Start Aktuell Samsung-Taiwan unter Verdacht HTC per Guerilla-Marketing zu verunglimpfen

Samsung-Taiwan unter Verdacht HTC per Guerilla-Marketing zu verunglimpfen

Was ist billiger als den eigenen Ruf zu verbessern? Den Ruf des Konkurrenten zu schmälern! Dieser Vorwurf steht zumindest in einer Untersuchung der taiwanesischen Wettbewerbsbehörde (Fair Trade Commission – FTC) im Raum. Den Anschuldigungen nach hätte Samsung Studenten engagiert, die gegen Bezahlung negativ in Foren und Chats über HTCs Produkte geschrieben hätten.

Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, dass Samsung bewusst auf Sockenpuppen in sozialen Netzwerken setzt um die Konkurrenz zu verunglimpfen, dann droht dem Unternehmen eine Strafe von bis zu 25 Millionen NT-Dollar (etwa 840.00 US-Dollar). Samsung dementiert selbstverständlich die Vorwürfe, man hätte selbst erst von der Untersuchung erfahren.

HTC nimmt die Sache dagegen nicht so leicht, "man bedaure die böswilligen Angriffe auf den Ruf des Unternehmens […] und man prüft, ob rechtliche Schritte gegen Samsung eingeleitet werden". In Anbetracht der recht geringen Strafe werden diese Drohungen Samsung mit Sicherheit keine Angst machen, es stellt sich nur die Frage ob das koreanische Unternehmen diese Marketing-Masche wirklich nötig hat.

Quelle: TaiwanSamsungLeaks, Via: AFP und PCWorld

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