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CyanogenMod: 12.1 Nightly Builds in den Startlöchern, 12.0 Release Ende April

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Das CyanogenMod-Team hat die Weichen für CM 12.1 (Android 5.1) gestellt. Die Software befindet sich nun auf dem Stand von AOSP Android-5.1.0_r3 und die meisten Funktionen aus CyanogenMod 12 sind bereits in 12.1 integriert. Mit ersten Nightly-Builds ist also schon sehr bald zu rechnen.

Im zweiten Blogposting zum Thema „All About L“ erklärt ciwlr vom CyanogenMod-Team nicht nur, wie es um die aktuelle Version 12.1 steht, sondern geht auch auf ein paar Besonderheiten von Android 5 unter CyanogenMod ein, die mit der grafischen Oberfläche zu tun haben.

Eine der wichtigsten Neuerungen für Fans von Root-Apps betrifft das Handling von Anwendungen mit Root-Rechten. Die dazu nötigen Einstellungen befinden sich neu im Privacy Guard. Wenn du also einer App unter CyangenMod 12/12.1 die Root-Rechte entziehen möchtest, dann musst du dazu in den Einstellungen den Eintrag Privacy | Privacy Guard aufrufen und den Finger auf der gewünschten App gedrückt halten. Im neuen Fenster App-Vorgänge findest du dann ganz unten den Eintrag Root-Access, über den du zwischen Immer fragen (Always aks), erlauben (Allowed) und verbieten (Ignored) wählen kannst.

Die Verwaltung der Root-Rechte übernimmt bei CyanogenMod 12 neu der Privacy Guard.
Die Verwaltung der Root-Rechte übernimmt bei CyanogenMod 12 neu der Privacy Guard.

Die Root-Einstellungen selbst befinden sich schon seit geraumer Zeit in den Entwickleroptionen, die wie unter allen Android-Systemen auch beim CM12 zunächst freigeschaltet werden müssen.

Eine weitere Neuerung betrifft den Standard-Launcher Trebuchet bzw. den App Drawer. Hier gibt es mit CM 12.1 eine neue Option, um im vertikalen Modus durch alle Apps zu scrollen, anstatt Seitenweise. Du findest die Neuerung in CM 12.1, indem du den Finger auf einem freien Bereich des Homescreens gedrückt hältst und dann über eine Wischgeste nach oben die Launcher-Einstellungen öffnest.

Neu bei CyanogenMod? Falls du CyanogenMod noch nicht kennst, findest du hier einen Magazin-Artikel, der dir die Grundlagen der alternativen Firmware und die zur Installation nötigen Schritte erklärt.

Wieder einmal stark überarbeitet hat das CM-Team auch die Einstellungen. Hier gibt es bei den wichtigsten Netzwerkeinstellungen bereits im Hauptmenü einen An/Aus-Schalter, sodass man sich einen Klick sparen kann, wenn man nur schnell Wifi oder Bluetooth ausschalten möchte. Zudem haben die Entwickler diverse Menüs aufgeräumt.

Neue Highlights in Sachen Anzeigequalität will CyanogenMod mit LiveDisplay bringen. Darüber lässt sich das Display in vielen Punkten perfekt kalibrieren, wobei die unterstützten Funktionen stark vom eigenen Handy abhängen. Das gilt auch für die zweite Display-Neuerung in 12.1: Ambient Display für das Moto X.

Nightly Builds in den Startlöchern

Bevor du jetzt gleich zur Download-Seite des CM-Projekts wechselst: aktuell befindet sich CyanogenMod 12.1 (Android 5.1) immer noch in einem separaten Entwicklungszweig und es gibt noch keine offiziellen Builds. Das kann sich aber jeden Tag ändern. Gleichzeitig arbeitet das Projekt aber auch an CM 12.0 und will hier bis Ende Monat ein erstes Release veröffentlichen. Damit  bekommen dann rund 50 Geräte eine stabile Version von CyanogenMod mit Android 5.0.2.

Quelle: CyanogenMod-Blog

4 Kommentare

  1. Vorsicht CM12 ist immer noch massiv instabil auf Sony Xperia Z3, Z3compact und Z2 Tablet. Lautsprecher Probleme, Kamera und Apps2SD ist mal gar nicht verfügbar oder je nach Build sehr instabil. Bin zurück zu Stock da ich keine Stabilität in den nächsten Monaten sehe. CM scheint eher den Bach runter zu gehen seit der Kommerzialisierung des Hauptkonzerns.

  2. Kann ich nicht bestätigen. Habe ein SGS2, nach dem neu Partitionieren und mit CM12.1 von Anfang April läuft das Smartphone besser als je zuvor. Stock ist da mangels Support keine Alternative mehr.

  3. Der Unterschied zwischen einem SGS2 und den von mir genannten Geräten ist Dir aber geläufig, ja? Das CM auf uralten Geräten läuft ist kein Wunder. Bei aktuellen Geräten jedoch happert es schon daran das die Maintainer die Geräte meist selber gar nicht besitzen.

  4. Ich glaube am letzten dürfte es wohl weniger liegen.
    Das Team sollte groß genug sein um auch aktuelle Geräte bereit zustellen.

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