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Cordy Sky: Plattform-Jump mit Cordy

Cordy ist ein kleiner sympathischer Roboter der immer für Abenteuer gut ist. In seinem neuesten Spiel „Cordy Sky“ hüpft er auf einem unbekannten Planeten umher.

Das Jump-and-Run-Spiel Cordy [1] ist vor allem bei Kindern sehr beliebt. Der Held mit Röhrenmonitor-Kopf ist nun in einem neuen Android-Game zurück. Dieses mal handelt es sich um keinen Super-Mario-Klon sondern eine Kopie von Doodle Jump. Meistern Sie mit Cordy Sky [2] so viele Höhenmeter wie möglich, um dem Helden von seinem unbekannten Planeten zurück zu helfen.

Schön gemacht

Doodle-Jump-Klone gibt es wie Sand am Meer. Cordy Sky gehört zu den besseren unter ihnen. Dazu tragen neben der hübsch gemachten Grafik, die nette Einleitung bzw. Hintergrundstory und vor allem die sehr angenehme musikalische Untermalung bei. Die Hintergrundmusik ist zwar ein paar KBit/s zu stark komprimiert, aber das hört man nur mit guten Kopfhörern. Cordy Sky bleibt dabei kein einfaches Plattform-Spring-Spiel, sondern sorgt mit kurzen Zwischenspielen und zahlreichen Powerups für einen langfristigen Spielspaß. Das Android-Game bleibt dabei stets gratis, lediglich wer keine Geduld aufbringt oder nicht über die nötige Geschicklichkeit verfügt, muss zum Geldbeutel greifen, um sich eines der verfügbaren Powerups zu kaufen oder seinen Cordy individuell anzupassen.

Abbildung 1: Spielen ist stets gratis, lediglich für einige der Preise müssen Sie echtes Geld ausgeben.
Abbildung 1: Spielen ist stets gratis, lediglich für einige der Preise müssen Sie echtes Geld ausgeben.

Abbildung 2: Der springende Cordy lässt sich entweder per Touchscreen oder über die Lagesensoren steuern.
Abbildung 2: Der springende Cordy lässt sich entweder per Touchscreen oder über die Lagesensoren steuern.

Abbildung 3: Bühne frei für Cordy. Oben links zählt das Spiel die Höhenmeter, oben rechts die erhaschten Gears.
Abbildung 3: Bühne frei für Cordy. Oben links zählt das Spiel die Höhenmeter, oben rechts die erhaschten Gears.

Die Währung, mit der Cordy bezahlt, heißt Gears. Sie müssen somit beim Springen möglichst viele der herumliegenden Zahnräder einsammeln. Damit lassen sich dann Aufrüstkits oder neue Kostüme kaufen.

Schwere Sprünge

Das Spiel fängt recht einfach mit einem Tutorial an, doch bereits nach wenigen Sprüngen braucht es dann doch recht viel Geschicklichkeit, damit der Höhenflug nicht bereits nach wenigen 100 Metern zu Ende geht. Cordy helfen dabei allerlei Powerups. So kann man sich für 1000 Gears eine Art Fallschirm kaufen (die Übersetzung ist mit Not-Blase leider nicht allzugut ausgefallen), der im Notfall vor dem Absturz schützt. Dieser lässt sich allerdings nur ein mal nutzen und man kann zudem nicht entscheiden, ob man nun lieber das Spiel aufgeben oder den Fallschirm nutzen möchte. So sind die mühsam erhüpften 1000 Gears bei einem kleinen Fehler gleich nach dem Start verspielt.

Es lohnt sich deshalb, noch etwas weiter Gears zu sammeln und dann gleich das Dreierpack für 2500 Münzen zu kaufen.

Abbildung 4: Bei einem Fehler gilt es, schnell den Freund "Volt" oben rechts zu aktivieren, um nicht abzustürzen.
Abbildung 4: Bei einem Fehler gilt es, schnell den Freund "Volt" oben rechts zu aktivieren, um nicht abzustürzen.

Abbildung 5: Nach 500 Metern wird Cordy Sky merkbar schwieriger und man muss seinen Helden geschickt steuern.
Abbildung 5: Nach 500 Metern wird Cordy Sky merkbar schwieriger und man muss seinen Helden geschickt steuern.

Abbildung 6: Der Klick auf Powerups wirkt je länger desto verführerischer.
Abbildung 6: Der Klick auf Powerups wirkt je länger desto verführerischer.

Cordy kann auf seinem Weg nach oben aber nicht nur Gears einsammeln, sondern auch lebensrettende blaue Taler. Findet er einen solchen, dann kommt ihm im Notfall sein Freund der Roboter "Volt" zu Hilfe und rettet ihn vor dem Absturz. Es lohnt sich, immer einen Taler auf Vorrat zu haben, aber das ist leichter gesagt als getan.

Für Abwechslung und etwas Erholung sorgen von Zeit zu Zeit hölzerne Buttons am rechten oder linken Spielfeldrand. Springen Sie auf einen solchen, öffnet sich ein Spiel im Spiel, bei dem Sie möglichst viele Gears einsammeln sollten. Abstürzen können Sie nicht, so lange Sie sich in der Box befinden. Um wieder zurück ins Spiel zu kommen, müssen Sie auf den kleinen grünen Button in der Box springen, der sich meistens ganz oben befindet. Nach dem sanften Fall nach unten gibt es zudem ein kleines Glücksspiel, bei dem Sie ein paar Gears oder Powerups gewinnen können.

Lust zum Kaufen

Wie eingangs erwähnt bietet Cordy Sky allerlei Einkaufsmöglichkeiten. Für 1000 Gears setzen Sie Ihrem Cordy einen Sombrero auf. Für eine Schlafmütze werden bereits 3000 Gears fällig. Dafür müssen Sie mindestens 1000 Höhenmeter zurücklegen (außer Sie spielen deutlich geschickter als wir ;-). Für eine Tigermaske möchten die Entwickler sogar 35000 Gears, ein römischer Helm kostet 40?000. Hier wird schnell klar, dass man mit bloßem Spielen niemals an solche Summen kommt. 500 Gratisgears lassen sich verdienen, wenn man die Facebook-Seite der Entwickler mit einem "Gefällt mir" belohnt, auch für die Installation weiterer Spiele des Entwicklerteams gibt es jeweils 500 Gratis-Zahnräder. Dann muss man aber zu echten Münzen greifen: Das kleinste Paket mit 20?000 Gears kostet 0,79 Euro, wer sehr gut spielt, kauft sich besser den Gears-Verdoppler zum gleichen Preis

Auch eine andere Farbe für den Helden Cordy geht schnell ans Eingemachte. Knallgelb kostet 500 Gears, Pink 1000. Für 14?000 Gears kleidet sich Cordy in Gold oder Platin.

Abbildung 7: Cordy im Original spielen wird mit 500 Gears belohnt.
Abbildung 7: Cordy im Original spielen wird mit 500 Gears belohnt.

Abbildung 8: Wer sich ein Extrakostüm leisten will, muss stundenlang Cordy spielen.
Abbildung 8: Wer sich ein Extrakostüm leisten will, muss stundenlang Cordy spielen.

Abbildung 9: Durch Tap to Win sind in den meisten Fällen nur ein paar weniges Gears zu holen.
Abbildung 9: Durch Tap to Win sind in den meisten Fällen nur ein paar weniges Gears zu holen.

Fazit

Cordy Sky hat vom Charme des Vorgängers nichts eingebüßt. Das Plattform-Jump-Spiel ist gut gemacht und sorgt schon nach kurzer Zeit für einen gewissen Suchtfaktor. Die hart ersprungenen Gears wollen sorgsam ausgegebenen werden, sonst droht schnell der Griff zur Kreditkarte. Eltern tun somit gut daran, ihre Kinder nicht an einem Gerät mit aktivem Google-Wallet-Account spielen zu lassen.

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