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TeamViewer QuickSupport jetzt im Play Store, Remote Zugang nur wenige Geräte und Root-User

TeamViewer steht bei PC-Anwendern für eine einfache Remote-Desktop-Lösung. Über das Internet können Sie so einen Blick auf den PC eines Kunden oder Freundes werfen und ihn sogar auch steuern. Für Android bot TeamViewer schon länger das Tool QuickSupport an, doch nicht im Play Store und auch nur für Samsung-Androiden. Nun wandert das Tool endlich für alle Android-Geräte in den Play Store.

QuickSupport wird von TeamViewer nun im Play Store für alle Androiden angeboten. Neben der Basis-Version "TeamViewer QuickSupport" gibt es mit "QuickSupport Samsung" eine spezielle Variante für Samsung-Handy und -Tablets. Zusätzlich finden Sie im Play Store noch diverse Add-Ons, die das Steuern des Geräts über TeamViewer ermöglichen sollen.

Nach der Installation starten Sie TeamViewer QuickSupport aus der App-Schublade, die App ermittelt — wie auch bei der Desktop-Version — daraufhin eine individuelle ID, die Sie demjenigen mitteilen müssen, der auf das Gerät zugreifen soll. Gibt dieser die Nummer in seinen TeamViewer-Client ein, müssen Sie den Zugriff abschließend noch explizit erlauben. Zum Verbindungsaufbau benötigen Sie einen aktuellen TeamViewer-Client 8.0.19617, die Linux-Variante ist mit der Versionsnummer 8.0.17147 aktuell noch zu alt.





Nach dem Start ermittelt TeamViewer QuickSupport eine individuelle ID für Ihr Gerät.





Versucht sich ein TweamViewer-Client zu verbinden, müssen Sie das explizit erlauben.

Auf dem Desktop sehen Sie erst einmal nur eine Art Dashboard mit Informationen zum Gerät und links am Rand des Fensters auch einen Chat zwischen Handy und Client. In den weiteren Reitern haben Sie die Möglichkeit einen Screenshot zu übertragen, Apps vom Gerät zu löschen, Prozesse zu beenden oder auch das Systemprotokoll des Handys einzusehen. Zudem haben Sie auch die Option Dateien vom oder auf das Handy zu kopieren. TeamViewer arbeitet hier ähnlich wie es Android-User vielleicht auch schon von AirDroid her kennen.





Das Info-Frontend von QuickSupport für Android.

Interessant ist jedoch die Funktion das Handy über QuickSupport zu steuern. Diese Funktionalität ist jedoch nicht auf allen Android-Geräten verfügbar. Für Samsung-Handys brauchen Sie dazu entsprechend die Samsung-Variante von Quick-Support. Für andere Androiden von Acatel, Medion oder Archos bietet TeamViewer eben Add-Ons an. In unserem Test mit einem Archos 53 Platinum war uns jedoch kein Glück beschienen, trotz dem Archos-Add-On fehlte im Client die Option das Gerät fernzusteuern.





Die Handy-Fernbedienung muss nochmal extra bestätigt werden.





Auf einem gerooteten Androiden arbeitet QuickSupport Remote auch ohne zusätzliches Add-On.

Erfolgreich konnten wir hingegen auf einem Samsung Galaxy S3 mit der Samsung-App und auf einem gerooteten Samsung Galaxy Nexus mit der blanken QuickSupport-App die Kontrolle übernehmen. Die Bedienung ist über WLAN sehr flüssig. Sogar die Kamera-App wird mit ausreichend hoher Wiederholrate übertragen. Über das Mobilfunknetz arbeitet QuickSupport auch, doch dort pendelte sich die Bildrate in unserem Test auf der einer bewegten Dia-Show ein, was die Funktionalität an sich jedoch nicht einschränkte.





Mit QuickSupport Remote kontrollieren Sie einen Androiden über das Netz.

TeamViewer QuickSupport ist für Privatanwender kostenlos. User in Firmennetzen und kommerzielle Nutzer müssen eine Lizenz erwerben. Darauf werden Sie auch allgegenwärtig in den TeamViewer-Apps hingewiesen. Alle TeamViewer-Apps sind im Play Store prinzipiell jedoch kostenlos zu haben.

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