20. Oktober 2021
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Die besten Blogger- und Forentools für Android

Mit einer Reihe Tools können Besitzer eines Android-Smartphones oder -Tablets Blogs verwalten, Foren und CMS-Websiten verwalten. Wir haben uns diese Tools einmal angeschaut und zeigen, was Sie alles können.

Auf einem Tablet kann man ja durchaus den Browser nutzen, um Beiträge in seinen Blog zu setzen oder auch in einem Forum nach Hilfe zu suchen. Aber bei einem Smartphone wird die Bedienung etwas fummelig. Hier ist eine App meistens die bessere Wahl. Wir stellen Blogger, Wordpress und die Foren-App Tapatalk vor.

Blogger


Besitzer eines Blogs bei Google können mit dieser App [1] ihr Weblog pflegen und mit neuen Inhalten füttern. Der Login erfolgt via Google-Account, anshschließend sieht man alle bei Blogger angelegten Weblogs an. Im Hauptmenü sind nur vier Funktionen aufgelistet. Von hier aus wird der Blog angezeigt, die Posts bearbeitet, ein neuer Beitrag (Post) erstellt oder die Einstellungen angepasst. Für das Einfügen von Bildern stehen zwei Schaltflächen bereit, je nachdem, ob Sie das Bild aus der Galerie auswählen der mit der Kamera schießen möchten. So lassen sich Bilddateien erstellen und direkt in Blogbeiträge einfügen. Die Blogger-App unterstützt auch das Editieren von Hyperlinks und HTML-Tags.

In den Einstellungen finden sich nur unbedingt notwendige Funktionen: Die Uploadgröße lässt sich beschränken, und es gibt ein paar Einstellungsmöglichkeiten zur Anzeige sowie zu den Benachrichtigungen bei Kommentaren.

Abbildung 1: Die App Blogger kommt mit nur vier Funktionen im Hauptmenü aus. Das genügt aber, um sein eigenes Weblog zu pflegen.
Abbildung 1: Die App Blogger kommt mit nur vier Funktionen im Hauptmenü aus. Das genügt aber, um sein eigenes Weblog zu pflegen.

Abbildung 2: Der Editor von Blogger erlaubt auch die Eingabe von HTML-Befehlen, falls man das benötigt.
Abbildung 2: Der Editor von Blogger erlaubt auch die Eingabe von HTML-Befehlen, falls man das benötigt.

Abbildung 3: Die Übersicht listet alle Beiträge des Weblogs auf und erlaubt das nachträgliche Editieren.
Abbildung 3: Die Übersicht listet alle Beiträge des Weblogs auf und erlaubt das nachträgliche Editieren.

Wordpress


Mit Wordpress kann man ein Weblog aufbauen und den einzelnen Beiträge Kategorien zuordnen. Um die Struktur und die passenden Navigationselemente kümmert sich Wordpress selbst. Die Wordpress-App [2] bietet beim Start eine Liste der vorhandenen Blogs an, man kann aber auch ein neues Blog erstellen. Schön, dass die App in Deutsch gehalten ist. Das Menü ist ein wenig umfangreicher als bei Blogger. Die WordpressApp unterstützt nicht nur das Anlegen neuer Seiten und Artikel, sondern bietet auch eine Statistik an. So kann man sich ansehen, wie stark das eigene Blog besucht wird.

Beim Erstellen eines Artikels kann man Tags vergeben und den Beitrag einer Kategorie zuordnen. Die Einträge lassen sich sofort veröffentlichen, für einen bestimmten Zeitpunkt planen oder als Entwürfe speichern. Daneben unterscheidet WordPress zwischen ausstehender Review, privatem Eintrag und lokalem Entwurf. Artikel lassen sich zudem auch per Passwort schützen.

Auch hier lassen sich Fotos aus der Galerie auswählen oder zum Beispiel mit den Funktionen Quick Photo und Quick Video aus dem Hauptmenü der App direkt über die Kamera des Smartphones oder Tablets. Das erleichtert das Bloggen doch sehr. Beim Zugriff auf eine Picasa-Galerie verweigert sich der Editor. Hier muss das Bild erst auf das Smartpone geladen und lokal abgelegt werden. Wählt man ein eingefügtes Bild aus, lässt sich die Ausrichtung und Größe anpassen. Alle Artikel und Seiten werden übersichtlich aufgelistet und können bei Bedarf bearbeitet werden. In einer weiteren Übersicht kann man sich die vorhandenen Kommentare ansehen. In den Einstellungen findet sich auch die Möglichkeit, Geotags anzuschalten.

Abbildung 4: Wordpress bietet in seiner App deutlich mehr Funktionen als die Blogger-App.
Abbildung 4: Wordpress bietet in seiner App deutlich mehr Funktionen als die Blogger-App.

Abbildung 5: Der Editor besitzt alles, was man für das Erstellen seiner Blogbeiträge braucht.
Abbildung 5: Der Editor besitzt alles, was man für das Erstellen seiner Blogbeiträge braucht.

Tapatalk



Tapatalk [3] kostet 2,29 EUR. Mit der App kann man Beiträge in einem Burning-Board-Forum schreiben und verfolgen. Das erste, was man nach dem Start der App sieht, ist eine Liste von 44.400 Foren. Je nach eigenem Interesse, wählt man eines aus und sieht danach eine Übersicht der Forenkategorien vor sich. Ein bis zwei Menüeinträge weiter, hat man die einzelnen Foreneinträge vor sich. Hier kann man sich bereits einen Überblick machen, ob man auch im richtigen Forum gelandet ist, wobei man für die meisten Foren eine Registrierung benötigt.

Um deutschsprachige Foren zu suchen, empfiehlt es sich einfach einmal "deutsch" in die Suchleiste einzugeben, anstatt die Listen mühselig durchzuscrollen. Nach dem Einloggen zeigt sich die Menüleiste von Tapatalk. Als erstes sieht man die neusten Beiträge. Ein weiterer Menüpunkt listet die verschiedenen Forenkategorien auf. Favoriten und private Nachrichten sind über weitere Menü erreichbar. Nicht gelesene Forenbeiträge erscheinen in fetter Schrift. Über das Menü kann ein Forum als gelesen markiert werden. Nach der Auswahl eines Forums, antwortet man über das Menü. Im Beitrag lassen sich Bilder und Links einfügen. Auch eine Sammlung von Smilies steht zur Verfügung.

Zu den weiteren schnell erreichbaren Funktionen gehört das Teilen von Beiträgen, das Aktualisieren, Suchen und Abonnieren. Mit Letzterem bekommt man auf seinem Smartphone immer eine Benachrichtigung, wenn es eine Antwort im Forum gibt. Über die Funktion Mehr findet man sein Profil, eine Liste der User (die online sind) und die Suchfunktion. Hier verstecken sich auch die Einstellungen und man kann sich abmelden. Das Profil ist nicht zu verwechseln mit den persönlichen Angaben die man in einem Forum angibt und die jeder andere aufrufen kann. Es ist eine Liste von verschiedenen Statistiken. Hier sieht man, wie viele Beträge man geschrieben hat, seit wann man in dem Forum angemeldet ist und kann über Links die selbst erstellten Beiträge und Themen aufrufen. Ergänzen kann man das ganze mit einem Bild, das man aus der Galerie des Smartphones auswählt oder mit der Handykamera erstellt.

Tapatalk merkt sich die ausgewählten Foren und speichert auch die Anmeldedaten. Die Navigation ist sehr einfach und bequem. Es macht Spaß, durch die Themen und Beiträge zu blättern, eigene zu erstellen und anderen Usern zu antworten. Bei all dem gilt es natürlich, sich an die Forenregeln zu halten und nicht zu spammen. Für Tablet-Benutzer gibt es auch eine HD-Version der App für 3,99 Euro [4].

Abbildung 6: Von Bob Ross bis OpenOffice finden sich viele interessante Foren bei Tapatalk.
Abbildung 6: Von Bob Ross bis OpenOffice finden sich viele interessante Foren bei Tapatalk.

Abbildung 7: Die Navigation mit Tapatalk ist einfach und übersichtlich. Man kann sehr schnell durch die Beiträge blättern.
Abbildung 7: Die Navigation mit Tapatalk ist einfach und übersichtlich. Man kann sehr schnell durch die Beiträge blättern.

Abbildung 8: Der Editor bringt keine große Schaltflächenleiste mit sich. Das ist auch gar nicht notwendig.
Abbildung 8: Der Editor bringt keine große Schaltflächenleiste mit sich. Das ist auch gar nicht notwendig.

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