Start Magazin Rollei Innocube IC200T: Kompakter-Videobeamer

Rollei Innocube IC200T: Kompakter-Videobeamer

© Rollei

Viele Android-Handys können per HDMI oder MHL an einen Fernseher oder Beamer angeschlossen werden. Mit dem nur Zentimeter großen Rollei Innocube IC200T können Sie Ihren Video-Abend überall starten.

Sie möchten auf Dienstreisen für Präsentationen keinen großen Beamer mitnehmen? Auf Ihrer Urlaubsreise möchten Sie nicht auf Video-Abende im Leinwandformat verzichten? Dann brauchen Sie einen kompakten Beamer, zum Beispiel den Rollei Innocube IC200T [1].

Der Mini-Beamer von Rollei wiegt bei einer Kantenlänge von 4,5 Zentimetern gerade einmal 130 Gramm. Zum Schutz des aus mattem Aluminium gefertigten Gehäuses liegt der Verpackung ein Hülle aus weichem Silikon bei. Damit passt der Beamer zuzüglich Netzteil und Kabel in jedes Reisegepäck.

In den Beamer integriert ist ein Akku mit 2300 mAh und ein kleiner Lautsprecher. Der Akku treibt den kleinen Beamer etwa zwei Stunden lang an, geladen wird die Batterie wie bei einem Handy über einen micro-USB-Anschluss. Zum Laden reicht notfalls ein gewöhnliches Handy-Netzteil aus.

Angeschlossen wird der Beamer über HDMI oder MHL. Somit arbeitet die kleine Pixelschleuder mit Laptops, die über einen HDMI-Ausgang verfügen, Androiden mit Micro-HDMI oder MHL-Ausgang (etwa dem Samsung Galaxy S3 oder S4) oder auch dem Apple iPhone ab dem 3G oder einem aktuellen iPad zusammen. Alle nötigen Kabel sind bereits im Lieferumfang enthalten.

Kleines Bild ganz groß!

Der Innocube projiziert bei einer Distanz von zwei Metern ein etwa 60 Zoll (152 cm) großes Bild auf die Leinwand. Per Drehrädchen muss das Bild manuell scharf gestellt werden, eine Trapezkorrektur gibt es nicht. Bei einem Kontrastverhältnis von 800:1 und einer Helligkeit von 35 Lumen wird das Bild lediglich mit 640×480 Bildpunkten aufgelöst (VGA). Das hört sich nach wenig an, doch Rollei setzt den Fokus auf Mobilität, nicht auf das möglichst perfekte Bild.

In unserem Test nutzen wir einfach eine weiße Wand. Bei Tageslicht erscheint das Beamer-Bild bei dieser Entfernung zu schwach, um wirklich einen Film genießen zu können. Bei einem abgedunkelten Raum ist das Bild – in Anbetracht der Größe des Beamers – jedoch ausreichend.

Nicht ganz verständlich ist jedoch die Wahl des Lautsprechers. Der ebenfalls über das HDMI-Kabel übermittelte Ton ist zwar lauter als bei den meisten Handys. Doch er klingt blechern und lässt sich vor allem nicht in der Lautstärke regeln. Die HDMI-Verbindung legt den Lautstärkeregler Androids lahm und am Beamer selber befinden sich keine Lauter-/Leiser-Tasten.

Fazit

Kombinieren Sie den Rollei Innocube mit einem großen Akku-Pack und einem brauchbaren Bluetooth-Lautsprecher, dann kann ein entspannter Video-Abend mit Überlänge am Campingplatz oder in der Gartenlaube Realität werden. Bei einer dunklen Umgebung reicht die durchaus Helligkeit aus – ein Licht-Wunder dürfen Sie aber nicht Erwarten. Mangels Lautstärkeregelung eignet sich das Gerät aber eher für den Business-Einsatz.

Der Internet-Preis [2] für den silbernen Innocube IC200T liegt bei knapp 290 Euro, für den bunten IC200C werden 40 Euro mehr fällig. Damit ist der Rollei Innocube kein Schnäppchen, Sie werden aber kaum einen kompakteren Akku-Beamer auf dem Markt finden – auch die Unterstützung von MHL ist bislang noch selten. Als Alternative bietet sich eigentlich nur der etwas größere Odys Picto mini [3] an, der mit besserem Kontrast und mehr Helligkeit glänzen kann.


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