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Das Galaxy S5 ist da


Samsung hat auf dem Mobile World Congress in Barcelona wie erwartet das Galaxy S5 präsentiert. Das neueste Android-Flaggschiff von Samsung besitzt ein 5,1-Zoll großes Full-HD-Amoled-Display und wird von einem 2,5 GHz schnellen Quad-Core-Prozessor angetrieben (in Barcelona waren die Ausstellungsstücke mit dem Snapdragon 800 bestückt, gut möglich, dass Samsung für die verschiedenen Märkte unterschiedliche CPUs einsetzt). Beim Design hat sich Samsung an seinen Android-Anfängen mit dem Galaxy S orientiert und die Form wieder etwas klassischer gestaltet. Umso ausgefallener geben sich dafür die Farben und die Rückabdeckungen. Die vier Standardfarben sorgen hier für recht viel Glimmer, sodass das S5 in erster Linie das weibliche Publikum ansprechen dürfte.

Alle Neuerungen des Samsung Galaxy S5 aufzuzählen würde den Rahmen dieser News sprengen, weshalb hier nur die zentralen Features erwähnt seien. So ist das neue Modell nach IP67-Norm gegen Wasser und Staub geschützt. Damit stellt es sich auf eine Stufe mit den Z-Modellen von Sony. Samsung hat im Galaxy S5 eine besonders gute 16-Megapixel-Kamera eingebaut, die dank eines speziellen Autofokusmodus in lediglich 0,3 Sekunden auslösen soll. Ein optischer Bildstabilisator sorgt für wackelfreie Aufnahmen. Ebenfalls neu ist der sogenannte Download-Booster-Modus: Er kombiniert WiFi und LTE für eine möglichst hohe Downloadrate. Zudem ist das Galaxy S5 mit einer USB-3.0-Schnittstelle, einem Fingerabdruckleser, einem Pulsmesser und einem mit 2800 mAh ausgestatteten Akku bestückt.

Zu seinen Software-Besonderheiten gehört der Ultra Power Saving Modus, der für bis zu acht Tage Standby-Zeit bei 66 Prozent Akkuverbrauch sorgen soll. In diesem Modus schaltet Samsung das Amoled-Display auf Schwarz-Weiß-Anzeige um, reduziert die Zahl der aktiven Prozesse auf ein Minimum und führt bei ausgeschaltetem Display keine Synchronisation mehr durch. Damit könnte sich das Galaxy S5 zum rekordverdächtigen Langläufer unter den Android-Smartphones entwickeln.


Optisch stark verändert hat Samsung die Einstellungen des Android-Smartphones. Touchwiz selbst bleibt aktuell zwar noch mehr oder weniger unverändert. Hier folgt wohl erst später ein komplettes Update. Als Android-Version kommt Android 4.4.2 "KitKat" zum Einsatz. Das Galaxy S5 wird ab dem 11. April in sehr vielen Ländern verfügbar sein. Zum Preis lagen uns bis zum Redaktionsschluss keine konkreten Angaben vor.

Sony Xperia Z2, Z2 Tablet und M2


Pünktlich zum MWC hat auch Sony neue Produkte vorgestellt. Neben einem Sportarmband und dem günstigen Xperia M2 hat das Unternehmen auch die Nachfolger des Xperia Z1 und des 10-Zoll-Tablets Xperia Z präsentiert. Dem Xperia Z1 folgt das Xperia Z2, das mit einem 5,2-Zoll-IPS-Display in Full-HD-Auflösung ausgerüstet ist. Das Smartphone ist wasserdicht, nimmt Videos in 4K auf und fotografiert mit 20,7 Megapixeln. Auch die dazugehörige Foto-App hat Sony erweitert, sie kann nun verschiedene Hintergründe einblenden, Gesichter verfremden oder Fotos mit Sound speichern.

Auch Sonys neues Tablet hört auf den Namen Z2. Das Xperia Z2 Tablet ist der Nachfolger des Xperia Z. Das Tablet kommt mit einem 10,1-Zoll-Display, hat einen Quad-Core-Prozessor mit 2,3 GHz an Bord und ist mit einer 8-Megapixel-Kamera ausgestattet. Die Kapazität des Akkus liegt bei 6000 mAh. Insgesamt wiegt das Gerät 426 Gramm. Die LTE-Version bringt 13 Gramm mehr auf die Waage. Für das Tablet ist als Gadget eine Fernbedienung erhältlich. Mit dieser soll sich die Musikfunktion steuern lassen.

Auch ein günstigeres Mittelklasse-Smartphone hat Sony bei dieser Gelegenheit vorgestellt: Das Xperia M2 hat ein 4,8 Zoll großes Display und eine Kamera mit 8 Megapixeln. Im Inneren arbeitet ein 1,2-GHz-Quad-Core-Prozessor. Das LTE-Smartphone kostet lediglich 279 Euro.


Blackphone – Das sichere Android-Telefon


Sie sorgen sich um Ihre Privatsphäre und wollen verhindern, dass diverse Firmen immer mehr Daten über Sie sammeln? Dann ist das Blackphone genau das Richtige für Sie. Heute wurde das Handy in Barcelona offiziell vorgestellt.

Beim "Blackphone" getauften Smartphone handelt es sich zunächst einmal um ein ganz gewöhnliches Android-Gerät mit einem 4,7-Zoll großen IPS-Display, Quad-Core-CPU, LTE-Modem und 2 GByte RAM. Vorinstalliert ist jedoch nicht Android von Google, sondern eine gehärtete und mit spezieller Software versehene Android-Version, die sich PrivatOS nennt. PrivatOS und die vorinstallierten Apps bieten alles, um dem Nutzer so viel Privatsphäre wie möglich zu garantieren. Dazu gehört ein vorinstallierter VPN-Dienst, der sämtliche Anfragen über ein sicheres Netzwerk leitet. Anrufe und SMS zu anderen Blackphone-Nutzern sind verschlüsselt, Suchanfragen werden anonymisiert. Mit diesen Mitteln will man sicherstellen, dass bei der Nutzung des Smartphones praktisch kein digitaler Fingerprint entsteht.

Um dieses Level an Privatsphäre bieten zu können, benutzt das Blackphone den US-Dienst Silent Circle für Anrufe, SMS und das Cloud-Adressbuch. Der Dienst ist beim Kauf eines Blackphones zwei Jahre lang gratis. Für die sichere Speicherung von Daten in der Cloud gibt es 5 GByte Daten bei SpiderOak für zwei Jahre. Damit man auch mit Freunden sicher kommunizieren kann, die noch kein Blackphone besitzen, gibt es zum Blackphone zusätzlich drei Ein-Jahres-Abos für Silent Circle. Das ganze Paket zusammen kostet 629 Dollar und soll ab Juni verfügbar sein (Vorbestellungen sind auf der Blackphone-Webseite möglich).

Huawei zeigt größtes Smartphone


Zwei Tablets, ein Smartphone, ein LTE-Hotspot und ein Sportarmband: Das sind – vorerst – die neuen Stars für 2014 bei Huawei. CEO Richard Yu ließ es sich nicht nehmen, das Huawei MediaPad X1 und das Sportarmband TalkBand B1 den sehr zahlreich erschienen Journalisten persönlich vorzustellen. Für den 5000-mAh-Akku des MediaPad X1 erhielt er sogar etwas spontanen Applaus.

Die echten Highlights der Veranstaltung waren die zwei neuen Huawei-Tablets: Beim M1 handelt es sich um ein 8-Zoll-Tablet im HTC-One-Design mit Android 4.2, Huawei-eigenem Vierkern-Prozessor, 2 GByte RAM und integriertem LTE-Modem. Das Gerät wird zum Preis von 299 Euro in den Handel kommen. Zu den Schwachstellen des Tablets gehört das Display, das lediglich mit 1280 x 800 Pixeln auflöst. Zudem ist der interne Speicher mit 8 GByte für ein Multimedia-Talent recht mager. Er lässt sich aber via MicroSD-Karte erweitern. Ein LTE-Tablet unter 300 Euro ist aber schon mal eine Kampfansage.

Der klare Star des Nachmittags war das MediaPad X1. Dabei handelt es sich um ein 7-Zoll-Tablet mit ausgeprägt kleinem Bezel, extrem flacher Bauweise, fettem 5000-mAh-Akku und LTE-Modem. Richard Yu nannte es das größte Smartphone und meinte das durchaus ernst. Durch die flache Bauweise soll es problemlos in die Innentasche eines Sakkos oder sogar in die Hosentasche passen. Zu seinen Besonderheiten gehören neben dem kompakten Formfaktor die 13-Megapixel-Kamera mit Sony-Bildsensor, die Reverse-Charging-Funktion, über die man andere Geräte aufladen kann, und das hochauflösende Display mit 1920 x 1200 Bildpunkten, das laut Yu das aktuell beste 7-Zoll-Display sein soll. Das X1 wird ab April verfügbar sein, der UVP soll bei 399 Euro liegen.

Maxe X1 von Hisense


Passend zum Start des Mobile World Congress in Barcelona hat Hisense das XXL-Smartphone Maxe X1 vorgestellt. Das neue Flaggschiff-Smartphone des Unternehmens ist mit einem 6,8-Zoll-Display ausgestattet. Angetrieben wird das es von einem Quad-Core-Prozessor, der mit 2,3 GHz getaktet ist. Unterstützt wird er von einem DDR3-Arbeitsspeicher mit 2 GByte. Der interne Speicher des Maxe X1 ist 16 GByte groß. Mittels einer Speicherkarte lässt sich die Kapazität um bis zu 32 GByte erhöhen.

Das Hisense-Smartphone hat außerdem zwei Kameras an Bord. Die Frontkamera löst mit 5 Megapixeln auf, die Hauptkamera arbeitet mit 13-Megapixel-Auflösung und ist außerdem mit einem speziellen Blauglas-Filter ausgestattet. Ende April wird das Maxe X1, das Android 4.4 verwendet, als 3G-Variante auf dem europäischen Markt eingeführt. Eine 4G/LTE-Version soll im weiteren Verlauf des Jahres folgen. Was die Geräte dann kosten sollen, steht allerdings noch nicht fest.

Acer Liquid E3 und Z4


Auch Acer hat mit dem Liquid E3 und dem Liquid Z4 auf dem MWC zwei neue Geräte am Start, schon im April sollen die beiden neuen Smartphones in Europa erhältlich sein. Das Liquid E3 baut auf die Mittelklasse: Es hat ein 4,7-Zoll großes HD-IPS-Display und im Inneren des Geräts arbeitet ein 1,2 GHz starker Quad-Core-Prozessor. Im Gegensatz zur internationalen abgespeckten Version, wird die für Europa über 2 GByte RAM, 16 GByte internen Speicher und eine Hauptkamera mit 13 Megapixeln verfügen. Ab Werk läuft auf dem E3 lediglich Android 4.2.2, ein Update auf 4.4 soll jedoch im Laufe des Jahres ausgerollt werden. Der empfohlene Verkaufspreis mit dieser Ausstattung liegt bei 249 Euro.

Mit dem Liquid Z4 möchte Acer auch hierzulande den Markt der Low-Cost-Smartphones aufrollen, es soll für gerade einmal 99 Euro in den Handel kommen. Ausgestattet ist das Billig-Smartphone dann mit einem 4-Zoll-Display, einem 1,3 GHz schnellem Dual-Core-Prozessor und einer Kamera, die nur mit 5 Megapixeln auflöst. Der interne Speicher ist mit 4 GByte ebenfalls knapp bemessen, wird sich aber mit einer SD-Speicherkarte erweitern lassen. Das Z4 wird es in den Farben Weiß und Schwarz geben.

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