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Android Market heißt nun Google Play

Der App-Laden von Google hat seit Anfang März einen neuen Namen: Google Play. In Deutschland ändert sich bis auf den Namen jedoch (vorerst) nichts. In Übersee haben Benutzer neben dem Zugriff auf mehr als 450.000 Android-Apps auch Einblick in das weltgrößte eBook-Angebot und können tausende Filme ausleihen und Musik kaufen – alles auf einer Plattform. In Deutschland bleibt es auch mit dem neuen Namen Google Play zunächst beim App-Angebot, Google Music, Books und der Videoverleih sollen aber in diesem Jahr auch noch folgen. Google will mit der Umbenennung in Zukunft wohl mehr auf Fun setzen.

Google stellte zudem zur Feier der Umbenennung 25 Apps für 49 Cent in den Play-Market ein, davon einige des Entwicklers Gameloft wie Asphalt 6, NOVA 2 oder Modern Combat 3. Zudem gab es ein Tagesangebot für jeweils 20 Cent, ähnlich wie bei Amazon.

Android in den USA fast bei 50 Prozent

Marktforscher comScore hat Anfang März neue Zahlen zum amerikanischen Mobilfunkmarkt vorgelegt. Android konnte in den letzten Monaten seinen Marktanteil weiter ausbauen und hat den Abstand zur Konkurrenz weiter vergrößert. Die comScore-Marktstudie umfasst die Monate November und Dezember 2011 sowie Januar 2012. In diesem Zeitraum erreichte Samsung mit 25,4 Prozent in den USA den größten Marktanteil, gefolgt von LG mit 19,7 und Motorola mit 13,2 Prozent. Apple landet mit 12,8 Prozent auf dem vierten Platz.

Betrachtet man den Marktanteil der unterschiedlichen Betriebssysteme, erreicht Android beeindruckende 48,6 Prozent, was einer 2,3-prozentigen Steigerung während der drei genannten Monate entspricht. Auf dem zweiten Platz landet Apples iOS mit 29,5 Prozent, das ebenfalls eine Steigerung um 1,4 Prozent für sich verzeichnen kann. Dritter wird das Betriebssystem von RIM mit 15,2 Prozent, Microsoft verliert trotz Windows Phone weiterhin Marktanteile und landet mit 4,4 Prozent auf dem vierten Platz. Symbian bildet mit 1,5 Prozent das Schlusslicht unter den Top Five.

Neues VoIP-Telefon mit Android

Auf der Cebit stellte der deutsche Telefon- und Anlagenhersteller Auerswald seine neues Spitzenmodell Comfortel 3500 der Öffentlichkeit vor. Das Gerät ist nicht ganz billig, bringt dafür aber ein komplettes Android-System und viele Komfortfunktionen mit.

Das Tischtelefon, das für rund 550 Euro ab April in den Handel geht, arbeitet sowohl als Systemtelefon an den hauseigenen Telefonanlagen als auch als eigenständiges SIP-Telefon für externe VoIP-Provider oder interne Asterisk-Server (zehn Provider und 100 Accounts sind gleichzeitig möglich). Das Gerät ist mit einer Menge Komfortausstattungen versehen, beispielsweise einen Sensor, der eine abwinkende Hand erkennt, um einen ankommenden Anruf abzuweisen, oder die Möglichkeit zu erkennen, dass der Besitzer des Gerätes den Raum verlässt. Dazu identifiziert das Comfortel 3500 per Bluetooth das Mobiltelefon des Benutzers, verlässt er den Raum, schaltet es zum Beispiel eine Anrufweiterleitung.

Das wirklich Besondere an dem in schwarz oder weiß erhältlichen Gerät ist sein Betriebssystem: Android 2.3. Die Firma spendiert dem Gerät nämlich einen kapazitiven Farb-Touchscreen mit 800×480 Pixeln, über die der Benutzer sieben virtuelle Android-Screens bedient. Diverse Telefonfunktionen sind in Googles Linux-System integriert, besonders stolz sind die Niedersachsen auf die Adressbuch-Synchronisation mit Googles Diensten, der Telekom Cloud oder MS Exchange. Laut einem Unternehmenssprecher sei ein späteres Upgrade auf Android 4 „nicht auszuschließen“. Im August sollen kleinere Modelle mit Android folgen.

Android klarer Gewinner bei den Linux New Media Awards 2012

Bei der Verleihung der Linux New Media Awards 2012 für besondere Leistungen im Bereich Linux und freie Software haben Android und Samsung gleich vier der insgesamt sieben Preise gewonnen. Android wurde als bestes Open-Source-Projekt ausgezeichnet und das Galaxy Nexus als „Hottest Linux Device“.

Die Linux New Media AG verleiht die Awards traditionell zur CeBIT an Menschen, Firmen oder Projekte die besonderes für Open Source leisten. Die Jury besteht aus der LNM-Redaktion sowie rund 300 Personen aus der internationalen Open-Source-Community.

Im Rennen um den Preis für das innovativste Open Source-Projekt hatten dieses Jahr fast 40 Bewerber gewetteifert. Die meisten Stimmen entfielen schließlich auf Android, Googles Mobil-Betriebssystem auf Linux-Basis. Es habe Linux einen enormen Verbreitungsschub beschert, betonte der Knoppix-Erfinder Klaus Knopper in seiner Vorrede. Er überreichte den Award an die Produkt-Marketing-Managerin Christine Hupe von Google. In ihrer Danksagung bedankte sie sich bei der großen Gemeinde der App-Entwickler, die Software für die Plattform bereitstellen. Sie wurde sogar zweimal auf die Bühne gebeten, denn Android erhielt später auch den Preis für herausragende Verdienste um Linux und freie Software. Diesen überreichte der langjährige Linux-Advokat Jon ‚maddog‘ Hall. Der US-Amerikaner bemerkte, nur mit Android hätten die Verbraucher die Wahl zwischen verschiedenen Geräten und Anbietern.

Im Zusammenhang mit Android steht auch das „Hottest Linux Device 2012“: Das Smartphone Galaxy Nexus von Samsung konnte sich gegen Geräte wie Amazons Kindle sowie die große Vielfalt weiterer Android-Telefone durchsetzen. In seiner Laudatio bekannte Marcel Hilzinger, Chefredakteur der Zeitschrift Android User, auch sein persönlicher Favorit sei das Galaxy Nexus gewesen. Das koreanische Unternehmen Samsung erhielt zudem den Preis als Android-freundlichster Hardware-Hersteller.

ZTE präsentiert Quadcore-Smartphone Era

Auf dem Mobile World Congress in Barcelona präsentierte ZTE mit dem Era sein erstes Quadcore-Smartphone mit Android 4.0.

Kernstück des Era ist sein 1,3 GHz schneller Tegra 3 Quad Core-Prozessor, der jedoch der Konkurrenz wie dem HTC One X mit seinem 1,5 GHz-Prozessor ein wenig hinterher hinkt. Experten mutmaßen, dass genau dieser Fakt zu einem recht günstigen Verkaufspreis führen könnte, der weit unter dem anderer Android 4.0-Phones liegt.

Besieht man sich die technischen Daten des China-Androiden etwas genauer, sorgt das nur teilweise für Begeisterung: Das Era hat ein 4,3 Zoll-Display mit lediglich 960×540 Pixel qHD-Auflösung, 8 GByte internen Speicher, der über einen Micro SD-Kartenslot erweitert werden kann, und verfügt über HD-Sprachfunktionen und Dolby-Soundsystem. ZTE kündigte an, das nur 7,8mm dicke Gerät in der zweiten Jahreshälfte 2012 herauszubringen.

Neben dem neuen Flaggschiff zeigte ZTE in Barcelona ein riesiges Arsenal an neuen Android-Smartphones und Tablets, darunter auch das optisch ansprechende Nova 4.0 mit Ice Cream Sandwich.

Eluga – Outdoor-Smartphone von Panasonic

Panasonic hielt sich bis jetzt zurück, was die Positionierung von Smartphones auf dem europäischen Markt angeht. Mit dem Multimedia-Phone Beluga soll sich das nun ändern.

Panasonic war bis jetzt in anderen Bereichen wie bei Fotoapparaten und Videorecordern für seine robuste und langlebige Hardware bekannt – und auch beim Eluga wollen die Japaner ein Smartphone abliefern, das hart im Nehmen ist. Der wasser- und staubdichte Androide hat einen 4,3 Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 960×540 Pixeln. Er soll zudem nur 103 Gramm wiegen und sich damit unter den Leichtgewichten einordnen. Über eine App kann man Medieninhalte im Handumdrehen auf Panasonic-Fernseher übertragen. Auch eine Verbindung des Fernsehers zum Internet kann auf diese Weise über das Smartphone hergestellt werden: Die Viera Smart 2.0-App macht es möglich. Der Europa-Start für das neue Smartphone soll bereits im April sein.

Sony stellt Xperia P und U aus der NXT-Serie vor

Auf dem Mobile World Congress hat Sony seine NXT-Serie vorgestellt – das Kürzel soll für die nächste Generation von Sony-Smartphones stehen. Das Xperia S war schon seit der CES bekannt, auf dem MWC hat Sony nun auch die Modelle P und U vorgestellt.

Das Xperia P hat ein 4 Zoll-Display, das mit Sonys WhiteMagic-Technologie funktioniert. Zusammen mit der Bravia Engine soll der 960×540 Pixel große Bildschirm besonders im Freien gut ablesbar sein – und den Super AMOLED-Displays Konkurrenz machen. Dazu kommt, dass es um bis zu 50 Prozent weniger Strom verbraucht als herkömmliche Displays.

Angetrieben wird das Xperia P durch einen 1 GHz schnellen Dual Core-Prozessor, als Betriebssystem fungiert zunächst noch Android 2.3 Gingerbread, ein Update auf Ice Cream Sandwich ist jedoch schon in Planung. Fotografen können sich über eine Kamera mit 8,1 Megapixeln freuen, die mit Autofokus und LED ausgestattet ist. Solider Bolide

Das Gehäuse des Gerätes ist aus einem Aluminiumblock gefräst – das Xperia P sollte also gut in der Hand liegen. Will man den 16 GByte großen internen Speicher erweitern, so kann man über einen microSD-Slot um bis zu 32 GByte tun. Der Sony-Bolide unterstützt UMTS, GPRS, EDGE und HSDPA. Dazu gesellt sich Konnektivität über WLAN, Bluetooth, NFC und natürlich GPS. Für alle Freunde der flinken Medienübertragung verfügt das Telefon zudem über einen HDMI-Ausgang – Medieninhalte lassen sich also im Handumdrehen auch auf dem Fernseher betrachten. Das Xperia P wird in silber, rot und schwarz angeboten werden.

Beim Xperia U hat Sony ebenfalls einen 1 GHz schnellen Dual-Core-Prozessor verbaut, hier beträgt die Display-Diagonale aber nur 3,5 Zoll mit einer Auflösung von 854×480 PIxeln. Alle drei Modelle kommen zunächst mit Android 2.3 auf den Markt sollen aber noch im zweiten Quartal ein Update auf Ice Cream Sandwich bekommen.

Huawei präsentiert erstes Quadcore-Smartphone

Auch Huawei stellte auf dem Mobile World Congress sein erstes Quadcore-Smartphone vor. Das Ascend D soll laut Huawei das aktuell schnellste Smartphone sein, über die verbaute CPU schweigt sich der Hersteller allerdings bislang aus.

Das Ascend D besitzt einen 4,5-Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 1280×700 Pixeln, vorinstalliert ist Android 4.0. Die verbaute Quad-Core-CPU ist auf 1,5 GHz getaktet und soll vor allem in Zusammenarbeit mit dem Grafikchip für sehr gute Performance sorgen. Zu den Details gibt es aber auch hier bislang keine Informationen. Bereits auf der CES zeigte Huawei mit dem D1 das bislang flachste Android-Smartphone. Auch dieses Modell war in Barcelona zu sehen, zusammen mit weiteren weniger bekannten Smartphones, zum Beispiel dem Ascend G300 oder dem P1 LTE.

Das Ascend P ist laut Huawei das aktuell schnellste Smartphone der Welt.
Das Ascend P ist laut Huawei das aktuell schnellste Smartphone der Welt.
© LNM AGAuch die LTE-Version des Ascend P1 war in Barcelona zu sehen.
© LNM AGAuch die LTE-Version des Ascend P1 war in Barcelona zu sehen.

© LNM AG

HTC veröffentlicht neue Smartphone-Serie One

HTC präsentierte auf dem MWC in Barcelona drei neue Smartphones aus seiner One-Serie: Das One S, One V und One X. Auf allen Geräten ist neben der neuesten Android-Version 4.0 Ice Cream Sandwich auch HTC Sense 4.0, die neueste Version der Benutzeroberfläche von HTC, installiert. Das One X stellt das Topmodell der Reihe dar, hat einen 1,5 GHz Nvidia Tegra 3-Chip, ein 4,7 Zoll großes Display aus Gorilla Glas mit 720p Auflösung und ein Unibody-Gehäuse aus Polycarbonat. Das Gerät hat 1 GByte RAM und 32 GByte internen Speicher. Mit 4,3 Zoll hat das One S ein etwas kleineres Display, dafür ist das Unibody-Gehäuse des ICS-Smartphones aus Aluminium. Im Inneren des Gerätes arbeitet ein 1,5 GHz Dualcore-Prozessor, dazu kommen 16 Gbyte interner Speicher und ebenfalls 1 GByte RAM. Als günstigstes Telefon reiht sich das One V in die Reihe ein, das mit einem 3,7 Zoll großen Bildschirm und einem 1 GHz schnellen Prozessor aufwarten kann.

Alle drei Telefone wurden von HTC mit einer verbesserten Kameras ausgestattet, die besonders schnell auslösen und qualitativ hochwertige Linsen besitzen. Das Soundsystem „Beats Audio“ ist ebenfalls in allen drei Geräten installiert und sorgt für eine hervorragende Klangqualität. Der Verkaufspreis des One X siedelt sich bei etwa 600 Euro an.

CAT-Smartphone ab Mai

Wer die Firma Cat eher mit Baumaschinen gleichsetzt, wird bei der Cebit eines besseren belehrt. Zusammen mit Distributor „20:20 Mobile“ bringt der Konzern das Outdoor-Handy Cat B10 auf Basis von Android 2.3.5 auf den deutschen Markt

Das nach IP67 zertifizierte Smartphone ist vor Spritzwasser, Stößen und Staub gemäß dieser Zertifizierung geschützt. Äußerlich ist es mit dem Utano T180 baugleich (siehe Testbericht in der Fokus-Strecke), das Innenleben ist jedoch aktueller.

Im Innern des B10 werkelt Android 2.3.5 auf einem 800 MHz schnellen Qualcomm-Prozessor (Single-Core). Zusammen mit dem fetten 2000-mAh-Akku sollten Sie so auf Laufzeiten von mehreren Tagen kommen. Das 3,2-Zoll-Display des CAT-Phones löst mit komfortablen 480×800 Pixeln auf, was für scharfe Schriften sorgt. Die Helligkeit könnte etwas besser sein, das matte Display ist aber auch bei Tageslicht noch recht gut lesbar.

Neben einer 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseit hat CAT dem Gerät auch eine Frontkamera mit 0,3 Megapixel spendiert, das Smartphone eignet sich somit auch für Videotelefonie. Der freie Speicher ist recht knapp bemessen, so erstaunt es wenig, dass das Android-System des B10 App-Downloads nur auf die MicroSD-Karte zulässt. Die Karte befindet sich mit den zwei SIM-Kartenslots zusammen gut geschützt unter dem Akku.

Als echtes Outdoor-Handy lässt sich das B10 auch mit Handschuhen bedienen. Dafür gibt es drei echte Hardware-Tasten: die gelbe Taste führt zum Homescreen, die grüne startet einen Anruf und die rote beendet das Gespräch. Kontextmenü, Suche und Zurück hat CAT via Sensortaste gelöst. 380 Euro kostet das Handy gemäß Anbieter 20:20-Mobile, es soll ab Mai im deutschen Handel sein.

Nero mit neuem Nero Kwik Media für Android

Die für ihre Brennsoftware und Mediacodecs bekannte Firma Nero will 2012 mit Kwik Media den Einstieg in Android starten. Geplant ist dieser in zwei Schritten. Zunächst soll die PC-Version von Kwik Media ein komplett neues Design und auch neue Funktionen bekommen, Mitte Jahr will mann dann auch mit einem Android-Client starten. Der Clou der Lösung, die wir uns auf der CeBIT in einer exklusiven Vorabversion anschauen konnten, besteht darin, dass sich damit auch Dateien zwischen Android-Geräten synchron halten lassen, nicht nur zwischen dem PC und Android-Geräten. Dazu werden die Metainformationen zu sämtlichen Dateien zwischen allen Geräten abgeglichen, die Dateien müssen sich also physikalisch nicht alle auf dem gleichen Gerät befinden. Die abgebildeten Screenshots zeigen den aktuellen Entwicklungsstand, bis zur finalen Version kann sich an der grafischen Oberfläche noch einiges ändern.

Nvidia: Fünf neue Spiele für die Tegra-Zone

Auf dem Mobile World Congress in Barcelona stellte Nvidia fünf neue Spiele für die Tegra Zone vor. Neben dem Klassiker Sonic 4: Episode II und zwei eher kämpferisch anmutenden Titeln sind auch zwei innovative Spiele dabei. In einem kleinen Pavillon etwas abseits des Messerummels stellte Nvidia die neuen Titel einem kleinen Kreis von Journalisten vor. Die meisten der Spiele werden frühestens im Sommer erscheinen, einige könnten es aber auch schon früher in die Tegra Zone von Nvidia schaffen. Den Klassiker Sonic 4 haben wir ja bereits in einer früheren Ausgabe von Android User vorgestellt. Hier kann die Tegra-Version mit etwas besserer Grafik punkten. Nvidia ließ sich die Chance nicht entgehen und hatte auch das Original von Sega mit dabei, sodass man beide Spiele gleich nebeneinander begutachten konnte.

Wer das Genre Kampfspiele mag, wird sich über Dark Kingdom THD und Golden Arrow THD freuen. Beide Games sorgen für recht viel Action und die Szenen sind ähnlich gestaltet. Ebenfalls schon bald für Tegra optimiert wird Hamilton’s Great Adventure erscheinen. Am besten gefiel uns jedoch das in puncto Grafik und Konzept komplett neue Spiel Eden to Green. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus Tower Defense und rundenbasiertem Strategiespiel, bei dem Sie einen Flecken Erde vor dem Untergang durch die Maschinen schützen müssen. Eden to Greeen schaft den Sprung in die Tegra Zone aber frühestens im Juni. Bei den gezeigten Spielen handelt es sich um Versionen für Tegra 3, die aber in leicht veränderter Form (Grafik) auch auf Tegra-2-Geräten laufen werden.

Motorola Motoluxe auch in Weiß

Motorola stellte auf dem Mobile World Congress eine weiße Variante des neuen Mittelklasse-Smartphones Motoluxe vor. Das Smartphone gab es bislang nur in Schwarz. Die Besonderheit des Motoluxe besteht in der Lasche unten links, die einerseits die Benachrichtigungs-LED enthält sich aber auch als Anhänger nutzen lässt. Angetrieben wird das Motoluxe von einem 800 MHz schnellen Single-Core-Prozessor. Kombiniert mit dem großen Akku sorgt das für lange Laufzeiten.

Erster Eindruck und Test des LG Optimus 4X HD P880

LG hat ja für den Mobile Congress in Barcelona ein umfangreiches Repertoire an Neugeräten angekündigt. Wir haben uns das Flaggschiff Optimus 4X HD auf der Messe genauer angeschaut. LG steigt 2012 mit einer komplett neuen Modellpalette in den Android-Markt ein. Die L-Serie aus L3, L5 und L7 wendet sich in erster Linie an Nutzer, die keinen allzugroßen Wert auf technische Daten legen, dafür umso mehr auf das Design und den Preis achten. So soll das kleinste Mitglied der Familie – das L3 – bereits Mitte März für rund 130 Euro in Deutschland auf den Markt kommen. Vorinstalliert ist hier Android 2.3 und dabei bleibt es bei diesem Modell auch. Die größeren Smartphones L5 und L7 erscheinen mit Android 4.0 Ice Cream Sandwich und sind preislich bei rund 200 Euro (L5) bzw. knapp 300 Euro (L7) angesiedelt. Das L7 soll im April erscheinen, das L5 Ende März.

Vorerst nicht für den deutschen Markt geplant ist hingegen laut LG Deutschland das 5-Zoll-Gerät Vu im 4:3-Format. Hier will man anscheinend abwarten, wie sich das Gerät in anderen Märkten verkauft.

Das neue Android-Highlight am LG-Himmel heißt 4X HD alias P880. Dabei handelt es sich um das erste Quadcore-Smartphone von LG, angetrieben wird es vom Tegra 3 von Nvidia. Die Bezeichnung Quadcore stimmt somit nicht ganz genau, 4-PLUS-1, wie es Nvidia neuerding nennt hingegen schon. Das Gerät, das uns auf dem Mobile World Congress gezeigt wurde, entspricht noch nicht zu 100 Prozent der finalen Version (das trifft auch auf die restlichen Tegra-3-Smartphones zu, die auf dem MWC gezeigt wurden). So soll es noch eine andere Rückabdeckung bekommen. Das P880 macht aber bereits jetzt einen sehr guten Eindruck: Es ist solide verarbeitet, recht schlank und liegt gut in der Hand. Das 4,7-Zoll ISP-Display löst mit 720×1280 Pixeln auf und ist auch recht hell. Etwas schade fanden wir, dass LG gerade beim Flaggschiff auf Design-Elemente, wie sie die L-Serie auszeichnen, verzichtet. Das Gerät kommt recht schlicht daher, wirkt dabei aber nicht billig.

Natürlich wollten wir auch wissen, wie sich das neue LG-Smartphone in unseren Standard-Benchmarks schlägt. Bei den Resultaten zeigt es sich, wie viel Leistung noch im Tegra 3 steckt, wenn er auf 1,5 GHz getaktet ist. So erreichte das Optimus 4X HD neue Bestwerte beim AnTuTu-Benchmark mit sagenhaften 11608 Punkten und auch beim Vellamo-Test lässt es die Konkurrenz mit 1625 Punkten alt aussehen. Bei so viel Power mag sich mancher um die Akkuleistung sorgen. Doch hier können wir Entwarnung geben: Die liegt beim Standby dank des fetten 2150-mAh-Akkus und des Companion-Cores vom Tegra-3-Chipsatz deutlich über den aktuellen Bestwerten von Tegra-2-Smartphones oder anderen Android-Smartphones. Zumindest zeigte uns ein kurzer Blick auf die Akku-Statistik, dass das Phone bei 87 Prozent Akku-Kapazität bereits 16 Stunden in Betrieb war, die meiste davon allerdings im Standby-Modus. Arbeiten sämtliche vier Cores auf 1,5 GHz, dann sieht die Sache natürlich anders aus, hier dürfte der Akku nach drei bis vier Stunden leer sein, allerdings liegen uns noch keine konkreten Messwerte vor, das sind lediglich Schätzungen. optimus-4x-hd-antutu

Das Optimus 4X HD bringt es beim AnTuTu-Benchmark auf über 11000 Punkte und stellt damit einen neuen Rekord auf.
Das Optimus 4X HD bringt es beim AnTuTu-Benchmark auf über 11000 Punkte und stellt damit einen neuen Rekord auf.

Bei so vielen guten Neuigkeiten gibt es leider auch einen Haken. So soll das Optimus 4X HD erst ab Q2/Q3 verfügbar sein, mal schauen, ob die Konkurrenz früher mit Quadcore-Smartphones auf dem Markt ist. Der Preis des P880 wird voraussichtlich um 500 Euro liegen.

ICS: Erste Hersteller beginnen mit dem Update

Anfang März haben die ersten Hersteller begonnen, ihre Geräte auf Android 4.0 aufzufrischen. Den Anfang machte Archos mit dem Update für die Tablets der Serie G9. Auch HTC und Huawei haben angefangen, erste Smartphones mit ICS zu bestücken. Bei HTC machte das Sensation XE den Anfang, dem bald auch das Update für die Modelle XL und das Sensation folgen soll. Bei Huawei bekommt derzeit das Honor Android 4.0 spendiert, das Media Pad soll ebenfalls folgen. In einigen europäischen Staaten und in Korea begann auch Samsung mit dem Update auf die neueste Android Version für Nutzer des Galaxy S II – andere Länder sollen bald folgen.

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