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Neues von der IFA

Sony Ericsson stellt Xperia Arc S vor

Nachdem Sony Ericsson bereits im Vorfeld der IFA die neuen Modelle Xperia Ray und Xperia Active vorgestellt hatte, gab es an der IFA lediglich eine kleine Überraschung des schwedisch-japanischen Konzerns. Mit dem Xperia Arc S präsentierte man hier eine überarbeitete Version des Android-Flaggschiffs von Sony Ericsson. Das neue Arc S verfügt über eine schnellerer CPU (1,4 GHz statt 1 GHz) und eine Funktion für 3D-Bilder. Zudem gibt es das neue Modell auch in Weiß und Pink. Gespart hat Sony Ericsson hingegen beim Zubehör: so lag dem Vorgängermodell noch eine 8-GByte-Karte bei, beim aktuellen Modell haben wir keine Hinweise darauf gefunden.

Das Xperia Arc S ist ab Ende September zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 429 Euro erhältlich. Lesen Sie auch unseren Testbericht zum Arc S in der Hardware-Rubrik.

Samsung zeigt neue Tablets und Smartphones

Samsung scheint es sich zum Ziel gesetzt zu haben, Smartphones und Tablets in jeder Display-Größe anzubieten. Das neueste Modell heißt Galaxy Note und besitzt einen 5,3-Zoll-AMOLED-Touchscreen mit einer fantastischen Auflösung von 1280×800 Pixeln. Das Besondere am Note: man kann es auch per Stift bedienen und so unter Umständen deutlich einfacher Notizen machen. Zu den Preisen und zur Verfügbarkeit wollte Samsung noch keine konkreten Angaben machen. Vermutlich erscheint das Galaxy Note zum Weihnachtgeschäft und kostet rund 600 Euro.

Das Galaxy Note gehörte zweifellos zu den interessantesten Geräten, die an der IFA gezeigt wurden, doch Samsung hatte noch eine ganze Palette an neuen Android-Geräten am Stand (zumindest für den ersten Tag). Dazu gehört das neue 7,7-Zoll-Tablet und die LTE-Version des 8.9-Tablets und die neuen Smartphones der Reihe W,Y,R und S. Lesen Sie auch unseren IFA-Kurztest in der Hardware-Rubrik.

Archos präsentiert G9-Tablets und Dect-Phone

Der französische Multimedia-Spezialist Archos zeigte auf der IFA seine bereits vorab angekündigten neuen Android-Tablets G9 im 8- und 10-Zoll-Format. Beide Tablets arbeiten mit einer 1 bzw. 1,5 GHz schnellen Dualcore-CPU (Cortex A9) und bieten optional eine 3G-Verbindung über einen USB-Dongle an, der sich nahtlos im Gerät versenken lässt. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten konnte Archos auf der IFA allerdings nur die Version mit dem 1 GHz schnellen Prozessor zeigen, in Kürze soll aber auch die 1,5-GHz-Variante verfügbar sein. Die Grundausstattung kommt mit 8 GByte internem Speicher und kostet beim 8-Zoll-Modell 250 Euro, das 10-Zoll-Tablet kostet in der kleinsten Ausführung mit 1 GHz-CPU und 8 GByte Speicher 300 Euro.

Flachmann von Toshiba

Acht Millimeter dünn und nicht einmal 600 Gramm schwer bei einer Bildschirmdiagonale von 10 Zoll: Das sind die Abmessungen von Toshibas neuestem Android-Tablet AT200, an denen sich die Konkurrenz künftig messen muss. Der kapazitive 10-Zoll-Touchscreen löst mit 1280×800 Bildpunkten auf und bewegt sich damit auf dem Niveau der Konkurrenz. Für den nötigen Vorschub sorgt ein Dualcore-Prozessor OMAP-4430 von Texas Instruments mit einer Taktrate von 1,2 GHz. 1 GByte Arbeitsspeicher dürften auch für speicherintensive Anwendungen problemlos ausreichen. Im AnTuTu-Benchmark liegt das Gerät mit 3323 Punkten jedoch allenfalls im Mittelfeld. Da uns lediglich ein Vorserienmodell zum Test bereitstand, sind diese Werte nicht auf die finale Version übertragbar.

Toshiba stellt das Gerät in verschiedenen Varianten mit bis zu 64 GByte Speicherplatz zur Verfügung, womit es sich auch als mobiles Multimedia-Center eignet. Der integrierte Micro-SD-Slot unterstützt die SDXC-Spezifikation, womit er Karten bis zu einer theoretischen Maximalkapazität von zwei TByte verwaltet. Die WLAN-Schnittstelle unterstützt die gängigen Standards 802.11b/g/n. Auf der Rückseite des Tablets sitzt eine 5-Megapixel-Kamera, für Videokonferenzen gibt es in der Front eine kleinere mit 2 Megapixeln. Als Akkulaufzeit nennt Toshiba 8 Stunden beim Abspielen von Videos, macht jedoch keine Angaben zur Akkukapazität.

Auch beim empfohlenen Verkaufspreis hält sich der Hersteller eher bedeckt: Es hieß lediglich, das Tablet würde „zum handelsüblichen Marktpreis“ erscheinen, womit es, je nach Ausstattung, ungefähr in der Kategorie zwischen 400 und 600 Euro liegen dürfte. Während das WLAN-Modell voraussichtlich im Herbst dieses Jahres in die Läden kommt, liefert Toshiba die UMTS-Variante wahrscheinlich erst zum Weihnachtsgeschäft im Dezember aus.

Eigenwillige Android-Tablets von Sony

Erfrischend anders gestaltet Sony seine beiden Neuzugänge Tablet S und Tablet P. Beide arbeiten mit Android 3.2 und setzen auf Nvidias Tegra-2-Plattform mit einer Dual-Core-CPU mit 1 GHz Taktfrequenz. Diese Verbundenheit attestieren auch die AnTuTu-Benchmarks, bei dem beide Geräte beinahe auf den Punkt genau die gleichen Werte erreichten und das vergleichbare Toshiba AT200 trotz dessen 1,2-GHz Dual-Core-CPU deutlich in den Schatten stellen.

Trotz der fast identischen Leistung fallen die beiden Sony-Tablets optisch sehr unterschiedlich aus. So erinnert das Tablet P an ein Brillenetui, das in beiden Hälften je ein Display mit einer Diagonale von je 5,5 Zoll und einer Auflösung von 1024×480 Bildpunkten aufweist. Je nach Einsatz dient der untere Teil als Tastatur oder Spielesteuerung, aber auch als Ergänzung zum oberen Display.

Das Tablet S wartet mit einem eigenwilligen, V-förmigen Profil auf, das laut Sony ergonomischer in der Hand liegen soll. Das 9,4 Zoll große Display bietet eine Auflösung von 1200×800 Pixeln. Als Besonderheit stattet der Hersteller das Gerät mit einer Infrarotschnittstelle aus, die es zu einer multifunktionalen Fernbedienung umfunktioniert. Sony stellt dafür tausende Profile verschiedener Marken und Geräte zum Download bereit. Für unbekannte Marken steht ein Lernmodus zur Verfügung.

Die WLAN-Variante des Tablet S soll bereits Ende September zu einem Preis von 479 Euro für die 16-GByte-Version und 579 Euro für das 32-GByte-Modell in den Handel kommen. Im November folgt eine 3G-Version für 599 Euro. Das Tablet P bringt Sony voraussichtlich ebenfalls im November zu einem Preis von 599 Euro heraus. Derzeit ist nur eine 16-GByte-Version vorgesehen.

Sonys Tablet P erinnert optisch an ein Brillenetui und sticht nicht nur damit wohltuend aus dem Tablet-Einerlei hervor.
Sonys Tablet P erinnert optisch an ein Brillenetui und sticht nicht nur damit wohltuend aus dem Tablet-Einerlei hervor.
Auch beim Tablet S gingen Sonys Designer eigene Wege. Dank seiner Infarot-Schnittstelle arbeitet es auch als Multifunktionsfernbedienung.
Auch beim Tablet S gingen Sonys Designer eigene Wege. Dank seiner Infarot-Schnittstelle arbeitet es auch als Multifunktionsfernbedienung.

Acer Iconia Smart: Android-Smartphone mit Tablet-Qualitäten

Mit seinem neuesten Android-Smartphone peilt Acer Benutzer an, die ein vielseitiges Gerät für die mobile Unterhaltung suchen: Das Iconia Smart kombiniert die Funktionen eines Tablet-PCs mit dem Format eines Handys.

Der kapazitive Multi-Touchscreen des Iconia Smart weist bei einer Bilddiagonale von 4,8 Zoll eine Auflösung von 1024×480 Pixeln auf, was im Querformat das bequeme Surfen im Web ermöglicht. Android 2.3 „Gingerbread“ als Betriebssystem und eine mit 1 GHz getaktete Snapdragon-CPU (Qualcomm MSM8255-1) liefern laut Acer genug Power, um auch hochauflösende Video-Inhalte ohne Einschränkungen zu genießen. Als Arbeitsspeicher bringt das Iconia Smart 512 MByte RAM mit. Bei einer Größe von rund 142x65x14 Millimetern bringt das Gerät rund 185 Gramm auf die Waage, der 1500-mAh-Akku liefert laut Acer genug Saft für 8 bis 11 Stunden Gesprächszeit oder 450 bis 500 Stunden im Standby.

Anschluss ins Mobilnetz findet das Iconia Smart via Triple-Band-3G (HSPA+/WCDMA, HSDPA, HSUPA) und Quad-Band-2G (GSM/GPRS/EDGE), obendrein unterstützt es 802.11b/g/n-WLAN und Bluetooth 2.1+EDR. Über die rückseitige 8-Megapixel-Kamera (Auto-Fokus, LED-Blitz) nimmt das Smartphone bei Bedarf Videos im 720p-Format auf und kann diese später über DLNA/UPnP direkt auf passende Geräte wie PCs, Fernseher oder Spielkonsolen streamen. Ein integrierter HDMI-Anschluss erlaubt auch das Abspielen auf externen Wiedergabegeräten wie Fernsehern oder Projektoren. Für IP-basierte Videochats gibt es außerdem eine frontseitige 2-Megapixel-Cam. Mit an Bord sind daneben ein UKW-Radio mit RDS, GPS, zahlreiche Sensoren (unter anderem für Beschleunigung, Lage und Licht), ein MicroSD-Slot, ein Micro-USB-Port, ein Dual-Mikro und ein Audio-Ausgang (3,5mm-Klinke).

Die Software-Ausstattung umfasst einen Flash-fähigen Webbrowser, Clients für E-Mail und Instant Messaging, Anwendungen für Audio- und Video-Streaming, PC- und Cloud-Synchronisation, Navigation, Geotagging und Routenplanung sowie vieles andere mehr. Weitere Anwendungen lassen sich jederzeit aus dem Android Market nachziehen. Das Acer Iconia Smart ist ab Mitte September zu einem unverbindlich empfohlenen Preis von 499 Euro im Handel erhältlich.

Der 4,8-Zoll-Touchscreen des Acer Iconia Smart lässt bei einer Auflösung von 1024x480 Pixeln reichlich Platz für Anwendungen.
Der 4,8-Zoll-Touchscreen des Acer Iconia Smart lässt bei einer Auflösung von 1024×480 Pixeln reichlich Platz für Anwendungen.

Android-Outdoorhandy von Sony

Die sportliche Generation der Smartphone-Nutzer adressiert Sony Ericsson mit seinem auf der IFA vorgestellten Outdoor-Handy Xperia Active. Das auf Android 2.3.4 basierende Quad-Band-Handy erfüllt nach Herstellerangaben die IP67-Spezifikation, die ihm unter anderem attestiert, dass es unbeschadet 30 Minuten in einem Meter Wassertiefe übersteht. Daneben stattet es der Hersteller mit einem kratzfesten Display aus. Angeblich soll sich der Touchscreen auch mit nassen Fingern problemlos bedienen lassen. Das vergleichsweise kleine Display löst 320×480 Bildpunkte auf und stellt 16 Millionen Farben dar. Dafür liefert die 1-GHz-CPU genügend Power in allen Lebenslagen.

Als verfügbaren Speicher nennt Sony bis zu 300 MByte, den eine mitgelieferte Micro-SD-Karte um ein GByte erweitert. Die eingebaute 5-Megapixel-Kamera nimmt optional Filme bis zu einer Auflösung von 720 Pixeln bei einer Wiederholrate von 30 Bildern in der Sekunde auf, wenn es mal zu dunkel wird, springt der integrierte Blitz ein. Als Akkustandzeit nennt der Hersteller bis zu 350 Stunden im Standby und 4,5 Stunden Gesprächszeit. Voraussichtlich erscheint das Smartphone im vierten Quartal 2011 zu einem Preis von ungefähr 300 Euro auf den deutschen Markt.

Handy im Goldfischglas: Das Xperia Active entspricht der IP67-Spezifikation und ist bis zu einer halben Stunde wasserdicht.
Handy im Goldfischglas: Das Xperia Active entspricht der IP67-Spezifikation und ist bis zu einer halben Stunde wasserdicht.

„Honeycomb“ beschleunigt Dells Streak 7

Das Streak 7 von Dell gehört zu den am besten verarbeiteten Android-Tablets im 7-Zoll-Format und ist bei Straßenpreisen um 300 Euro auch nicht mehr allzu teuer. Allerdings mangelte es dem Android-Tablet bisher an der nötigen Performance: Trotz der Tegra-2-CPU (1 GHz, Dualcore) fühlte sich das Streak eher wie ein auf 600 MHz getaktetes Billig-Pad an. Dank Android 3.2 ändert sich das jetzt: Das Tablet reagiert unter „Honeycomb“ sehr flüssig auf Eingaben und macht trotz der relativ geringen Auflösung von 800×480 Bildpunkten so richtig Spaß. Mit Android 3.2 ist nun auch die Tegra-Zone von Nvidia vorinstalliert, sodass sich auch Top-Games auf dem Streak 7 problemlos spielen lassen.

Beim System-Benchmark von AnTuTu schafft das Streak sehr gute 4959 Punkte. Mit dem „Honeycomb“-Update verbessert sich auch die Akkulaufzeit des Streak 7 deutlich: So sind nun mit dem 2780-mAh-Akku bis zu 8 Stunden Video-Playback und Standby-Zeiten von mehreren Tagen möglich. Das Honeycomb-Update spielt Dell over-the-air ein – allerdings gilt es, zuvor sämtliche Daten mit der vorinstallierten Backup-Software von Nero zu sichern.

Mit dem Update auf Android 3.2 kann das Tegra-2-Tablet von Dell endlich zeigen, was in ihm steckt.
Mit dem Update auf Android 3.2 kann das Tegra-2-Tablet von Dell endlich zeigen, was in ihm steckt.

Huawei stellt 7-Zoll-Tablet vor

Mit dem MediaPad getauften Tablet ist Huawei der erste Anbieter, der ein 7-Zoll-Tablet mit Android „Honeycomb“ und einer Auflösung von 1280×800 Pixel auf den Markt bringt. Angetrieben wird das MediaPad von einem 1,2 GHz schnellen Dualcore-Prozessor auf Snapdragon-Basis. Damit lassen sich auf dem Tablet auch Videos in 1080p wiedergeben. Zur weiteren Ausstattung gehören eine 5-MP-Kamera auf der Tablet-Rückseite und eine 1,3-Megapixelkamera auf der Front.

Huawei spendiert dem MediaPad 8 GByte internen Speicher, der sich per MicroSD-Karte um weitere 32 GByte ergänzen lässt. Der verbaute 4100-mAh-Akku soll für mindestens sechs Stunden Videogenuss sorgen. Auch bei der Verbindung zur Außenwelt gehört der 7-Zöller dank WLAN 802.11n und einem 3G-Modem mit Support für HSPA+ zu den schnellsten seiner Art. Das MediaPad soll ab Oktober zum Preis von 399 Euro erhältlich sein.

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