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Droid Ultra, Mini und Maxx: Neue Motorola-Smartphones von Verizon mit Motorola X8 Prozessor

Motorola und den US-Provider Verizon verbindet eine langjährige Partnerschaft. Der Name Droid für Android-Smartphones stammt aus dieser Partnerschaft: Das erste Android-Handy noch mit echter Tastatur hieß schlicht Verizon Droid. Nun hat der Provider drei neue Android-Handys mit recht guten Specs vorgestellt.

Droid Mini, Maxx und Ultra nennen sich die neuen Motorola-Handys. An der Namensgebung hat sich also beim neuen alten Motorola nichts geändert. Geblieben sind auch ein paar bisherige positive Eigenschaften der Motorola-Smartphones: Klevlar-Beschichtung, Maxx-Modell mit extrem großem Akku und wasserabweisend dank P2i-Technologie. Auch beim Display setzt Motorola weiterhin auf 1280×800 Pixel. Es bleibt also beim HD-Display, kein Full-HD.

Neu sind hingegen der Snapdragon-S800-Prozessor und die 10-Megapixel-Kamera, die für perfekte Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen sorgen soll.  Beide Smartphones lassen sich zudem drahtlos laden und verfügen über LTE-Support. Der einzige Unterschied zwischen dem Ultra- und dem Maxx-Modell besteht in der Akkulaufzeit. Während beim Ultra lediglich ein Akku mit 2130 mAh verbaut ist, bringt das Maxx-Modell mit seinem 3500-mAh-Akku deutlich mehr Akkulaufzeit mit. Bis zu 48 Stunden aktive Nutzung verspricht hier Motorola.





Die neuen Droid-Smartphones im Überblick.

Das Mini verfügt über ein 4,3-Zoll-AMOLED-Display (die großen Modelle setzen auf LCD) mit einer Auflösung von 1280×720 Pixeln und besitzt ebenfalls eine 10-Megapixel-Kamera. Was aber noch erstaunlicher ist: es enthält die gleiche CPU wie die Modelle Maxx und Ultra, einen neuen Prozessor von Motorola.

 





Das Ultra-Modell gibt es auch in Rot und Weiß, die Modelle Maxx und Mini nur in Schwarz.

X8: Neues System on a Chip von Motorola

Überrascht hat uns Motorola heute mit einem eigenen SoC auf Basis des Snapdragon S800. Das X8 getaufte System bringt im Unterschied zur Konkurrenz keine Quad-Core-CPU mit, sondern setzt auf einen Dual-Core-Prozessor mit 1,7 GHz. Ebenfalls auf dem SoC befinden sich vier Grafikkerne mit je 400 MHz Taktrate. Daneben hat Motorola zwei dedizierte  Low-Power-Prozessoren verbaut — einen für den Always-Listening-Modus und eine zweite Low-Power-CPU, die den Input der diversen Sensoren verarbeitet.

So schafft es der neue Chipsatz von Motorola ständig an zu sein, ohne dazu die zwei (stromhungrigen) Snapdragon-Kerne in Betrieb zu nehmen. Vereinfacht gesagt setzt Motorola also auf eine Art big.LITTLE, wobei die zwei Low-Power-Prozessoren von Motorola selbst stammen. Dieses SoC befindet sich auch im Moto X, auch die Kamera im Moto X dürfte identisch mit den Droid-Modellen sein. Verizon hat zudem auch die neue Kamera-App von Motorola und die Benachrichtigungen direkt auf dem Display gezeigt – beides Features, die bereits für das Moto X bekannt wurden.

Ab 99 Dollar, nur bei Verizon

Die neuen Droid-Smartphones gibt es nur beim US-Provider Verizon. Die Preise ohne Vertag betragen 499 Dollar für das Mini, 599 Dollar für das Ultra und 699 Dollar für das Maxx-Modell. Mit Vertrag bekommt man das Mini bereits für 99 Dollar, die Staffelung bleibt gleich. Chancen, dass die Geräte auch den Weg nach Europa finden, bestehen allerdings. O2 hatte bereits das Modell Razr HD im Angebot, eventuell will man ja auch die neuen Motorola-Modelle ins Line-Up für das Weihnachtsgeschäft mit aufnehmen.

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