2. September 2022
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CyanogenMod schnürt die Pakete für CM9

Die Entwickler rund um die beliebte Android-Firmware CyanogenMod haben die Arbeit an CM9 abgeschlossen. Aktuell sind die Server des Projekts damit beschäftigt die Firmware-Images zu bauen. Mit dem auf Android "Ice Cream Sandwich" 4.0 aufbauenden Release ist die Arbeit an CM9 abgeschlossen, die Entwickler setzten nun alles dran CM10 auf Basis von Jelly Bean vorwärts zu bringen.

Halten Sie Ihr Android-Handy bereit: Die finale Version von CyanogenMod 9 wird heute auf die Download-Server des Projekts geladen! Wer bislang CyanogenMod 7.2 auf seinem Handy im Einsatz hat, kann auf eine Update-Möglichkeit hoffen. Das Kompilieren der Firmware für alle unterstützten Geräte ist ein aufwändiger Prozess, für den extra drei starke Server angeschafft wurden. Die Liste der bereits fertig gestellten Firmwares können Sie in der Download-Datenbank einsehen. Die Images für Samsung Galaxy S, S2, LG Optimus Sol oder das Nexus S sind zum Beispiel schon fertig.

Allerdings wird es die ICS-Version von CyanogenMod nicht für alle bislang unterstützten Geräte geben. Ein Knackpunkt ist der Arbeitsspeicher Ihres Handys: Für ältere Geräte mit weniger als 512 MByte RAM wird es mit Sicherheit kein CM9 geben. Androiden der ersten Stunde wie dem HTC Dream (Google G1) oder dem ersten Samsung Galaxy haben leider nicht ausreichend Arbeitsspeicher. Dafür rutschen andere Klassiker wie das HTC Desire oder das Galaxy S gerade noch unter dieser Hürde durch.

Das zweite Ausschlusskriterium ist das Vorhandensein eines Grafikprozessors (GPU). Android 4.0 setzt deutlich mehr graphische Effekte ein, die ohne GPU nicht berechnet werden können. Manch älteres Android-Tablet der unteren Preisklasse hat zwar ausreichend RAM, aber an der GPU wurde gespart. Wer diese beiden Kriterien erfüllt, der kann sich berechtigte Hoffnungen machen, dass es CM9 für sein Handy/Tablet geben wird. Am besten sind die Chancen, wenn es vom Hersteller selber ein Update auf ICS plant. Essentielle Bausteine wie Treiber für die Kamera oder das WLAN können dann direkt aus der Firmware des Herstellers extrahiert werden.

Updates wird es übrigens für CM9 nicht mehr geben, der Cyanogen-Zug zieht gleich weiter zur zehnten Ausgabe des ROMs, das dann auf Android ?Jelly Bean? 4.1 basieren wird. So lange wie die Entwicklung von CM9 wird CyanogenMod 10 nicht brauchen, da der Sprung von Android 4.0 auf 4.1 nicht mehr so groß sein wird, wie das Update von Android 2.3 auf 4.0.

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