Editorial

Was wir uns wünschen

Redaktion Android User

Aus Android User 02/2012

das Jahr 2011 ist Geschichte und wir blicken auf die ersten vier Ausgaben von Android User, mehrere hundert App-Tests und Dutzende von Gerätetests zurück. Auch wenn hinter Android User mehr Arbeit steckt, als die Zeitschrift vielleicht auf den ersten Blick vermuten lässt, hatten wir dabei auch viel Spaß und manche neue nützliche App oder manch ein cooles Spiel entdeckt. 2012 wollen wir das Heft noch besser machen und bitten Sie hierzu um Ihre Hilfe. Alles, was Sie dazu tun müssen, ist an unserer Leserumfrage teilzunehmen, wie im Artikel auf Seite 12 beschrieben. Mit etwas Glück gewinnen Sie dabei gleich ein Jahresabo von Android User! Gerne nehmen wir aber auch Ihre Anregungen an die E-Mail-Adresse mailto:redaktion@android-user.de entgegen.

Google, mach mal

Beim Testen und Schreiben fallen uns immer wieder Dinge ein, die Android nicht kann, die aber äußerst praktisch wären. Wenn man etliche Geräte durchtestet, findet man aber auch gemeinsame Fehler, die einzeln vielleicht nicht auffallen, weil man denkt, es ist ein Zufall. Wir haben für dieses Editorial mal eine Liste zusammengestellt, was wir an Android im Jahr 2012 gerne verbessert hätten, vielleicht hilft es ja, diese Punkte immer wieder mal zu nennen.

  • Sanftes Wecken und Klingeln: Wie kann es sein, dass ein Uralt-Handy aus dem letzten Jahrtausend problemlos so eingestellt werden kann, dass der Klingelton oder der Wecker sanft lauter wird, Android-Smartphones aber selbst mit zusätzlichen Apps nicht in der Lage sind, so ein triviales Feature umzusetzen? Klar gilt bei uns in der Redaktion auch ein ungeschriebenes Klingelverbot, da man sonst vor lauter Geräuschen nicht mehr zum Arbeiten kommt, aber Otto Normalverbraucher möchte sein Smartphone nicht immer stumm schalten. Also bitte: Sanftes Klingeln mit Android 4.1.
  • Apps schenken: Wie oft hätten wir einem unserer Leser oder unseren Freunden gerne eine App geschenkt. Einfach im Market kaufen, dann angeben, auf welches Konto die App geschickt werden soll und gut ist. Wir zahlen die Rechnung, aber die App landet auf dem Smartphone einer Freundin oder eines Freundes. Das kann doch technisch nicht sooo schwer sein und würde bestimmt auch für mehr Umsatz sorgen. Zu Weihnachten 2012 möchten wir unseren Leserinnen und Lesern gerne so Apps schenken!
  • Apps-Zusammenstellungen: Bei jedem Testgerät, das in der Redaktion eingeht, installieren wir ein paar grundlegende Apps, um die Hardware-Tests durchzuführen. Hier wäre es praktisch, wenn es wie unter Linux Software-Complilationen gäbe, über die man dann gleichzeitig mehrere Apps installieren könnte. Auch Sie als Leser würden davon profitieren, wir könnten dann zum Beispiel jeden Monat die Empfehlung der Redaktion als Compilation zusammenstellen.
  • Ein Smartphone zum Arbeiten: Aktuelle Android-Geräte eignen sich wunderbar zum Spielen, Kontakte pflegen und Spaß haben. Wer sein Android-Gerät aber als Arbeitspferd einsetzen möchte, kommt um einen zweiten Akku oder ein zweites Handy nicht herum. Das muss besser werden, liebe Hersteller! Also bitte bringt ein Smartphone mit einem 2000 mAh-Akku und einem Display von 320x480, das auch 15 Stunden Gesprächszeit überdauert. Spielzeuge gibt es genug, wir brauchen mehr Defys!
  • Ein echtes Foto-Smartphone: Jetzt wo mit Nokia nicht mehr zu rechnen ist, gibt es praktisch keinen Hersteller, der ein wirklich gutes Foto-Handy bauen könnte. Die Aufnahmen der aktuellen Geräte sehen zwar am Bildschirm toll aus, aber sobald man ein wenig in die Bilder hereinzoomt, sieht man, wie schlecht die Bilder eigentlich sind. Auch hier gilt: Mit einem vier oder fünf Jahre alten Symbian-Gerät inklusive 5-MP-Kamera lassen sich zum Teil deutlich bessere Fotos machen, als mit aktuellen Android-Geräten.

Mit diesen fünf Punkten wünschen wir Ihnen ein smartes 2012. Mögen Ihre und unsere Wünsche in Erfüllung gehen!

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