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Die Weltgeschichte-App: Ein Muss für Geschichtsinteressierte

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Sie wissen nicht, was es mit dem Kartoffelbefehl Friedrichs des Großen auf sich hatte oder wollen erfahren, wer sich bei der Schlacht von Lobositz gegenüber stand? Die Weltgeschichte-App steht Ihnen bei diesen und vielen anderen Fragen zur Seite und sorgt für lang anhaltende Kurzweil.

Der Datenvorrat dieser App ist wirklich umfangreich – das merkt man allein schon beim Download, denn das Entpacken der Datenpakete dauert seine Zeit. Anschließend wird man von einer leicht unübersichtlichen Grafik überrascht, die nach einem größeren Bildschirm schreit – auf allen Displays, die unter 4 Zoll groß sind, sind die Details des mit Überschriften, Bildern und Kurztexten überfrachteten Startbildschirms etwas schwer zu erkennen, sollten aber niemanden abschrecken.

Etwas viel Information für kleine Displays: Die Startseite der App hat es in sich.
Etwas viel Information für kleine Displays: Die Startseite der App hat es in sich.

Bei genauerem Hinsehen zeigt sich nämlich, dass der Bildschirm in drei Abschnitte aufgeteilt ist – oben befinden sich Icons, über die man ausgewählte Einzelereignisse direkt aufrufen kann, direkt darunter, in einer schmalen gelben Leiste, lässt sich das jeweilige Jahr, dass man genauer betrachten will, voreinstellen. Den Hauptplatz des Bildschirms nimmt die bereits oben erwähnte Grafik ein, die die verschiedenen Epochen und längerwährende Ereignisse bunt gestaffelt darstellt.

Viel Information, auf kleinen Bildschirmen etwas unübersichtlich

Zu den in der App erscheinenden Icons kann man über einen Klick auf das Buch-Symbol am unteren Bildschirmrand einen Kurztext durchlesen, auch kann man Icons direkt in der Übersichtsgrafik anklicken und sich so Informationen zu den verschiedensten geschichtlichen Ereignissen zu Gemüte führen – Schritt für Schritt wird man anschließend durch den Ablauf der Geschehnisse geleitet. Zwar wird hier keine textliche Epochenübersicht gegeben – anhand von Kurzinformationen zu einzelnen Personen und Auseinandersetzungen bekommt man jedoch einen ganz guten Überblick, was in der jeweiligen Zeit passiert ist.

 

Weltgeschichte behandelt neben europäischen auch Themen außerhalb unseres Heimatkontinents.
Weltgeschichte behandelt neben europäischen auch Themen außerhalb unseres Heimatkontinents.

In den Einstellungen der App verbirgt sich zudem eine Suchfunktion, über die man sich auf die Suche nach bestimmten Ereignissen oder Personen machen kann. Daneben gibt es noch die Jahreswahl, über die sich bestimmte Jahre direkt ansteuern lassen, und eine essentielle Lesezeichen-Funktion – denn bei der Flut von Informationen werden Sie schnell vergessen, wo Sie das Schmökern aufgehört haben. Will man sich überraschen lassen, reicht ein Klick auf den ebenfalls in den Einstellungen verborgenen "Zeitmaschine"-Button, und schon versetzt einen die App in ein zufälliges Jahr.

Fazit: Die Weltgeschichte-App ist ein absolutes Muss für alle Geschichtsfans. Trotz des – auf kleinen Bildschirmen – etwas unübersichtlichen Startbildschirms bietet sie einen umfassenden Einblick in alle Geschehnisse, die Land und Leute im Laufe der Jahre bewegt und gebeutelt haben und lädt zu ausführlichen Geschichtsstunden im Privatstübchen ein. Würde noch ein wenig an der Grafik gearbeitet, wären 5 Sterne fällig, so erreicht die App immer noch 4,5 von 5 Sternen.

Die von uns getestete Demo-Version der App umfasst lediglich den Zeitraum von 1600 bis 1800 nach Christus – wer noch mehr Informationen zur Geschichte erfahren möchte, sei auf die kostenpflichtige Komplettversion hingewiesen, die für 2,99 Euro auf Google Play zu haben ist.

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