Start Aktuell Wegen (Kinder-)Pornografie: Apple schmeißt 500px-App aus dem App-Store

Wegen (Kinder-)Pornografie: Apple schmeißt 500px-App aus dem App-Store

(c) 500px

500px ist ein Foto-Dienst aus Canada. Das noch recht junge Unternehmen aus Toronto hat sich mit sehr schönen Fotos, einer gelungenen Webseite und nicht zuletzt auch durch entsprechende Apps für mobile Systeme einen Namen gemacht. Und nun so etwas.

Diese News hat eigentlich nichts auf unserer Homepage zu suchen, aber wir wollen die Augen ja nicht verschließen vor dem, was sich rund ums Androidenland herum abspielt. Deshalb gibt es heute ausnahmsweise wieder einmal eine Portion Apple-Kritik.

Die App 500px Inc selbst, die auch die gleichnamige Webseite betreibt. Und die haben sich auch umgehend zum Vorwand geäußert: zwar enthält 500px zahlreiche Aktfotos, diese betrachte man aber im Unterschied zu Apple als Kunst und zudem — das ist der springende Punkt — sind Fotos mit erotischem Inhalt in der Grundeinstellung gar nicht sichtbar. Der Nutzer muss sich also aktiv dazu auf der Webseite anmelden und eine entsprechende Checkbox markieren. 

500px will die App nun mit ein paar "Fehlerbereinigungen" wieder in den App Store einstellen.

Android User meint…

Apple versucht mit allen Mitteln seinen Laden und sein Ökosystem "clean" zu halten. Dabei kann die Firma zwar in den USA auf die Unterstützung einer verklemmten Gesellschaft zählen, aber bereits im Nachbarland Kanada ticken die Leute etwas normaler als in Cupertino und sind durchaus in der Lage zwischen "Fotos von nackten Kindern" und "Kinderpornografie" zu unterscheiden. Die Bevormundung Erwachsener kann auf Dauer nicht gut gehen, denn der wohlbehütete Klostergarten von Apple fasst nur eine beschränkte Anzahl an Leuten und ist langsam aber sicher voll. 500px wird zwar in diesem Fall ziemlich sicher nachgeben, denn auf die Million Nutzer unter iOS wird man ungern verzichten und zudem der Bann aus dem iOS Store ist ein gefundenes Marketing-Fressen, aber Apple selbst macht sich mit dieser Aktion nicht beliebter.

Quelle: CBC News

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