefox braucht sich also keineswegs hinter Chrome verstecken. Es bietet die gleichen Bequemlichkeiten (Synchronisation aller oder ausgewählter Daten über alle Geräte hinweg) und der Funktionsumfang ist teilweise sogar größer (zum Beispiel Seite als PDF speichern). Uns fallen keine negativen Kritiken ein und deshalb erhält Mozillas Browser 5 von 5 Sternen.

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