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Android N – Das sind die zentralen Neuerungen der Developer Preview

Ohne viel Drumherum hat Google gestern eine erste Vorabversion von Android N zum Download freigegeben. Erhältlich ist die neue Software nur für eine eingeschränkte Zahl an Nexus-Smartphones und Tablets. Wir haben uns „N“ auf dem Nexus 9 angeschaut und zeigen euch, welche Neuerungen die kommende Android Version mit sich bringt.

Zum Anfang etwas SEO-Gemüse: Android N wird vermutlich nicht „Nutella“ heißen und eventuell die Versionsnummer 7.0 bekommen, bevor Google im Jahr 2017 Android O 8.0 alias Oreo veröffentlichen wird, das natürlich einen anderen Codenamen bekommen wird, denn Oreo wäre einfach zu offensichtlich, genauso wie Nutella. Auch die Neuerungen von Android 8.0 „Oreo“ sind uns bereits aus sicherer Quelle mitgeteilt worden: es wird über eine verbesserte Performance und eine spürbar bessere Akkulaufzeit verfügen. Und Google wird Android N und Andorid O neue Hintergrundbilder spendieren, die den Nutzer ins Staunen bringen.

Für alle, die kein Nexus-Gerät benutzen, bedeutet dieser Zeitplan für die Veröffentlichung der nächsten Android-Versionen, dass Google Android „O“ 8.0 schneller veröffentlichen wird, als dass dein Smartphone überhaupt Android 6.1 „Marshmallow“ erhalten würde. Denn auch für Android „M“ wird es demnächst noch ein Update geben, vielleicht ist das aber auch mit Android N identisch. Und natürlich darf der Release Termin nicht fehlen: Veröffentlicht wird Android N mit dem Codenamen „Nexus“ am 6. Oktober 2016 . Auch die Veröffentlichung von Android P 9.0 „Peanuts“ wird auf einen Donnerstag fallen, das ist genauso sonnenklar, wie dass wir dann das letzte von drei Nexus-Geräten von HTC sehen werden, denn die Taiwanesen haben einen Exklusivvertrag mit Google unterschrieben. Wenn Google Android P 9.0 „Peanuts“ veröffentlicht, dann wird Samsung auch zeitgleich für das Galaxy S9 das Update auf Android 8.0 „Oreo“ ausrollen.

Noch da? Dann viel Spaß mit dem — ab jetzt ernst gemeinten — Artikel!

Die Entwicklerversion ist da!

Nun aber zum eigentlichen Thema. Seit Mitte März 2016 steht Android N als Vorabversion für Entwickler zum Download bereit. Wenn du eines der folgenden Geräte besitzt, dann kannst du die Developer Preview von Android N jetzt installieren oder installieren lassen. Google bietet das Update zum ersten Mal auch im Rahmen eines Beta-Tester-Programms an.

Google bietet die neue Android-Version zum ersten Mal auch als OTA-Update an.
Google bietet die neue Android-Version zum ersten Mal auch als OTA-Update an.

Du kannst die nächste Android-Version also bequem via OTA-Update auf dein Marshmallow-Gerät erhalten. Mit im Beta-Programm sind die folgenden Nexus-Geräte:

  • Nexus 6, Nexus 9, Nexus 5X, Nexus 6P, Nexus Player
  • Pixel C
  • General Mobile 4G (Android One)

Falls du eines dieser Geräte besitzt und es auf der Beta-Seite nicht erscheint, dann hast du es eventuell in den Play Store Einstellungen als „versteckt“ markiert. Wenn du kein entsprechendes Nexus-Gerät besitzt, gibt es aktuell kein Android N für dein Gerät!

„Android N ist noch alles andere als stabil und laggt auch recht stark. Also nichts für den täglichen Gebrauch!“

Alternativ gibt es die Firmware-Dateien wie gewohnt zum Download und selber flashen. Allerdings nicht unter https://developers.google.com/android/nexus/images wie üblich, sondern über diese Entwickler-Seite für Android N.
Wenn du bereits Android N benutzt, dann wirf auch einen Blick auf die folgenden zwei offiziellen Google+ Communities für Android N:

Neue Benachrichtigungen & Quick Settings

Die offiziell aufgeführten Neuerungen lesen sich (fast) wie bei Android M an: Es gibt einen verbesserten Doze-Modus für eine längere Akkulaufzeit, effizienteren RAM-Verbrauch und schnellere Apps. Doch auch an der grafischen Oberfläche hat Google gearbeitet, vieles ist zudem noch Work in Progress.

Ins Auge stechen zunächst mal die neuen Benachrichtigungen und Schnelleinstellungen. Hier haben die Entwickler bereits mit Android M aufgeräumt. Android N bringt eine weitere Vereinheitlichung und Vereinfachung in die Notifications. So ist jetzt bereits beim Anzeigen einer Benachrichtigung sichtbar, von welcher App diese stammt. Früher musste man dazu den Finger gedrückt halten und auf das i-Symbol tippen.

 

Die optisch überarbeiteten Benachrichtigungen von Android M.
Die optisch überarbeiteten Benachrichtigungen von Android M.

Benachrichtigung lassen sich weiterhin nach links und rechts wegschieben. Rückt man einen Eintrag allerdings nur leicht zur Seite, dann erscheint darunter ein Zahnradsymbol für die Einstellungen. Hier gibt es drei Möglichkeiten:

  • Show notifications silently (blendet die Benachrichtigung ohne Ton ein)
  • Block all notificatins (zeigt die Benachrichtigung gar nicht erst an)
  • Don’t silence or block (Standardeinstellung: Ton und/oder Eintrag)
Benachrichtigungen stumm oder auszuschalten, ist direkt aus der Leiste heraus möglich.
Benachrichtigungen stumm oder auszuschalten, ist direkt aus der Leiste heraus möglich.

Neu gibt es auch von Haus aus eine Möglichkeit, die Kacheln der Schnelleinstellungen anzuordnen, und es gibt ein paar neue Kacheln. Zum Beispiel Android Beta Programm, um schnell einen Bugreport zu verfassen oder Datenkomprimierung. Letzteres scheint allerdings bloß die Hintergrunddaten zu beschränken, wie auch unter Android 6.0 und früheren Versionen.

Mit angeschaltener Datenkomprimierung werden lediglich die Hintergrunddaten beschränkt. Wirklich reduziert hat die Option die Daten jedenfalls nicht.
Mit angeschaltener Datenkomprimierung werden lediglich die Hintergrunddaten beschränkt. Wirklich reduziert hat die Option die Daten jedenfalls nicht.

Ebenfalls optisch neu sind die Icons für WLAN, Akku, Benachrichtigungen, Taschenlampe und Rotation direkt über den Notifications. Darüber lassen sich schnell Einstellungen ändern oder anschauen, ohne die kompletten Quick Settings aufklappen zu müssen.

Fünf Kacheln sind beim Aufklappen der Benachrichtigungen stets aktiv. Gut möglich, dass diese am häufigsten benutzt werden.
Fünf Kacheln sind beim Aufklappen der Benachrichtigungen stets aktiv. Gut möglich, dass diese am häufigsten benutzt werden.
Ein Fingertipp auf das Akkusymbol bringt gleich detaillierte Informationen hervor, ohne dazu in die Einstellungen zu wechseln.
Ein Fingertipp auf das Akkusymbol bringt gleich detaillierte Informationen hervor, ohne dazu in die Einstellungen zu wechseln.

Das sieht auf den ersten Blick nicht sehr spannend aus, erspart aber in der Praxis so manchen Fingertip. Thumbs Up für dieses Feature! Google ist aber auch hier einmal mehr nicht konsequent. Währen ein Fingertip auf das WLAN-Symbol die Wifi-Verbindung sogleich ausschaltet, bringen die Akkuanzeige und Nur Wecker einen weiteren Dialog hervor. Man weiß also nie, was einem beim Antippen als nächstes erwartet…

Der neue Doze-Modus

Den Schlummermodus für eine spürbar längere Akkulaufzeit führte Google bereits mit Android 6.0 „Marshmallow“ ein. In Android N hat Google diesen verbessert. Anstatt nur dann in Aktion zu treten, wenn das Gerät für einen längeren Zeitraum herumliegt, startet sich der Doze-Modus jetzt auch dann, wenn das Smartphone oder Tablet über einen längeren Zeitraum in einer Tasche getragen wird. Dazu nutzt das System den Annäherungssensor als Hilfe.

Diagramm des neuen Doze-Modus. Er schaltet jetzt auch dann ein, wenn das Gerät keinen Bildschirm nutzt, aber nicht herumliegt. Bild: android.com

Zudem gibt es einen zweistufigen Doze-Modus. Befindet sich das Gerät über einen längeren Zeitraum in der ersten Stufe (kein Netzwerk, keine Sync-Arbeit), dann schaltet sich der Ultra-Doze-Modus ein. Dabei werden auch Wakelocks weitgehend verhindert, Wifi und GPS komplett abgeschaltet und Alarme und andere Aufgaben unterbunden. Wie immer gilt: sobald der Nutzer den Screen anmacht oder das Gerät in die Hand nimmt, beendet er damit den Doze-Modus automatisch.

Neue Einstellungen & Zugangshilfen

Optisch stark überarbeitet hat Google die Einstellungen. Sie wirken jetzt deutlich übersichtlicher und haben zudem einen farblichen Akzent erhalten (die gewählte Farbe ist nicht unbedingt mein Geschmack…).

Die Einstellungen von Android N haben einen neuen optischen Anstrich bekommen.
Die Einstellungen von Android N haben einen neuen optischen Anstrich bekommen.

Was bei einigen Herstellern schon lange Standard ist, gibt es nun auch von Google: Unterstützung für mehrere Sprachen. Das ist besonders dann praktisch, wenn man in zwei oder mehreren Sprachen kommuniziert.

Unter Android N lassen sich mehrere Sprachen festlegen. Der Wechsel erfolgt fließend.
Unter Android N lassen sich mehrere Sprachen festlegen. Der Wechsel erfolgt fließend.

Über die UI-Tweaks (System UI Tuner) lässt sich das dunkle Theme zurückholen, das bereits in den Preview-Versionen von Android M vorhanden war, für das finale Relase von Android Marshmallow dann allerdings entfernt wurde. Mehr noch: Die Schaltung zwischen hellem und dunklen Theme kann auch automatisch vor sich gehen, wie dies zum Beispiel bei einigen Custom-ROMs bereits eingebaut ist. Fehlt Android N also nur noch ein automatischer Blaufilter, der abends die Blauwerte reduziert.

Wie bereits in der Preview von Marshmallow gibt es auch unter Android N wieder die Möglichkeit, ein dunkles Theme zu wählen.
Wie bereits in der Preview von Marshmallow gibt es auch unter Android N wieder die Möglichkeit, ein dunkles Theme zu wählen.

Über den System-UI-Tuner aktivierst du auch den Split-Screen-Modus. Einmal eingeschaltet, kannst du via Wischgeste von unten auf dem Fenstermenü-Button in den Zweifenstermodus wechseln. Das aktive Fenster bleibt dabei links erhalten, rechts kannst du zwischen den vorhandenen Apps auswählen. Wirklich benutzerfreundlich finden wir dieses Feature aber selbst auf dem Nexus 9 nicht, mal schauen ob es der Split Screen diesmal in die finale Version schafft.

Mittels Wischgeste von unten über den viereckigen Fensterbutton schaltest du den Split-Screen-Modus ein.
Mittels Wischgeste von unten über den viereckigen Fensterbutton schaltest du den Split-Screen-Modus ein.

Möchtest du den Zweifenstermodus wieder verlassen, hältst du dazu den Finger auf dem — nun geteilten — Fensterbutton gedrückt.

Last but not least verfügen die Einstellungen nun auch über ein Seitenmenü, das die Navigation erleichtert. Ob dieses nur auf Tablets oder auch auf Smartphones vorhanden ist, konnte ich jetzt noch nicht testen.

Das neue Seitenmenü von Android N vereinfacht die Navigation zwischen zwei Menüpunkten.
Das neue Seitenmenü von Android N vereinfacht die Navigation zwischen zwei Menüpunkten.

Noch einmal stark verbessert hat Google in Android N die Bedienung für Menschen mit einer Sehbehinderung. Sie können jetzt bereits beim ersten Start zwischen diversen Möglichkeiten wählen und auch unten link die Talkback-Funktion einschalten. Einmal aktiviert liest das System jeden einzelnen Menüpunkt auf dem Bildschirm vor, sodass theoretisch ein Blinder sein Tablet oder Smartphone ganz alleine einrichten kann.

Beim allerersten Start gibt es unten links die Möglichkeit, Optionen für Sehbehinderte einzurichten.
Beim allerersten Start gibt es unten links die Möglichkeit, Optionen für Sehbehinderte einzurichten.
Die neuen Möglichkeiten für Sehbehinderte von Android N im Detail.
Die neuen Möglichkeiten für Sehbehinderte von Android N im Detail.

Die neuen Möglichkeiten finden sich nach dem Start auch wie bisher in den Android-Einstellungen, zum Beispiel für die Schriftgröße (stark überarbeitet) oder die Vergrößerungsbewegung (optisch leicht aufgepeppt). Komplett neu ist die Funktion, um  die komplette Anzeigegröße zu verändern. Du kannst dir das in etwa so vorstellen, wie wenn man einen Full-HD-Monitor auf 1024 x 768 Pixel einrichtet. Alles wird dann ganz schön groß. Das ist insofern praktisch, da sich so nicht nur die Schriften vergrößern sondern auch alle Schaltflächen und andere Bedienelemente.

Über die Displaygröße veränderst du nicht nur die Schrift, sondern die Größe sämtlicher Elemente auf dem Display.
Über die Displaygröße veränderst du nicht nur die Schrift, sondern die Größe sämtlicher Elemente auf dem Display.

Ebenfalls (optisch) neu ist ein Dialog beim ersten Start, um das Muster oder den PIN für eine Bildschirmsperre einzurichten. Zudem bietet Android N die Wahl, ob das Gerät verschlüsselt werden soll oder nicht.

Android N fragt beim ersten Start nach, ob das Gerät komplett verschlüsselt werden soll.
Android N fragt beim ersten Start nach, ob das Gerät komplett verschlüsselt werden soll.

Speichern auf die microSD-Karte

Auch dieses leidige Thema wird uns in Android N weiterhin verfolgen. Denn gerade in Ländern mit weniger hohem Einkommen, sind Smartphones mit wenig internem Speicher an der Tagesordnung. Mit Android 6.0 „Marshmallow“ führte Google die Möglichkeit ein, eine microSD-Karte als internen Speicher zu formatieren. Bestehen blieb aber die Restriktion, dass Apps nicht in ein beliebiges Verzeichnis auf diesem Speichermedium schreiben können , wie noch unter Jelly Bean und Ice Cream Sandwich. Um App-Entwicklern hier entgegenzukommen, dürfen Apps ab Android N den neuen Intent ACTION_OPEN_EXTERNAL_DIRECTORY aufrufen und der Nutzer kann dann ein neues Verzeichnis für diese App anlegen bzw. ein einziges bestehendes Verzeichnis auswählen. Wichtiges Detail: Die App benötigt dazu keine STORAGE Permission!

Apps können ab Android N den Schreibzugriff auf ein einzelnes Verzeichnis auf der microSD-Karte bzw. dem Nutzerspeicher erfragen.
Apps können ab Android N den Schreibzugriff auf ein einzelnes Verzeichnis auf der microSD-Karte bzw. dem Nutzerspeicher erfragen. Bild: Google

Project Svelte

Android N will den Ressourcenhunger von Apps stillen. Dazu hat man das Projekt Svelte ins Leben gerufen. Es hat sich zum Ziel gesetzt, die Hintergrundaktivitäten von Apps zu beschränken. Wie das genau aussehen könnte, erklärt die entsprechende Entwicklerseite am Beispiel des Broadcast-Calls CONNECTIVITY_ACTION. Wenn der Nutzer vom heimischen WLAN zu einem Mobilfunknetz wechselt, dann müssen/möchten das zahlreiche Apps wissen, um zum Beispiel einen Download zu stoppen oder generell weniger Daten über das Netz zu verschicken. Gleiches gilt aber auch für den umgekehrten Fall, wenn der User wieder zu Hause oder im Büro angelangt ist.

Da sehr viele Apps daran interessiert sind, über den aktuellen Netzstatus Bescheid zu wissen, weckt dieser Broadcast quasi alle Apps aus dem stromsparenden Tiefschlaf auf. Das sollte nicht passieren. Deshalb hat Google für Android N die Spielregeln geändert, wie/wann Apps darüber informiert werden, wenn sich an der Netzwerkverbindung etwas ändert.

Neue Bugs…

Vor dem Testen lohnt sich ein Blick auf die Seite der bekannten Fehler von Android N. In unseren Tests hat zum Beispiel das automatische WLAN-Setup via NFC-Tag nicht funktioniert (reproduzierbar), zudem scheint es auch weitere Probleme mit Bluetooth zu geben. Auch ein komplett neuer Bildschirm, um zusätzliche Apps einzurichten bietet der Setup-Wizzard wohl demnächst an. In der aktuellen Preview hat der Dialog nichts bewirkt. Einen guten Eindruck von den „Problemchen“ von Android N vermittelt dir auch unser Video:

Google listet die folgenden Punkte für die Developer Preview 1 als bekannt (Known Issues). Die unzuverlässigen Reaktionen von Android N können wir schon mal bestätigen.

  • Diverse Stabilitäts- und Performanceprobleme, sodass die aktuelle Entwicklerversion nicht für den täglichen Gebrauch gedacht ist, vor allem für Nicht-Entwickler nicht.
  • System und Apps verhalten sich  von Zeit zu Zeit langsam und unzuverlässig, und das Gerät kann zeitweise nicht auf Anfragen reagieren. Dieser Probleme können sich über eine längere Nutzung noch verschlechtern.
  • Die Akkulaufzeit kann sich gegenüber der Vorgängerversion verschlechtern, egal ob im Standby oder mit Bildschirmnutzung.
  • Einige Apps funktionieren mit der Entwicklerversion nicht korrekt. Das betrifft sowohl Google-Anwendungen als auch nicht von Google veröffentlichte Apps.
  • Preview 1 ist nicht von der Compatibility Test Suite (CTS) zugelassen. Apps, die von der CTS-Zertifizierung abhängen (zum Beispiel Android Pay) funktionieren nicht.

Das sind nur die Bugs, die das komplette System betreffen, die komplette Liste findet sich auf der Android-N-Entwicklerseite.

Fazit und Veröffentlichungsdatum von Android N

Android N wird — wenn es so bleibt — nur ein kleines Update darstellen. Wir gehen deshalb davon aus, dass Google nicht gleich zu Version 7.0 springt, sondern 6.1 oder 6.2 als Versionsnummer nimmt. Die meisten Neuerungen sind gelungen, allerdings gestalten sich gerade die Quick Settings inzwischen so kompliziert, dass dieses Feature mehr dem Power User als Otto Normalnutzer hilft. Gut gemacht hat Google den Wizard für den ersten Start. So können nun auch Menschen mit einer Sehschwäche selbst ein Gerät einrichten.

Wenn alles wie geplant läuft, dann erscheint Android N Ende Q3 2016 also im September oder Oktober.
Wenn alles wie geplant läuft, dann erscheint Android N Ende Q3 2016 also im September oder Oktober.

Android N erscheint im dritten Quartal 2016, aber eher im Oktober als im August, sagt meine Erfahrung. Bis dahin wird Google alle vier bis sechs Wochen ein Update veröffentlichen. Spätestens wenn Android N nach der Google I/O im Mai als final deklariert wird, was die Programmierschnittstellen betrifft, dann dürfte es sich auch für die tägliche Nutzung eignen. Einen wirklichen guten Grund für das Update gibt es aktuell noch keinen.

 

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