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Neuigkeiten rund um Android

Neue Smartphones von HTC

HTC bringt diesen Herbst gleich mehrere neue Smartphones auf den Markt. Das Style-Phone HTC Rhyme soll all jene ansprechen, die auf Optik besonders viel Wert legen. Es hat ein 480×800 Pixel-Display, ist in verschiedenen Farben erhältlich und mit jeder Menge Zubehör ausgestattet. Rhyme Charm ist zum Beispiel ein Hinweisgeber in Collier-Optik, der aufleuchtet, wenn Anrufe oder Nachrichten eingehen. Das Gerät ist für 479 Euro erhältlich.

Das Explorer ist HTCs neues Einsteiger-Smartphone. Das 3,2"-Gerät hat einen 600 MHz-Qualcomm-Prozessor und kostet 199 Euro. Es ist laut HTC besonders einfach zu bedienen – intuitive Launcher-Gestaltung inklusive. Es liegt dank seiner Gummierung besonders sicher in der Hand und ist mit einer 3-MP-Kamera versehen.

Das Sensation XL ist dagegen der neue Top-Performer im Android-Portfolio von HTC. Es verfügt über einen großen 4,7"-Bildschirm, einen 1,5 GHz-Prozessor und setzt laut Hersteller einen neuen Maßstab beim mobilen Entertainment. Der Preis des ab Anfang November erhältlichen High End-Smartphones liegt bei 619 Euro.

Das Rhyme ist eines von drei neuen HTC-Smartphones, die seit Oktober erhältlich sind.
Das Rhyme ist eines von drei neuen HTC-Smartphones, die seit Oktober erhältlich sind.

200-Euro-Smartphone von ZTE

Das von der chinesischen Firma ZTE produzierte Smartphone gibt es hierzulande bei Aldi als Medion Life P4310 und bei Base unter dem Namen Lutea 2. Es ging bei Aldi Nord ohne Branding für 199 Euro über den Ladentisch, bei Base kostet das Gerät mit einem passenden Internettarif 17 Euro monatlich. Das ZTE Skate ist mit Android 2.3.5, einem 800×480-Pixel-Display und einer 2 GByte-Speicherkarte ausgestattet. In der Medion-Variante bekommen Sie zudem ein umfangreiches Navigationspaket inklusive KFZ-Halterung.

Ein Smartphone drei Namen: ZTE Skate, Base Lutea 2, Medion Life P4310.
Ein Smartphone drei Namen: ZTE Skate, Base Lutea 2, Medion Life P4310.

A-Solar Platinum Charger

Wer viel in der freien Natur unterwegs ist und trotzdem nicht ohne Smartphone auskommen möchte, findet mit dem Platinum Charger von A-Solar den idealen Begleiter. Der zusätzliche 1800-mAh-Akku sorgt für eine volle Batterieladung im Notfall und lässt sich via Sonnenschein in 12 bis 20 Stunden wieder komplett auftanken. Als Ladezeit für das Smartphone gibt der Hersteller zwei bis drei Stunden an. Neben dem bei Smartphones standardmäßig vorhandenen Micro-USB-Stecker liegen dem Solarakku auf zahlreiche Adapter bei. Das Platinum A-110 wiegt 120g, also gerade mal so viel wie ein durchschnittliches Smartphone. Gesehen bei A-Solar.eu zu einem Preis von 45 Euro.

Der A-Solar Platinum Charger sorgt für einen vollen Akku auch ohne Steckdose.
Der A-Solar Platinum Charger sorgt für einen vollen Akku auch ohne Steckdose.

Security-Update für HTC Sensation wird ausgeliefert

Eine Sicherheitslücke bei der Sense-Oberfläche hielt HTC Anfang Oktober in Atem. Durch eine Lücke in der Hilfe-App konnten praktisch sämtliche Anwendungen auf die IP-Adresse, App-Listen und Aufenthaltsort des Besitzers zugreifen. Grund der Lücke war ein Fehler im Systemdienst Tell. Wie Benutzer berichteten, lieferte HTC die dazu benötigte Security-Software Mitte Oktober bereits per OTA-Update auf dem HTC Sensation aus. Weitere Geräte folgen. Bislang wurde kein Fall bekannt, dass irgendeine App die Schwachstelle ausgenützt hätte.

Sony Ericsson liefert Android-Update

Sony Ericsson hat mit dem Update seiner diversen Xperia-Smartphones auf die Android-Version 2.3.4 begonnen. Die neue Firmware bringt unter anderem die Swype-Tastatur, eine 3D-Kamerafunktion und bessere Facebook-Integration. Die aktuell verteilte Firmware trägt die Versionsnummer 4.0.1.A.0.238 bringt unter anderem die 3D- bzw. Panorama-Funktion für die Kamera, die Swype-Tastatur und einige weitere Detailverbesserungen. So enthält die neue Firmware auch eine Screenshot-Funktion und bietet bei Geräten mit Frontkamera nun Google Talk mit Video-Chat an. Für das Update benötigen Sie aber zwingendermaßen einen Windows-Rechner und die SE-Software PC Companion.

Die neue SE-Firmware auf Android 2.3.4-Basis bringt unter anderem eine verbesserte Kamera-Funktion.
Die neue SE-Firmware auf Android 2.3.4-Basis bringt unter anderem eine verbesserte Kamera-Funktion.

Google erweitert Goggle-Funktionen

Mit der Version 1.6 bringt Google eine weitere Verbesserung seines Erkennungsdienstes Goggle auf den Markt, wie im Google Mobile Blog bekannt gegeben wurde. Aufgenommene Bilder können nun im Hintergrund von Goggles analysiert werden. Man muss die App dazu nicht extra starten – es genügt, die Bilder im Nachhinein analysieren zu lassen. Goggles benachrichtigt den Nutzer, wenn es etwas erkannt hat – und liefert dazu noch Detailinformationen. So erkennt Goggles auf Urlaubsbildern Sehenswürdigkeiten, Gemälde oder andere prägnante Dinge. Die App ist kostenlos im Android-Market erhältlich und läuft auf Geräten mit Android 2.1 oder neuer.

Die neue Goggles-Version verfügt auch über einen Barcode-Scanner.
Die neue Goggles-Version verfügt auch über einen Barcode-Scanner.

Telekom bietet App-Kauf über die Mobilfunkrechnung an

Wie ein internes Dokument der deutschen Telekom verrät, führt man beim Rosa Riesen in Kürze das Bezahlen von Apps und In-App-Käufen via Mobilfunkrechnung oder Prepaid-Karte ein. Das Bezahlen via Kreditkarte ist nicht jedermanns Sache. Das haben inzwischen auch die Mobilfunkprovider erkannt, allen voran Vodafone, das bereits jetzt das Kaufen von Apps aus dem Android Market via Mobilfunkrechnung möglich macht. Nun will auch die Deutsche Telekom eine entsprechende Option anbieten, glaubt man einem internen Dokument, das Androidpit.de vorliegt. Neben Android, das vermutlich noch im Oktober mit der passenden Option bestückt wird, soll in diesem Jahr auch Windows Phone eine entsprechende Option bekommen.

Neuer Snapdragon S4 von Qualcomm

Der neue Qualcomm Snapdragon S4-Prozessor verspricht mehr Performance bei weniger Energieverbrauch. Bei einem Leistungszuwachs von 60 Prozent soll das Bauteil 40 Prozent weniger Energie benötigen. Auch der eingebaute Adreno 225-Grafikprozessor bringt im Vergleich zur Vorgängerversion eine Leistungssteigerung von etwa 50 Prozent. Der S4 ist zudem der erste Prozessor mit integriertem LTE-Modul. LTE steht für Long Term Evolution und ist ein neuer Mobilfunkstandard, welcher auch schon unter 4G (4th Generation) bekannt ist. Qualcomm macht damit einen Schritt in die Zukunft, denn bald dürfte LTE zum Standard in Hightech-Geräten werden.

Cyanogenmod 7.1 mit Android 2.3.7

Die neue, finale Version 7.1 der Custom-Firmware Cyanogenmod macht es den Nutzern von mehr als 60 Smartphone-Modellen möglich, von den Neuerungen von Android 2.3.7 zu profitieren. Speziell die Benutzer älterer Handymodelle wie dem Sony Ericsson Xperia X10 dürften über diese Neuigkeiten hoch erfreut sein.

Android 2.3.7 kommt mit einer ganzen Reihe von praktischen Modifikationen. So können Apps einzelne Berechtigungen entzogen werden – das ist ganz praktisch, wenn einer Software nicht "alles erlaubt" werden soll. Zudem lassen sich nun externe Mäuse auch über Bluetooth ansprechen und Apps via Gesten starten. Dies sind nur einige der Änderungen, die mit der Version 7.1 von Cyanogenmod erhältlich sind.

Photoshop-App für Android-Tablets

Adobe Photoshop, das beliebte Bildverarbeitungsprogramm, soll in Kürze auch als App für Android-Tablets erhältlich sein. Für Android gibt es bis jetzt keine umfassend anwendbare Photoshop-Version, das bereits erhältliche Photoshop Express verfügt lediglich über ein paar Basis-Features. Das neue Photoshop Touch dagegen ist deutlich umfangreicher ausgestattet: wie in der Windows-/Mac-Version kann man mit Ebenen, Auswahlwerkzeugen, Filtern und vielem mehr arbeiten. Neu sollen sich Bilder von Faceboook aus der App heraus bearbeiten und direkt einstellen lassen. Auch die Google Bildersuche und Adobe Creative Cloud sind mit der App verbunden. Arbeiten lassen sich so direkt vom Tablet in die Cloud laden und dort weiterverarbeiten. Photoshop Touch wird im Market für 10 US-Dollar erhältlich sein. Darüber hinaus bringt Adobe mit Collage, Debut, Ideas, Kuler und Proto weitere Apps heraus, die alle im November erscheinen sollen. iOS-Nutzer müssen sich für einmal etwas länger gedulden: Die iPad-Version erscheint erst 2012.

Adobe Photoshop soll schon in Kürze auf Android Tablets verfügbar sein.
Adobe Photoshop soll schon in Kürze auf Android Tablets verfügbar sein.

Amazon startet Kindle Fire

Mit einem Preis von nur 199 Dollar und einem 7 Zoll-Display wird das Kindle Fire vielen anderen Tablet-Herstellern das Leben schwer machen. Amazon setzt vor allem auf den unkomplizierten Zugang zu Büchern, Musik, Filmen und Videos, die auf anderen Tablets oft nur über Umwege zu erhalten sind. Das Unternehmen kann so sein eigenes Know How aus dem Verkauf in die Funktionen des Tablets einbringen. Der Markt ist für das Kindle Fire bereit: die Rede ist von einem Absatz von bis zu 3 Millionen Stück pro Quartal. Praktisch gleichzeitig mit dem Launch des neuen Fire-Kindle hat Amazon im Android Market eine neue Version der Kindle App veröffentlicht. Sie lehnt sich beim Design an die Oberfläche des Fire-Tablets an.


Galaxy Tab 7.0 Plus: Neues Samsung-Tablet im 7-Zoll-Format

Samsung hat Anfang Oktober den Marktstart des ersten Galaxy-Tab-Nachfolgers bekanntgegeben. Das Galaxy Tab 7.0 Plus getaufte Gerät basiert auf Android 3.2 und kommt zuerst in Indonesien und Österreich auf den Markt. Für die Markteinführung in Österreich wird sich Samsung wohl nicht so ganz freiwillig entschieden haben, schließlich dürfen die Koreaner auf Grund der Klage von Apple in Deutschland bis auf Weiteres keine Galaxy-Tablets mehr vertreiben. Die Spezifikationen des jüngsten Galaxy-Tablets hören sich ganz gut an: 7-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1024×600 Pixeln, auf 1,2 GHz getaktete Dual-Core-CPU und 16 bzw. 32 GByte interner Speicher. Als Betriebssystem kommt Android 3.2 mit Touchwiz zum Einsatz. Die Markteinführung soll noch im Oktober erfolgen, einen Preis nannte Samsung bislang noch nicht.

Mit dem neuen Galaxy Tab 7.0 Plus bringt Samsung eine stark verbesserte Version des ersten 7-Zoll-Tablets.
Mit dem neuen Galaxy Tab 7.0 Plus bringt Samsung eine stark verbesserte Version des ersten 7-Zoll-Tablets.

Microsoft verdient jährlich 444 Millionen Dollar an Android

Am Erfolg von Android freut sich auch Microsoft. Durch entsprechende Lizenzabkommen mit praktisch allen Smartphone-Herstellern verdient die Firma aus Redmond laut den Analysten von Goldmann rund 450 Millionen US Dollar pro Jahr.

Während die Geschäfte mit Windows Phone eher zäh laufen, verdient Microsoft an den Umsätzen der meisten Smartphone-Herstellern mit, die auf Android als Betriebssystem setzen. Möglich machen das Software-Patente von Microsoft, die der von Android benutzte Linux-Kernel angeblich verletzt. Wie die amerikanischen Analysten von Goldmann Sachs nun herausgerechnet haben, soll Microsoft dank dieser Lizenzabkommen ab 2012 jährlich 444 Millionen US-Dollar einnehmen.

Als Grundlage für die Berechnung nimmt Goldmann Sachs einen Lizenzbetrag zwischen 3 und 6 USD pro verkaufter Einheit an. Ende September gab Microsoft an, nun auch mit Samsung ein entsprechendes Lizenzabkommen abgeschlossen zu haben.

Amazon storniert Galaxy Tab 8.9 in Deutschland

Die von Apple erwirkte einstweilige Verfügung gegen Samsung scheint erste konkrete Folgen zu haben. Amazon hat Bestellungen für das Galaxy Tab 8.9 in Deutschland storniert. Amazon Deutschland hat Ende September sämtliche Vorbestellungen zum Galaxy Tab 8.9 von Samsung storniert und die Käufer darüber informiert, dass das Produkt nicht lieferbar ist. Während noch Anfang September nicht klar war, ob Produktionsengpässe bei Samsung oder die einstweilige Verfügung für die Nicht-Lieferung des Tablets verantwortlich sind, scheint es mit der aktuellen Stornierung und dem praktisch gleichzeitigen Verkaufsstart in den USA ziemlich klar zu sein, dass Amazon das Gerät schlicht nicht bekommt.

Android geht in den USA an die Spitze

Der Marktforscher Nielsen hat bei seiner Smartphone-Erhebung im August in den USA einen Anteil von 43 Prozent für das Betriebssystem Android gemessen. Auf die vergangenen drei Monate gesehen sieht der Marktanteil für Android noch besser aus: 56 Prozent der Smartphone-Käufer haben in diesem Zeitraum auf Android-Handys gesetzt. Apple liegt mit 28 Prozent auf Rang zwei, sowohl in der August-Umfrage als auch bei den Käufern im Dreimonatszeitraum. RIMs Blackberry liegt im August bei 18 Prozent, verliert aber bei den Anschaffungen in den vergangenen drei Monaten extrem und verzeichnet dort nur noch 9 Prozent.

Der Smartphone-Markt legt in den USA insgesamt gegenüber herkömmlichen Handys zu. 43 Prozent der Mobilfunkkunden in den USA hatten im August ein Smartphone. In den vergangenen drei Monaten haben sich demgegenüber 56 Prozent der Käufer für ein Smartphone entschieden.

Android als Flaschenöffner

Ein ganz besonderes Accessoir ist der Android-Flaschenöffner. Er eignet sich nicht nur als gewöhnlicher Schlüsselanhänger, sondern auch, um mal ein Helles oder Dunkles zu öffnen. Gesehen bei android-schweiz.ch zu einem Preis von 9 CHF.


Duke Nukem 3D kommt in den Android Market

Das legendäre Großmaul Duke Nukem soll in Kürze auch in einer Android-Version verfügbar sein. Dabei handelt es sich um ein Rewrite der ursprünglichen Version "Duke Nukem 3D". Und ja, es kommt, wenn es fertig ist. Den Android-Port initiert hat die App-Schmiede Tapjoy aus San Francisco, programmiert werden soll der Ego-Shooter bei MachineWorks NorthWest auf Basis der bereits verfügbaren iOS-Version. Laut NorthWest arbeitet man auf Hochtouren und Duke Nukem 3D für Android soll schon bald erscheinen. Echte Fans wissen, was das heißt, wir tippen auf ein Release noch vor Weihnachten.

Intel: Erste Android-Tablets und -Phones ab 2012

Intel hat auf dem hauseigenen Entwicklerforum in San Francisco eine Zusammenarbeit mit Google bekannt gegeben. Demnach will man ab 2012 Tablets und Smartphones mit Intel-Architektur anbieten. Als Grundlage für die neue Android-Familie von Intel dient die Medfield-Plattform, die eine flache Bauweise und ein lüfterloses Design erlaubt. Intel hatte schon mehrfach versucht, mit seinen Prozessoren im Tablet- und Smartphone-Markt Fuß zu fassen, scheiterte jedoch letztendlich stets am zu hohen Energieverbrauch. Auf die Frage, was denn bei den neuen Android-Geräten anders/besser sein soll, antwortete der Intel-CEO Paul Otellini: "Diesmal haben wir es richtig gemacht!" Neu bei der jetzt angekündigten Gerätegeneration ist auch die Zusammenarbeit mit Google. Andy Rubin persönlich kam dazu auf die Bühne, zeigte einen Prototypen und versicherte den anwesenden Entwicklern, das Google alles daran setzen werde, um Android optimal auf die Medfield-Plattform anzupassen.

Samsung steigert Gewinn um 12 Prozent

Samsung hat seinen Gewinn im dritten Quartal 2011 im Vergleich zum zweiten Quartal 2011 um ganze 12 Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar gesteigert – und das liegt hauptsächlich am florierenden Geschäft mit den Smartphones. Es könnte sogar sein, dass die Südkoreaner mit diesen Zahlen Apple abhängen. Schon im zweiten Quartal 2011 war Samsung schon nah an der Firma mit dem Apfel-Symbol dran. Im vierten Quartal wird davon ausgegangen, dass sich die Zahlen nochmals verbessern. Das hängt zum einen mit dem Weihnachtsgeschäft, bei dem die Hersteller erfahrungsgemäß überproportional viele Smartphones absetzen, zusammen – zum anderen mit der Vorstellung des mit Spannung erwarteten Nexus Prime, dem neuen Android-Flaggschiff von Samsung und Google mit Android 4.0.

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