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Uber – Dein persönlicher Chauffeur

Du stehst am Bahnhof und wartest auf ein freies Taxi. Weit und breit ist keines in Sicht.
Du sitzt auf gepackten Koffern in deiner Wohnung, rufst die Taxi-Zentrale an und bestellst dir einen Wagen. Du wartest. Du hast keine Ahnung wo sich das nächste Taxi befindet und wann es bei dir ankommt. Überwachen kannst du es ja nicht. Nun gibt es seit Oktober 2014 außer den normalen gelben Taxis noch die Uber-Cabs. Durch die Medien bekannt geworden, probiere auch ich mein Glück über die dazugehörige App.

Uber vermittelt dir mit ein paar Klicks deinen persönlichen Fahrer. Die Abholung erfolgt innerhalb einiger Minuten. Du benötigst keine Reservierung und das Warten in der Taxisschlange entfällt auch. Und Bargeld zum Bezahlen benötigst du auch nicht. Uber ist im neuen Zeitalter angekommen.

Über die App wählst du dir aus den verschiedenen Kategorien ein Fahrzeug aus. Die App schätzt vor Beginn der Fahrt deine Fahrtkosten, die Bezahlung erfolgt dann über Google Wallet oder PayPal sowie den verschlüsselten Daten deiner Kreditkarte. Du möchtest einmal mitten in der Pampa abgeholt werden? Kennst die genaue Adresse nicht? Mit Uber kein Problem. Du rufst über die App die Karte auf. Per Standortermittlung weiß Uber wo du dich befindest und du siehst ebenfalls wo dein Fahrer sich befindet und wie lange es ungefähr dauert bis er bei dir ist. Verspätungen des Fahrers oder deinerseits werden durch einen persönlichen Anruf oder per SMS mitgeteilt. Ist die Fahrt beendet, erhältst du von Uber eine Quittung über deinen E-Mail-Account.

Nach erfolgreicher Registrierung ermittelt die App per Standortbestimmung deinen Abholort.
Nach erfolgreicher Registrierung ermittelt die App per Standortbestimmung deinen Abholort.
Das Menü von Uber auf einen Blick.
Das Menü von Uber auf einen Blick.

Nachdem du die App geöffnet hast, aktivierst du zuerst deinen Standort. Nutzt du Uber zum ersten Mal erfolgt eine Registration deinerseits über Facebook, Google+ oder E-Mail. Du gibst deine Telefonnummer und ein Passwort an. Als Nächstes folgt die Angabe wie du Uber bezahlen möchtest. Ist das geklärt, klickst du auf Registrieren. Es gibt bei Uber Aktionscodes. Als Neukunde bekommst du zum Beispiel einen 10 € Promo-Code. Diesen gibst du über den Button Aktionscode ein. Dafür bekommst du ungefähr 28km umsonst. Nach der erfolgreichen Registration erhältst du eine Begrüßungsmail von Uber, in welcher du deine Angaben nochmal bestätigst. Danach verifizierst du deine E-Mail-Adresse. Erst wenn alle Angaben zu 100 Prozent erfolgt sind (ersichtlich anhand eines Ladebalkens) kannst du Uber nutzen. Du siehst dann die Google Maps-Karte mit deinem Standort/Abholort.

In der Menüleiste wählst du dir eine Uber Fahrgelegenheit aus.
In der Menüleiste wählst du dir eine Uber Fahrgelegenheit aus.

Nun hätte eigentlich am unteren Bildschirmrand eine Menüleiste erscheinen, über welche ich mir ein Uber auswählen kann. Es soll eine Auswahl zwischen UberBlack (Mietwagen mit Fahrer), UberPop (private Fahrer) und UberTaxis (reguläre Taxis) geben. Diese Auswahl war aber nicht gleich sichtbar. Ich habe den Pfeil, der den Abholort markiert, über die Karte bewegt, um einen anderen Abholort einzustellen. Jetzt erschien auf einmal die Auswahl zwischen UberBlack und UberPop. Ich habe mir dann noch einen Zielort ausgesucht und auf den Button für die evtl. Kosten geklickt, um zu wissen welche Fahrtkosten auf mich zukämen.

Nachdem der Abholort ausgewählt wurde bezahlst du die Fahrt per PayPal oder lässt dir zuerst den ungefähren Fahrtpreis ausrechnen.
Nachdem der Abholort ausgewählt wurde bezahlst du die Fahrt per PayPal oder lässt dir zuerst den ungefähren Fahrtpreis ausrechnen.
Der per App errechnete ungefähre Fahrpreis.
Der per App errechnete ungefähre Fahrpreis.

In der Theorie hat nach einigen Anfangsschwierigkeiten alles funktioniert. Allerdings ist in meiner Wohngegend noch kein Uber verfügbar. Der Dienst ist eher für die größeren Gebiete und dann gibt es ja auch noch die rechtlichen Streitereien rund um Uber. Im ländlichen Raum verlässt man sich zur Zeit besser noch auf andere, bewährte Fahrgelegenheiten.

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1 Kommentar

  1. Viel Spaß mit Über! Vielleicht fragen Sie sich mal warum man in Deutschland einen Personenbeförderungsschein benötigt und alle 5 Jahre geprüft wird. Gerade für Sie als Frau dürfte es sein zu wissen von wem sie sich durch die Nacht fahren lassen. Auch sollten Sie sich fragen wie es sich Versicherungstechnisch verhält wenn sie Ubers unerfahrener Fahrer ggf. an den Baum fährt. Das Taxen teurer sind als dieser Ami Kram hat seine Gründe, aber Geiz ist halt immer noch geil!

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