Start Aktuell Ein Blick auf die Android-Vielfalt

Ein Blick auf die Android-Vielfalt

Das Unternehmen Open Signal Maps hat die Vielfalt der Android-Geräte anschaulich auf einer Übersichtskarte dargestellt. Das Ergebnis ist bunt, wenn auch nicht überraschend: Samsung führt die Garde mit allein 10 Prozent Anteil für das Galaxy S2 an.

Open Signal Maps hat ganze Arbeit geleistet: Besser als auf der hier abgebildeten Karte könnte man die Geräteverteilungen auf dem Android-Markt kaum darstellen. Die Firma verwendete Daten von insgesamt 681900 Nutzern, die die firmeneigene App während der letzten 6 Monate verwendeten. Die Erkenntnisse, die aus dieser Langzeituntersuchung gewonnen wurden, sind verblüffend: So waren mehr als 4000 verschiedenen Gerätetypen im Einsatz. Diese Ziffer ist allerdings mit Vorsicht zu genießen, denn Geräte mit Custom ROMs identifizieren sich auf andere Weise als "Normal"-Androiden – zahlreiche Doppelnennungen sind die Folge.

Betrachtet man die Karte en detail, so wird deutlich, wie dominant Samsung allein mit dem Galaxy S2 auftritt. Das Gerät hat ganze 10 Prozent Anteil am Gesamtmarkt, alle Samsung-Geräte zusammen genommen kommen auf etwa 40 Prozent.

Samsung vor HTC, Sony Ericsson (SEMC) und Motorola. Grafik: http://opensignalmaps.com/
Samsung vor HTC, Sony Ericsson (SEMC) und Motorola. Grafik: http://opensignalmaps.com/

Die dunkle Seite der Android-Medaille ist das etwas leidige Thema der Fragmentierung. Immer mehr Hersteller mit immer mehr Geräten fabrizieren immer mehr abgewandelte Android-Benutzeroberflächen. Mehr Individualität bedeutet in diesem Fall aber auch zunehmend Probleme, wenn man beispielsweise bei Updates flexibel reagieren will.

Falls Sie sich ob divergierender Angaben wundern sollten: Die von Google über den Play Store gesammelten Daten unterscheiden sich hauptsächlich aus dem Grund von den Open Signal Maps-Daten, da bei letztgenannten auch diejenigen Android-Geräte mitgezählt werden, die über keine Google-Zertifikation verfügen. Weitere aufschlussreiche Grafiken in Großansicht finden Sie direkt auf der OpenSignalMaps-Homepage.

Quelle: theverge.com

Kommentiere den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here