Start Magazin Erster Eindruck: Sony Ericsson Xperia Arc S

Erster Eindruck: Sony Ericsson Xperia Arc S

© Sony Ericsson

Das Xperia Arc fristet neben den Dualcore-Smartphones der großen Hersteller ein Mauerblümchendasein. Nun hat Sony Ericsson dem Design-Smartphone eine verbesserte Hardware verpasst. Wir zeigen, ob sich der Wechsel lohnt.

Plusminus

+ Sehr schnelle CPU

+ Klasse Design und Display

+ HDMI-Ausgang

– Kein Dualcore

– 1 GByte interner Speicher

Sony Ericsson verpasst dem Spitzensmartphone Xperia Arc ein Update der besonderen Art. Statt das Smartphone bloß mit einer neuen Android-Version zu bestücken, hat man gleich auch noch die CPU und die Kamera ausgetauscht. Als Resultat bekommt der Nutzer nun eine 1,4 GHz schnell Singlecore-CPU und eine 8-Megapixel-Kamera, die Videos in 720p aufnimmt und halbautomatisch Panoramafotos in 3D erstellt. Zudem bietet Sony Ericsson das Arc S neben den bisherigen Farben auch komplett in Weiß oder Pink an.

Bekannte Werte

Auf den ersten Blick unterscheidet sich das Arc S nicht von seinem Vorgänger. Das Gehäuse ist praktisch identisch und an der leicht gekrümmten Form auf den ersten Blick zu erkennen. Auch beim Display bleibt alles beim Alten. Der 4,2-Zoll-Touchscreen löst weiterhin mit sehr guten 854×480 Bildpunkten auf und sorgt dank Bravia-Technologie für satte Farben.

Dass die CPU auch die versprochene Zusatzleistung bringt, zeigte sich in den Tests mit dem AnTuTu und Vellamo-Benchmark. So schafft das Xperia Arc beim Webbenchmark von Qualcomm sehr gute 1018 Zähler und liegt damit auf gleichem Level wie das ebenfalls 1,4 GHz schnell HTC Flyer Tablet oder die 1 GHz schnellen Dualcore-Prozessoren von Nvidia (Tegra 2). Beim System-Benchmark von AnTuTu fällt das Arc S leicht hinter die Spitzenwerte der Dualcore-Smartphones zurück, schafft aber auch hier mit 3591 Zählern für ein Singlecore-Smartphone ein sehr gutes Resultat, das mit einer schnellen MicroSD-Karte vermutlich noch besser ausgefallen wäre. Alles in Allem bietet das Xperia Arc S aber für praktisch jede Aufgabe genug Rechenpower.

Schattenseiten

Leider bringt das Xperia Arc S auch seine Schattenseiten mit. So lässt das Arc S weiterhin eine Frontkamera vermissen. Wenn Sie also auf der Suche nach einem Handy für Videogespräche sind, dann ist das Xperia Arc S die falsche Wahl. Abstriche müssen Sie auch beim internen Speicher hinnehmen. Der ist mit 1 GByte immer noch relativ schwach bemessen (davon 320 MByte frei). Dem Vorgänger legte Sony Ericsson immerhin eine 8 GByte große Micro-SD-Karte bei, beim Arc S müssen Sie die Karte zusätzlich kaufen.

Fazit

Das Original-Arc gibt es inzwischen bei diversen Internetshops für etwas mehr als 300 Euro. Das neue Xperia Arc sollte rund 420 Euro kosten, einige Händler führen es jedoch bereits für 355 Euro, obwohl das Smartphone erst im vierten Quartal erhältich sein soll.. Stehen Sie also vor dem Kauf eines neuen Smartphones, dann ist das Arc S den kleinen Aufpreis wert. Sind Sie bereits glücklicher Besitzer eines Sony Ericsson Arc, dann lohnt sich ein Wechsel aufgrund der besseren Kamera und der zusätzlichen Leistung der neuen 1,4-GHz-CPU wohl kaum. Bleibt es beim Preis von rund 350 Euro, dann ist das Arc S das mit Abstand beste Android-Smartphone in der Klasse zwischen 300 und 400 Euro – Dualcore hin oder her.

Sony Ericsson Xperia Arc S

Kerndaten
Hersteller Sony Ericsson
Formfaktor 4,2-Zoll Smartphone
Auflösung 480×854 Pixel
Prozessor ARMv7, 1,4 GHz (Single-Core)
Android-Version 2.3.4
Akku 1500 mAh
Laufzeit (Standby/Gespräch) 460 h / 7,5 h
Gewicht 117g
Preis (Internet) 355 Euro
Web-Infos
Produktseite: http://www.sonyericsson.com/cws/products/mobilephones/overview/xperia-arc-s
Technische Daten: http://www.sonyericsson.com/cws/products/mobilephones/overview/xperia-arc-s?cc=de&lc=de#view=features_specifications
Performance
AnTuTu-Benchmark 3591 Punkte
Vellamo-Benchmark 1018 Punkte
Video-Wiedergabe 720p
Android-User-Bewertung 4,2 Punkte
 

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