Start Aktuell CyanogenMod in Zukunft mit Pro- und Community-Zweig

CyanogenMod in Zukunft mit Pro- und Community-Zweig

Pro oder Community? Cyanogen-User stehen demnächst vor der Qual der Wahl. Sie müssen sich zwischen einre konservativeren Pro-Version (gut gestestet, in der Standard-Konfiguration ohne Root-Rechte) und der Community-Version (immer aktuell, von Haus aus mit Root) entscheiden. Zudem lernt CM in Zukunft auf das Geschehen auf dem Handy als Video aufzunehmen.

Nachdem CyanogenMod sich zu einem Unternehmen gemausert hat, wird sich auch das ROM selber in Zukunft in seiner Organisation ändern. Die Android-Distribution wird es künftig als Community-Edition und als Pro-Variante geben. Das "Pro" steht dabei nicht für eine kommerzielle und kostenpflichtige Version des ROMs, sondern etwas missverständlich für eine Variante, die sich an die eher konservativen CyanogenMod-User richtet. Die Community-Edition ersetzt dagegen in Bälde die aktuellen Nightly Builds.

Im Pro-ROM wird der Root-Zugang nicht aktiviert sein, Updates sollen etwa alle zwei Wochen anstehen. Power-User werden wohl eher zur Community-Edition greifen, bei der Root von Haus aus aktiv ist und in die sämtliche neuen CM-Features umgehend eingebaut werden. So können Neuerungen auf Basis der Community-Edition vorangetrieben werden, während die Pro-Nutzer von den stabilen und intensiv getesteten Versionen profitieren. Zudem ist die Pro-Version mit einem eigenen CyanogenMod-Schlüssel signiert, was die Sicherheit gegenüber Exploits erhöht. Wann sich die die beiden CyanogenMod-Zweige teilen, wurde noch nicht bekanntgegeben.

Wer sich erst einmal für die Pro-Version entscheidet, kann auch dort nachträglich noch Root-Rechte aktivieren. Möchte man später auf die immer brand-aktuelle Community-Variante umsteigen, so lässt sich diese wie ein ROM-Update flashen. Die auf dem Handy gespeicherte Daten und Apps gehen bei diesem Quer-Update nicht verloren.

Screen-Recording in Cyanogenmod

Für die viele Leser wird es nichts Neues sein, wenn wir ihnen sagen, dass sie auf den meisten Androiden durch gleichzeitiges Drücken der Leisertaste und des Ein-/Ausknopfs einen Screenshot der aktuell laufenden App aufnehmen können. CyanogenMod wird dieses Feature nun weiter ausbauen und das Erstellen von Screencasts, also von Bildschirmvideos, erlauben.

 

Das Feature stammt vom CyanogenMod-Mitarbeiter Koushik Dutta, der es in zwei kurzen Videos demonstriert. Gestartet wird die Videoaufnahme durch das gleichzeitige Drücken von Lauter sowie Ein/Aus. Über Schalter in der Benachrichtigung kann man die Aufnahme wieder stoppen oder auch Berührungen auf dem Touchscreen über einen Punkt visualisieren. Auf einem Nexus 4 reicht die Rechenpower aus, um Videos in voller Auflösung fast ohne Ruckeln direkt in den Speicher zu bannen.

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