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D-Link DIR-506L Pocket Cloud Router im Android-Test

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Der Pocket Cloud Router DIR-506L von D-Link verbindet Sie und Ihre Freunde mit dem Internet. Der kleine Alleskönner verfügt zudem über einen integrierten Akku und einen Anschluss für USB-Sticks. So können Sie problemlos Dateien teilen.

Einen WLAN-Router dürfte inzwischen fast jeder bei sich zu Hauser besitzen. Wozu also noch ein zweites Gerät anschaffen? Der Pocket Cloud Router von D-Link (auch SharePort Go genannt) bietet ein paar ganz tolle Zusatzfunktionen. Sie können die kleine Box als Repeater einsetzen, wenn zum Beispiel bei Ihnen zu Hause in gewissen Zimmern der Empfang zu schlecht ist. Dank des integrierten Akkus schafft der N-Router zudem bis zu vier Stunden WiFi-Service ohne Steckdose. Das ist dann praktisch, wenn Sie zum Beispiel in einem Ferienhaus ohne WLAN gemeinsam über das Handy/Tablet ein netzwerkfähiges Spiel zocken möchten oder um zwischen einem Android-Gerät und einem beliebigen anderen Rechner über den USB-Stick Daten auszutauschen. So weit die Theorie.





Mit der App SharePort Mobile greifen Sie unter Android auf den Pocket Router zu.

Praxiseinsatz mit Tücken

In der Praxis funktioniert alles wunderbar, wenn Sie den WLAN-Router so wie er ist einsetzen und keine Veränderungen vornehmen. Dann lässt sich ein USB-Stick anschließend und jeder, der sich mit dem WLAN des Routers verbindet und die SharePort Mobile App installiert hat, kann anschließend auf diese Dateien zugreifen.  Da Sie aber — wie oben erwähnt — vermutlich bereits ein WLAN im Einsatz haben, möchten Sie den Pocket Router eventuell auch damit verbinden. Die Lösung dazu heißt QRS Mobile (Quick Router Settings) und sorgte in der aktuellen Version 1.5 bei uns auf vier Testgeräten mit unterschiedlicher Android-Version lediglich für einen Crash. Zum Glück lässt sich jedoch das Webfrontend des Cloud Routers auch in Chrome bedienen, sodass uns das Setup schließlich doch noch gelang. Ebenfalls über einen vollwertigen Browser sollten Sie auch das Cloud-Setup erledigen. Damit stellen Sie sicher, dass Sie die Daten auf dem Router auch außerhalb des Heimnetzes erreichen (falls gewünscht).





Die Quick-Remote-Settings-App von D-Link lässt sich nicht nutzen und stürzt stets ab.

Hier kommt aber bereits die zweite Hürde: Verbinden Sie den Cloud Router mit einem anderen WiFi-Netzwerk, dann können Sie sich anschließend nicht mehr als Admin ohne Passwort mit dem Router verbinden. Hier müssen Sie also darauf achten, zunächst einen zusätzlichen Account einzurichten bzw. das Passwort zu ändern. Sonst können Sie sich anschließend nicht mehr über die SharePort-App einloggen. Einfacher ist es, den Pocket Cloud Router über ein Ethernetkabel einfach an einem freien Port des Routers anzuschließen.

Eine dritte Hürde stellt das Dateisystem auf dem USB-Stick dar. Hier unterstützt der D-Link-Router nur das FAT-32-Format. Dateien über 4 GByte Größe können Sie also darauf nicht ablegen.





Einmal eingerichtet, lassen sich Musikdateien im MP3-Format problemlos streamen.

Abgesehen davon arbeitet der Pocket Cloud Router zuverlässig, wenn das Setup erst einmal geglückt ist. Audiodateien im MP3- oder MP4-Format lassen sich direkt streamen, andere Musikdateien müssen Sie zunächst auf das Handy herunterladen. Auch beim Video-Streaming beschränkt sich der Router auf die Formate MP4 und MOV. Um Dateien hochzuladen, müssen Sie in die Ordner-Ansicht wechseln. Hier finden Sie im Kontextmenü einen Upload-Button.





Dateien zum Pocket Cloud Router hochzuladen, ist nur in der Ordneransicht möglich.

Den D-Link Pocket Cloud Router gibt es bei Amazon für knapp 55 Euro. Bei anderen Händlern finden Sie das Gerät unter der Bezeichnung Mobile USB Adapter teilweise für unter 40 Euro.