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Die besten Tools aus dem Play Store

Handwerker geben sich nicht mit Werkzeug aus dem Baumarkt zufrieden, Sie sollten das auf Ihrem Handy auch nicht tun! Wir stellen Ihnen die besten Tools für Ihren Androiden vor.

Smart Statusbar


Viele Apps nutzen nicht nur den Platz zwischen Status- und Button-Leiste, sondern den ganzen Bildschirm. Für Spiele, Filme oder andere Fullscreen-Apps wäre das Zeigen der Leiste nur Platzverschwendung. Allerdings gibt es sehr wohl Situationen, in denen die Anzeige der Status-Leiste praktisch wäre. So müssten Sie nicht den Media-Player oder Ihr Spiel in Richtung Homescreen verlassen, wenn Sie per "Ding" über den Eingang einer Mail oder SMS informiert wurden.

Abbildung 1: Mit der Smart Statusbar ziehen Sie die Statusleiste wie gewohnt ins Bild, auch wenn gerade einen App im Vollbild läuft.
Abbildung 1: Mit der Smart Statusbar ziehen Sie die Statusleiste wie gewohnt ins Bild, auch wenn gerade einen App im Vollbild läuft.

Abbildung 2: Die Smart Statusbar läuft als Dienst im Hintergrund und wird automatisch beim Booten geladen.
Abbildung 2: Die Smart Statusbar läuft als Dienst im Hintergrund und wird automatisch beim Booten geladen.

Die kleine, kostenlose und werbefreie App Smart Statusbar [1] hilft Ihnen hier aus. Die Anwendung läuft als Dienst im Hintergrund und wird aktiv, sobald eine andere App in den Vollbildmodus wechselt. Ein Klick auf den oberen Rand des Handys (egal ob Hochkant oder Quer) lässt Ihr Handy kurz vibrieren, danach können Sie die Statusleiste wie gewohnt von der Bildschirmkante herunterziehen. Lässt man Sie los, verschwindet Sie wieder komplett im Hintergrund.

Ruhe im Karton dank Shush!


Im Kino, während der Vorlesung oder im Unterricht sollte man seinen Androiden ausschalten oder zumindest auf lautlos stellen, sonst drohen peinliche Situationen. Jeder Handybesitzer kann davon ein- oder mehrere Liedchen singen. Was jedoch, wenn man nach derartigen Ereignissen vergisst, das Smartphone wieder lauter zu stellen? Eventuell verpasst man den einen oder anderen wichtigen Anruf.

Abbildung 3: Shush! schaltet die Lautstärke nach Ablauf eines Timer automatisch wieder auf hörbar.
Abbildung 3: Shush! schaltet die Lautstärke nach Ablauf eines Timer automatisch wieder auf hörbar.

Setzten Sie daher auf Pst! bzw. Shush! [2]. Wenn Sie die Lautstärke des eigenen Androiden auf lautlos drehen, aktivieren Sie gleichzeitig die App. Auf deren Startbildschirm legen Sie anschließend fest, wann sich das eigene Gerät akustisch wieder zu Wort melden darf und in welcher Lautstärke das geschieht. Ob dies bereits nach dem Kinofilm oder erst am nächsten Tag der Fall sein soll, bleibt dabei dem eigenen Zeitgefühl überlassen.

Diese einfach zu bedienende App hilft allen Vergesslichen, die öfters einmal Anrufe verpassen, weil Sie Ihr Gerät akustisch nicht mehr wahrnehmen. Das einzige, was jetzt noch fehlt, ist eine App, die von selbst erkennt, wenn man sich in den Sessel des Kino- oder Konzertsaals setzt. Aber vielleicht werden bald in Kinosälen NFC-Tags eingebaut, die automatisch das Handy in der Hosentasche auf stumm stellen, wer weiß?

Push-Ads erkennen


Viele App-Entwickler bieten neben einer kostenpflichtigen, auch eine kostenlose – aber über Werbung finanzierte – Version ihrer Anwendung an. Üblicherweise sehen Sie dann unter oder über dem Anwendungs-Fenster ein kleines Werbebanner, über das der Entwickler ein kleines bisschen Geld verdient, wenn Sie auf das Banner klicken.

Abbildung 4: Welche hinter diesen Push-Ads steckt, lässt sich mit Bordmitteln nicht erkennen.
Abbildung 4: Welche hinter diesen Push-Ads steckt, lässt sich mit Bordmitteln nicht erkennen.

Allerdings gibt es neben dieser offensichtlichen Werbe-Methode noch andere Verfahren, die deutlich nerviger und aufdringlicher sind, als Banner in Apps. Zu diesen gehören so genannte Push-Ads, die plötzlich in der Benachrichtigungsleiste Ihres Androiden auftauchen.

Diese Form der Werbung ist besonders unangenehm, da Sie nicht in der Lage sind zu erkennen, welche Apps denn eigentlich für diese Werbung verantwortlich sind. Besonders im Bereich der 0815-Apps wie Wallpaper, Klingeltöne oder simple "Mach mit Android hübsch"-Apps ist diese Art der Werbung sehr weit verbreitet.

Abbildung 5: Lookout Ad Network Detector zeigt Ihnen, welche Apps die nervigen Push-Ads einblenden.
Abbildung 5: Lookout Ad Network Detector zeigt Ihnen, welche Apps die nervigen Push-Ads einblenden.

Abbildung 6: Zusätzlich liefert der Ad Network Detector zu jedem Werbe-Netzwerk umfassende Informationen.
Abbildung 6: Zusätzlich liefert der Ad Network Detector zu jedem Werbe-Netzwerk umfassende Informationen.

Sollten Sie sich diese Anzeigen eingefangen haben, dann helfen Ihnen eine Reihe von Push-Ad-Scannern Ihr Handy wieder zu säubern. Als Tipp möchten wir Ihnen den kostenlosen Lookout Ad Network Detector [3] empfehlen. Die App verzichtet selber auf Anzeigen, die gefundenen Apps lassen sich mit ihr gezielt deinstallieren und oben drauf verrät Ihnen der Ad Network Detector, welche Apps welche Werbenetzwerke benutzen.

Notbeleuchtung für Android


Die Helligkeit des Displays lässt sich unter Android über Einstellungen | Display | Helligkeit recht gut einstellen. Sie können dort dem System die Regelung überlassen und eine Automatik aktivieren, oder aber auch die Helligkeit über einen Schieber von Hand regulieren.

Allerdings kann in absoluter Dunkelheit selbst die niedrigste Einstellung noch zu hell sein. Wenn Sie gerne im Bett auf Ihrem Androiden lesen und dabei entweder selber geblendet werden oder durch das helle Licht Ihren Partner/Ihre Partnerin nicht stören möchten, dann sollten Sie sich den Screen Filter [4] aus dem Google Play Store installieren.

Abbildung 7: Der Screen Filter dunkelt das Display zusätzlich ab, so dass es sich im Bett besser liest.
Abbildung 7: Der Screen Filter dunkelt das Display zusätzlich ab, so dass es sich im Bett besser liest.

Die App dimmt das Display über die Einstellungsmöglichkeiten Ihres Handys hinaus weiter ab, indem die angezeigten Farben abschattiert werden. Weiß ist nicht mehr strahlend weiß, sondern Grau. Natürlich verliert das Bild dadurch an Brillanz, aber wer einfach nur lesen möchte, der braucht nicht unbedingt strahlende Farben. Der Grad der Abdunklung lässt sich in der App einstellen, so dass Sie die Helligkeit des Displays an jede Situation anpassen können.

Für Besitzer von Handys mit einem AMOLED-Display ergibt sich sogar noch ein weiterer positiver Seiteneffekt: Das Gerät verbraucht weniger Strom! Bei einem AMOLED leuchtet nicht wie bei einem LCD eine Hintergrundbeleuchtung permanent das komplette Display aus, sondern jedes Pixel strahlt eigenständig Licht ab. Je dunkler ein Pixel leuchtet, desto weniger Strom verbraucht es.

Speicherfressern aufgepürt


Gehören Sie auch zu den Handy-Usern, die trotz immer größer werdenden Speicherkarten nie ausreichen Speicherplatz auf dem Handy haben? Dann gehören Sie vermutlich auch zu den Handy-Messies, die nie das Handy aufräumen und Jahre alte Photos oder Videos mit sich herumschleppen. Nutzen Sie doch den Frühling und räumen jetzt einmal das Handy auf, doch womit anfangen?

Abbildung 8: Mit DiskUsage finden und löschen Sie die größten Speicherplatzfresser auf Ihrem Handy.
Abbildung 8: Mit DiskUsage finden und löschen Sie die größten Speicherplatzfresser auf Ihrem Handy.

DiskUsage [5] zeigt Ihnen in einer graphischen Übersicht an, welche Ordner und Dateien auf der Speicherkarte am meisten Speicherplatz einnehmen. Dabei entspricht die dargestellte relative Größe der Datei dem eingenommenen Speicherplatz. Die größten Brummer, die Sie nicht mehr benötigen, lassen sich direkt aus der Anwendung heraus öffnen oder löschen.

Backups ohne Root


Auch auf dem Android-Smartphone sollten Backups eigentlich zum Pflichtprogramm gehören, schließlich ist das Handy als "Immer-dabei-Computer" einer besonders hohen Wahrscheinlichkeit unterworfen eines Tages verloren zu gehen. Wer Gmail und andere Cloud-Dienste benutzt, muss sich zwar wenig Sorgen um seine Mails und Kontakte machen, doch hart erkämpfte Spielestände oder mühsam erstellte Datensätze wären doch eine Sicherheitskopie wert.

Abbildung 9: Carbon erstellt Backups Ihrer Apps und deren Daten auch ohne Root-Rechte auf dem Handy.
Abbildung 9: Carbon erstellt Backups Ihrer Apps und deren Daten auch ohne Root-Rechte auf dem Handy.

Abbildung 10: Optional gleicht Carbon die App-Daten auch zwischen Ihren verschiedenen Androiden ab.
Abbildung 10: Optional gleicht Carbon die App-Daten auch zwischen Ihren verschiedenen Androiden ab.

Die App Carbon Backup [6] setzt auf die erstmals in Android "Ice Cream Sandwich" 4.0 eingebaute ADB-Backup-Methode auf und braucht daher als einzige umfassende Backup-App keine Root-Rechte. Sie führt die zum Erstellen des Backups nötigen Befehle direkt auf den Handy auf und sichert Ihre Daten direkt auf dem Gerät oder – in der 3,71 Euro teuren Premium-Version [7] – auch auf Cloud-Speichern wie Google Drive, Dropbox oder Box.

Power Toggles Widget


Android liefert mit der Energiesteuerung ein Widget mit aus, über das Sie mit einem Klick Funktionen wie WLAN oder USB de-/aktivieren oder die Regelung der Helligkeit ändern können, doch dieses Wiget lässt sich nicht anpassen. Die Power Toggles [8] ähneln dem Vorbild fast wie ein Ei dem Anderen, doch bietet es deutlich mehr Optionen an.

Abbildung 11: Die Power Toggles lassen sich auf den Homescreen und die Benachrichtigungsleiste setzen.
Abbildung 11: Die Power Toggles lassen sich auf den Homescreen und die Benachrichtigungsleiste setzen.

Abbildung 12: Jedes Power-Toggles-Widget lässt sich beliebig mit zahlreichen Schaltern bestücken.
Abbildung 12: Jedes Power-Toggles-Widget lässt sich beliebig mit zahlreichen Schaltern bestücken.

So bieten die Power Toggles neben den üblichen Verdächtigen auch Schalter für das Aktivieren der Datenfunktion oder das Umschalten zwischen reinem 2G- und schnellen 3G-Datenfunk an, auch das Anschalten des LED-Blitz der Kamera als Taschenlampe ist möglich. Ebenso lassen sich Apps oder andere Shortcuts aus dem Android-System als Power-Toggles-Widget ablegen.

Instant-WLAN ohne Tippen


Ihr eigenes WLAN zuhause oder im Büro sollten Sie mit einem längeren Schlüssel sichern. Bei einem kurzen WLAN-Passwort besteht durchaus die Gefahr, dass Angreifer die Verschlüsselung knacken und ihren WLAN-Traffic mitschneiden oder sogar über Dateifreigaben vertrauliche Informationen abgreifen. Allerdings ist es etwas müssig ein sicheres WLAN-Passwort mit Zahlen und Sonderzeichen über die virtuelle Tastatur eines Smartphones einzutippen.

Abbildung 13: InstaWifi erzeugt QR-Codes mit den Logindaten zu Ihrem WLAN.
Abbildung 13: InstaWifi erzeugt QR-Codes mit den Logindaten zu Ihrem WLAN.

InstaWifi [9] generiert Ihnen einen QR-Code zu Ihrem WLAN, den Sie per Shortcut mit Freunden oder Bekannten teilen können, wenn diese Zugriff auf ihr WLAN erhalten sollen. Alternativ programmiert die App auch einen NFC-Tag, den Sie – bei aktivierter NFC-Funktion – nur in die Nähe eines Handys halten müssen. Auf gerooteten Geräten liest InstaWifi den WLAN-Schlüssel direkt aus den gespeicherten Netzwerkdaten aus.

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