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Sensorfit holt Couch Potatoes vom Sofa

Sie meinen, eine App, die Ihren Fitnessstand dokumentiert und Empfehlungen für die weitere Trainingsplanung macht, gibt es nicht? Sensorfit versucht genau das zu bewerkstelligen. Im Test waren wir von dem Bewegungsmelder positiv überrascht.

Die westliche Welt wird immer mehr zur Sitz-Welt – dabei ist der Mensch nicht unbedingt zum tagtäglichen Dauersitzen konstruiert. Die mit dem Sitz-Dasein verbundenen negativen Auswirkungen auf die Gesundheit sind landläufig bekannt, sich zu bewegen oder sportlich zu betätigen ist für viele leider genauso fremd geworden wie das Auto mal in der Garage stehen zu lassen. Oft möchte man diesen Menschen in’s Ohr flüstern, dass es eine Welt abseits von Sofa, Bürostuhl oder Autositz gibt, deren Erforschung das eigene Leben ungemein bereichern kann. Dabei darf man natürlich nicht vergessen, dass auch die Jobs, in denen man weniger lange das Sitzfleisch malträtieren muss, immer seltener werden. Eine App, die uns plakativ vor Augen hält, wie wenig oder viel wir uns täglich aus eigener Kraft bewegen, kann da nur helfen.

War heute der Weg zum Kühlschrank schon das höchste der Gefühle? Sensorfit sagt Ihnen, wieviel Sie körperlich leisten.
War heute der Weg zum Kühlschrank schon das höchste der Gefühle? Sensorfit sagt Ihnen, wieviel Sie körperlich leisten.

Die von uns getestete lite-Version der Sensorfit-App eröffnet mit einer Eingabemaske, bei der man neben dem eigenen Geschlecht und Gewicht auf einer 5-teiligen Skala angeben muss, ob man entweder ein Couch Potatoe (Stufe 1) ist oder eher ein Mensch, der es auchmal bis an die Grenzen der körperlichen Leistungsfähigkeit (Pushing to the Limit, Stufe 5) treibt. Dazwischen liegt die Stufe 2 (Casual Exerciser, oder Gelegenheitssportler), Stufe 3 (Regular Exerciser, oder regelmäßig Sport Treibender) und Stufe vier für jene, die schon einen "Active Lifestyle" pflegen. Alle diese Kategorien werden an Beispielen festgemacht, man kann also leicht erkennen, wo man sich einordnen sollte.
Hat man diesen Schritt hinter sich gebracht, kann man zwischen "Stay" oder "One Level Up" wählen – je nach voreingestellter Fitness-Stufe.

Wieviel bewegen Sie sich?

Mit Hilfe des Beschleunigungsmessers Ihres Androiden verfolgt Sensorfit ab jetzt ihr tagtägliches Bewegungsverhalten, 24 Stunden am Tag, 168 Stunden in der Woche – natürlich nur, wenn Sie ihn idealerweise in einer Fronttasche mit sich herumtragen. Jeden Tag um 16 Uhr nachmittags bekommt man dann von der App ein Erfolgs-Update über die vergangenen 24 Stunden präsentiert: Hat man sein Fitness-Level angehoben oder sollte man etwas mehr für die körperliche Gesundheit tun? Die App sagt einem schonungslos, ob man auf dem richtigen Weg ist oder nicht. Bei all dem Gerede um Fitness und körperliche Leistungsfähigkeit darf man nicht aus den Augen verlieren, dass zuviel Sport eben auch Mord sein kann – aber ein wenig regelmäßige Bewegung die Lebensqualität durchaus verbessert.

Sensorfit lite bietet nur einen stark eingeschränkten Funktionsumfang. Wir empfehlen umfassend interessierten Nutzern daher den Download der Vollversion, die allerdings mit ganzen 4,99 Euro zu Buche schlägt.

Fazit: Gute Idee, die sich allerdings im Praxis-Dauerseinsatz noch bewähren muss. Die App funktionierte in unserem Kurztest ganz gut und registrierte brav den hochgerechneten Kalorienverbrauch während des Gehens, Laufens und Fahrradfahrens. Trotzdem sind wir vorsichtig und geben der App nur 4 Sterne für die tolle Idee – zu wenig Kommentare und Feedback gibt es bis jetzt auf Google Play. Haben Sie bereits Erfahrungen mit dieser oder ähnlichen Apps gemacht?

Sensorfit lite herunterladen

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