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Smart Geräte und TVs stellen eine zunehmende Gefahr dar
Haushalte werden immer smarter und verfügen heute nicht selten über zahlreiche Geräte, die mit dem Internet verbunden sind. Das fängt bei Sprachassistenten wie Google Home oder Alexa an und geht hin zu Smart-TVs, die Inhalte streamen und über einen eingebauten Browser verfügen. Wer möchte, kann also sogar von der Couch aus im Internet surfen.
Leider gehen die neuen Möglichkeiten aber auch mit einigen Nachteilen und Gefahren einher, die du unbedingt beachten solltest. Nachfolgend einige der gängigsten Probleme.
Veraltete Software und fehlender Support
Viele Hersteller liefern veraltete Android-TV-Versionen aus, die sie praktisch niemals updaten. Das ist vor allem bei Billig-Geräten aus Fernost der Fall, weil langfristiger Support schlichtweg nicht eingeplant und eingepreist wurde. Im Klartext bedeutet das: Bekannte Sicherheitslücken bleiben offen und bieten Hackern eine gute Gelegenheit, um sensible Zugangsdaten zu stehlen oder Schadsoftware einzuschleusen.
Nutzer technisch nicht versiert
Während jüngere Menschen mit den neuen Technologien aufgewachsen sind und meistens ein recht gutes Verständnis mitbringen, sind ältere Generationen weniger mit den Gefahren des Internets vertraut. Phishing-Versuche sind häufiger erfolgreich und schädliche Apps finden ihren Weg einfacher auf einen ungesicherten Smart-TV. Die zunehmende Verbreitung von smarten Geräten erhöht in diesem Fall die Risiken gleich doppelt.
Fehler beim Sichern von Internet & WLAN
Die steigende Vernetzung des Haushalts erfordert stärkere Sicherheitsmaßnahmen, wenn es um Internet & WLAN geht.
Hier gilt: Starke Passwörter zum Absichern des WLANs sind ein Muss, da einige Angreifer durch Nachbarschaften wandern und nach offenen WLANs suchen. Zudem sollte ein modernes Verschlüsselungsprotokoll wie WPA2 oder neuer gewählt werden. So können Hacker nicht ins WLAN gelangen.
Privatsphäre & Datenschutz bleiben wichtige Themen
Eine weitere Gefahr durch die zunehmende Verbreitung von Smart-TVs und TV-Sticks sind sinkende Privatsphäre und mangelhafter Datenschutz. Wer heutzutage einen Android-TV oder Fire-TV-Stick nutzen möchte, muss zwingend ein Konto erstellen und viele private Informationen hinterlegen. Doch genau hier gibt es Kritik von Datenschutzexperten.
Denn auf diese Weise lässt sich ein präzises Nutzerverhalten abbilden. Anbieter und Dienste können beispielsweise IP-Adressen und Cookies dazu nutzen, um Nutzer auf Schritt und Tritt nachzuverfolgen. Zudem gibt es einige Apps, die auf sensible Daten zugreifen und diese dann für gezielte Werbung verwenden oder Daten sogar zum Weiterverkauf anbieten.
Beliebter Fire-TV-Stick mit bekannten Sicherheitslücken
Selbst weit verbreitete Geräte mit starkem Support wie der Fire-TV-Stick von Amazon können keine hundertprozentige Sicherheit bieten. So musste der Konzern erst vergangenes Jahr aufgrund einer möglichen Sicherheitslücke eine Funktion zurückziehen. FireOS (das übrigens auf Android basiert) gilt aber im Normalfall als sicheres System.
Dieses Beispiel beweist, dass man als Nutzer immer vorsichtig sein sollte und im Zweifel lieber auf etwas mehr Sicherheit setzen sollte. Regelmäßige Updates sind im digitalen Zeitalter ein Muss, doch auch der Einsatz einer VPN-App kann dabei helfen, alle Geräte im Haushalt abzusichern – mehr zu diesem Thema im nächsten Abschnitt.
Mit VPN Smart-TV und Fire-TV-Stick zusätzlich sichern
Wer im Internet unterwegs ist, hinterlässt mit jedem Gerät eine Spur. Ob Computer, Handy oder Smart-TV spielt dabei zunächst keine Rolle, denn sie alle nutzen das heimische WLAN, um sich mit dem Internet zu verbinden. Das bedeutet auch, dass man bei jedem Besuch einer Website oder der Nutzung einer App eine nachverfolgbare IP-Adresse hinterlässt.
Unternehmen nutzen diese, um Daten auszuwerten und Werbung zu schalten. Hacker aus dem Internet können daraus hingegen einen Rückschluss auf den Standort des Nutzers ziehen. Wer sich davor schützen möchte, sollte ein VPN (virtuelles privates Netzwerk) dazwischenschalten, so zum Beispiel mithilfe eines praktischen Fire-TV-Stick-VPN.
Die entsprechende App kannst du im App-Store herunterladen und mit einem Klick sofort eine sichere Verbindung zu einem VPN-Server aufbauen. Das maskiert deine eigene IP-Adresse und bietet darüber hinaus sogar noch mehr Sicherheit bei der Nutzung im Internet. Alle Übertragungen werden dadurch nämlich sicher verschlüsselt.
Fazit: Ein VPN ist nicht zwingend notwendig, kann aber die Privatsphäre und Sicherheit stärken
Wer einen aktuellen Smart-TV oder TV-Stick nutzt, ist grundsätzlich relativ gut geschützt. Wichtig ist hierbei vor allem, regelmäßige Sicherheitsupdates durchzuführen und veraltete Geräte komplett zu ersetzen. Zudem gilt Vorsicht beim Installieren von Apps aus unseriösen Quellen – Android-TVs und TV-Sticks bieten hier viel Freiheit.
Darüber hinaus kann die Nutzung eines VPN vor allem mit Hinblick auf die Privatsphäre wichtig sein. Du maskierst deine IP-Adresse und schützt dich damit auch besser vor Angreifern. Ein weiterer Vorteil: Du kannst dich mit einem Server im Ausland verbinden und somit auf die globalen Kataloge deines Streamingdienstes zugreifen – ganz ohne weitere Zusatzkosten.
