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Samsung Galaxy Note 3 ? Erster Eindruck

© Samsung

Seit Samsung das erste Note veröffentlicht hat, gibt es in regelmäßigen Abständen neue Generationen. Mittlerweile ist man bei Version 3 angelangt. Wir haben uns das neue Note vor dem Verkaufsstart für Sie angesehen: Hier unser erster Eindruck.

Plusminus

+ Verarbeitung & Design

+ Performance

+ Software-Funktionen

– Preis

Im Vergleich zum Vorgänger bleibt das Note 3 von den Geräteabmessungen etwa gleich groß, kommt aber mit einem größeren Display daher: 5,7 Zoll misst das Full-HD-Display (1920 x 1080 Pixel). Wie von Samsung gewohnt basiert es auf der Super-AMOLED Technik, die für echtes Schwarz und knackige Farben sorgt.

Das Galaxy Note 3 [1] besitzt auf der Rückseite eine 13-Megapixel-Kamera und auf der Vorderseite eine 2-Megapixel-Frontkamera. Die ersten Bilder, die wir machen konnten, sahen alle scharf und kontrastreich aus und lassen Gutes ahnen. Mit dem Note 3 besteht auch die Möglichkeit 4K-Videos aufzunehmen, allerdings hat Samsung dieses Feature noch nicht für jeden Markt bestätigt, da es vom verbauten Prozessor abhängt (Snapdragon 800 oder Samsung Exynos) Dadurch könnte es passieren, dass der asiatische Markt 4K-Videos aufnehmen kann, wir in Europa aber außen vor bleiben (oder umgekehrt).

Design und Verarbeitung

Als großer Kritikpunkt wird bei Samsung immer die billige Verarbeitung und das Design angeführt. Beim Galaxy Note 3 hat sich Samsung wohl dazu entschlossen, das Feedback zu berücksichtigen und dem Note 3 nun eine Rückseite in Lederoptik verpasst. Die Rückseite besteht weiterhin aus Polycarbonat, das neue Note wirkt aber dennoch hochwertiger als früher. Die Imitation des Naturleders ist so gut, dass optisch nur schwer zu sehen ist, dass es sich nicht um Leder handelt. Selbst die Nähte hat Samsung bedacht und in das Produktdesgin integriert. Insgesamt ist das Note 3 ein wenig kantiger und zeigt weniger Rundungen als sein Vorgänger. Alles in allem hat Samsung bei Design und Verarbeitung vieles besser gemacht, als beim Note 2. Das Design wirkt deutlich eleganter und hochwertiger. Auch die Verarbeitung ist besser, wenn auch nicht vergleichbar mit einem Gerät wie dem HTC One.

Hardware

Aus technischer Sicht spielt das Galaxy Note 3 auf jeden Fall in der Oberliga. Samsung verbaut gigantische 3 GByte Arbeitsspeicher. Je nach dem Markt und Modell kommt als Prozessor ein Snapdragon 800 (Quad Core) mit 2,3 GHz Taktfrequenz oder ein Exynos Octa 5 (Achtkern) mit einer Taktfrequenz von 1,9 GHz zum Einsatz. Diese Komponenten sind alle High-End und machen das Gerät zukunftstauglich.

Note Funktionen

Bei einem Note-Gerät sollte natürlich auch die Notizfunktion gut sein: Beim Note und Note 2 hatte die eingesetzte Software jedoch so Ihre Probleme und wurde von vielen Seiten als unausgereift kritisiert. Hier hat Samsung nachgelegt und einige neue Features eingebaut und alte verbessert. Der Stift, der zur Nutzung dieser Funktionalitäten benötigt wird, steckt nach wie vor unten im Gerät. Mit ihm lässt sich das Gerät ganz normal bedienen oder aber die Note Funktion nutzen.

Abbildung 1: Im AnTuTu Benchmark kommt das Note 3 auf gute 25018 Punkte.
Abbildung 1: Im AnTuTu Benchmark kommt das Note 3 auf gute 25018 Punkte.

Abbildung 2: Im HTML5-Test des Vellamo-Benchmarks schneidet das Galaxy Note 3 sehr gut ab.
Abbildung 2: Im HTML5-Test des Vellamo-Benchmarks schneidet das Galaxy Note 3 sehr gut ab.

Wenn Sie im normalen Betrieb den Stift über das Display halten und zweimal den Knopf am Stift drücken, erscheint das sogenannte "Air Command" Menü. Das ist ein kleiner Kreis von dem aus Sie alle wichtigen Note Funktionen ansteuern. Hier ist zum einen das Action Memo zu erwähnen: im Grunde ein Notizblock, der versucht einer Notiz eine Aktion zuzuordnen. Schreiben Sie zum Beispiel "Papa 0176 123456789" auf den Block, bietet das Note 3 Ihnen anschließend an, einen Kontakt mit dem Namen "Papa" und der passenden Mobilfunknummer zu erstellen. Dieses Feature funktioniert genauso mit E-Mail Adressen und vielen weiteren Daten.

Ein weitere coole Funktion ist das S-Pen-Fenster. Es ermöglicht Multitasking mit beliebigen Apps. Sie bestimmen durch Zeichnen eines Rechtecks die Größe des Pop-Ups. Anschließend legt sich die zweite App einfach über die Hauptapp und Sie können Ihr Gerät weiterbenutzen. Lästiges hin und her wechseln zwischen dem Rechner und einer E-Mail fällt somit weg. Zusätzlich zum normalen Notizblock gibt es das Scrapbook. Damit können Sie Screenshots und beliebige Bilder speichern und kategorisieren. Auch das Scrapbook rufen Sie via Air Command Menü auf. Markieren Sie dazu einfach per Stift den gewünschten Bereich, und schon speichert das Gerät die Auswahl. Mit den neuen Softwarefeatures basierend auf Android 4.3 rundet Samsung das ganze Paket ab und gibt dem Note noch mehr Note-Funktionalitäten.

Zubehör

Wie schon beim Galaxy S4 stellt Samsung ein Smart Cover bereit, das ähnlich wie herkömmliche Klapp-Cover arbeitet, jedoch eine Aussparung auf dem Display besitzt. Darin zeigt das Gerät dann Benachrichtigungen, entgangene Anrufe und weitere Informationen an, und es lässt sich von dort aus auch steuern. Schnell den Song wechseln oder auf eine eingehende Nachricht antworten, ist somit problemlos möglich, ohne das Cover aufzuklappen. Hierbei kommt Samsung der Umstand entgegen, dass die genutzte AMOLED-Displaytechnik den Akku schont, da nicht das komplette Display mit bunten Farben versorgt werden muss.

Fazit

Insgesamt hat Samsung mit dem Galaxy Note 3 einen würdigen Nachfolger für das Note 2 geschaffen. An vielen Kritikpunkte wurde gearbeitet, darunter die Wertigkeit, das Design, aber auch Softwarefeatures, die auf dem Android Markt immer wichtiger werden um sich von der Konkurrenz zu unterscheiden. Ab dem 25. September ist das Note 3 zu kaufen und wird zunächst in den Farben Schwarz, Weiß und Rosa erhältlich sein. Der UVP beträgt zwar knapp 700 Euro, der Internetpreis wird sich jedoch erfahrungsgemäß recht schnell bei 600 Euro einpendeln.


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