Start Aktuell Amerikanisches Entertainment-Weekly-Magazin integriert Android-Handy in Zeitschrift

Amerikanisches Entertainment-Weekly-Magazin integriert Android-Handy in Zeitschrift

Anzeigen in Zeitungen oder Magazinen sind wahrscheinlich so alt wie das Verlagsgeschäft selber. In Magazinen eingebettete Displays mit Werbesports gab es in der Vergangenheit auch schon. Das amerikanische Entertainment-Weekly-Magazin schießt allerdings nun den Vogel ab, es baut ein vollständiges Android-Handy inklusive SIM-Karte von T-Mobile in die Zeitschrift ein, um einen Live-Twitter-Feed und Werbespots anzuzeigen.

Für Entertainment Weekly sind solche Aktionen nicht ganz neu, schon 2009 hatte das Magazin für eine Kampagne des Senders CBS und Pepsi ein kleines Display in einen Einleger integriert. Dieses Display konnte allerdings nur ein abgespeichertes Video abspielen, eine Online-Verbindung gab es nicht. Bei der aktuell vorliegenden Ausgabe toppt Entertainment-Weekly die Technik.

Wie das US-Blog Mashable in einem Teardown-Video demonstriert, hat EW für den Fernsehsender CW Television Network ein vollständiges Android-Handy mit Display, Akku, physischer Tastatur, Kamera, USB-Port und einer aktivierten SIM-Karte von T-Mobile zwischen zwei Kartonagen geklebt. Natürlich fehlt das Gehäuse des Handys, doch bis auf das ist alles vorhanden.

 

Nach Recherchen Mashables basiert das Handy-Backbone auf einer Foxconn-Platine, die zum Beispiel beim China-Phone ABO 3G zum Einsatz kommt. Die Leistungsdaten sind mit einem 2,36-Zoll-Display, einer CPU mit 416 MHz, Android 1.5 und einer 3 MPixel-Kamera natürlich nicht überragend, doch im Laden – und am Stück – würde das Handy immerhin 87 Dollar kosten.

Entertainment Weekly hat mit Sicherheit nicht den vollen Preis für diese Auslaufmodelle gezahlt, beschränkt aber die Auflage mit integriertem Handy auf 1000 Exemplare, genügend Aufmerksamkeit wird das Projekt dennoch erzielen. Bastler können das Handy aus dem Heft trennen, Mashable hat bereits die Kamera zum Laufen gebracht, allerdings ohne eine Linse nur unscharfe Bilder produziert.

Quelle: Mashable

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