Start Aktuell Android dominiert Smartphone-Verkäufe in den USA und Europa

Android dominiert Smartphone-Verkäufe in den USA und Europa

Eine Marktanalyse von Kantar Worldpanel ComTech kommt zu dem Ergebnis, dass mehr als die Hälfte aller Smartphones auf den fünf wichtigsten europäischen Märkten, den USA und Australien mit Android-Betriebssystemen laufen.

Zum ersten Mal hat Android in so vielen Ländern die Nase vorne – auch auf den fünf wichtigsten europäischen Märkten Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien kann der grüne Roboter die meisten Verkäufe verbuchen. Am niedrigsten ist der Android-Anteil in Italien mit 49,6 Prozent, am höchsten in Spanien mit ganzen 84,1 Prozent. Die Kantar-Daten wurden in einem 12-wöchigen Zeitraum erhoben, endend mit dem 10. Juni dieses Jahres.

Dominic Sunnebo, Consumer Insight Director bei Kantar Worldpanel ComTech: "Ein großer Teil des Android-Erfolgs geht auf Umsteiger zurück, die sich nach der Verwendung eines Feature Phones das erste Mal ein Smartphone geleistet haben". Viele Android-Smartphones machen den Einstieg in die Touchscreen-Welt leicht, denn Sie sind einfach in der Handhabung und günstig in der Anschaffung. Speziell das Samsung Galaxy Ace und Galaxy Y seien beliebte Umsteiger-Geräte, so Sunnebo.

Markt in den USA hart umkämpft

Steigt der Trend östlich des Atlantiks zwar an, ist der Markt im Android-Mutterland USA härter umkämpft. Zwar hat Android dort 50,2 Prozent Marktanteil, musste aber im Vergleich zum letzten Jahr 6,8 Prozent Einbußen hinnehmen. Apple hat derzeit 37,4 Prozent Marktanteil in den Vereinigten Staaten, was im Jahresvergleich einer 8,7-prozentigen Steigerung gleichkommt. Die US-Verluste sollten jedoch niemanden einschüchtern – weltweit soll der Android-Anteil laut ComTech weiterhin stetig nach oben gehen.

Quelle: Kantar Worldpanel ComTech
Quelle: Kantar Worldpanel ComTech

Die großen Verlierer im weltweiten Vergleich sind RIM und Symbian. So ist die Zahl der Nutzer des Nokia-Betriebssystems in Spanien beispielsweise um 38,6 Prozent zurückgegangen.

Quelle: cnet.com

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