Start Aktuell MWC16: Alcatel präsentiert Idol 4 und Idol 4S mit Boom-Taste

MWC16: Alcatel präsentiert Idol 4 und Idol 4S mit Boom-Taste

Alcatel präsentierte auch dieses Jahr auf dem Mobile World Congress in Barcelona seine neuen Android-Smartphones für 2016. Die Top-Modelle sind das Idol 4S und das Idol 4. Daneben gibt es auch zahlreiche Neuzugänge bei der POP-Serie und den Einsteigergeräten. Wir haben uns das Idol 4 und das Idol 4S etwas genauer angeschaut.

Die für uns erfreulichste Meldung von Alcatel besteht in der Namensänderung, anstelle von Alcatel Onetouch nennt man sich ab sofort nur noch Alcatel. Das erleichtert auch die Bezeichnung der Modelle: Idol 4 und Idol 4S. Das „S“ steht dabei nicht für Small, sondern wie bei Apple für „Special“, das 4S ist somit das eigentliche Premium-Modell und wird über 400 Euro kosten, das Idol 4 ist aber auch nicht von schlechten Eltern und dürfte zu einer UVP von unter 300 Euro auf den deutschen Markt kommen.

Bereits auf den ersten Blick fällt auf, dass die neuen Alcatel-Modelle optisch ein paar Gemeinsamkeiten mit dem Galaxy S6 teilen. Dazu gehören spezielle Rundungen des Gehäuses, Gorilla Glas 4 auf der Front und Rückseite und beim Idol 4S auch die hervorstehende Kamera. Natürlich gibt es auch Gemeinsamkeiten mit dem Vorgänger Idol 3 (Testbericht), zum Beispiel die Stereo-Frontlautsprecher und das spezielle Design mit dem leicht abgesetzten Display.

Die Rückseite des Alcatel Idol 4S erinnert recht stark an das Galaxy S6.
Die Rückseite des Alcatel Idol 4S erinnert recht stark an das Galaxy S6.

Positiv aufgefallen sind uns bei den ersten Tests die hochwertige Verarbeitung und das flotte Android-System auf Marshmallow-Basis. Gute Performance ist aber bei den Specs auch zu erwarten, denn das Idol 4 verfügt über einen Snapdragon 617 mit 3 GByte RAM und 16 GByte Speicher, das Idol 4S über den Snapdragon 652, 32 GByte Speicher und ebenfalls 3 GByte RAM. Die weiteren Unterschiede belaufen sich auf die Kamera und das Display: Während das Idol 4 ein 5,2″ IPS-Panel mit Full-HD-Auflösung verbaut hat, kommt beim 5,5″ großen 4S ein QHD-AMOLED-Display zum Einsatz.

Das Idol 4S verfügt auch über die bessere Kamera (16 Megapixel statt 13 MP wie beim Idol 4), dafür steht die Kamera beim Idol 4 nicht heraus. Die Frontcam verfügt bei beiden Modellen über ein Weitwinkel-Objektiv und eine Auflösung von 8 Megapixeln.

Der SIM-Tray ist elegant neben dem Boom-Key verbaut.
Der SIM-Tray ist elegant neben dem Boom-Key verbaut.

Eine Neuerung bei beiden Alcatel-Smartphones stellt der Boom-Key dar. Die auf den ersten Blick wie ein Power-Button aussehende Taste hält diverse Sonderfunktionen bereit, die jeweils kontextsensitiv sind. Auf dem Homescreen erscheint zum Beispiel beim Betätigen der Taste eine Wetteranimation, im Musikplayer wird der Sound „hochgeschraubt“ und ider der Galerie-App erstellt der Boom-Key automagisch eine Kollage. Sehr schön hat Alcatel auch den Einschub für SIM und microSD-Karte gelöst, der sich nahtlos an den Boom-Key anschmiegt. So gibt es nur eine sehr kleine Unterbrechung im sonst durchgehenden Alurahmen.

Mit VR-Funktionen

Besonderen Stellenwert schenkt Alcatel bei den neuen Modellen den Virtual-Reality-Funktionen. Alcatel liefert das teurere Flaggschiff Idol 4S deshalb in einer Kunststoff-Box aus, die sich auch gleich als VR-Brille benutzen lässt. Mit dem 4K-Screen passt da auch die Auflösung prima. Ein ähnliches Bundle soll es auch für das Idol 4 geben, preislich dürfte es leicht über 300 Euro liegen, währen die Variante ohne VR-Brille unter 300 Euro kosten wird. Das Idol 4S wird zum UVP von 449 Euro ab Mitte Jahr (Juni/Juli) verfügbar sein.

So wird die Verpackung des Alcatel Idol 4S aussehen.
So wird die Verpackung des Alcatel Idol 4S aussehen.

So wird die Verpackung des Alcatel Idol 4S aussehen.

Welches Modell wählen?

Das Idol 4 bietet das meiner Meinung nach klar bessere Preisleistungsverhätnis. Zudem hat es einen 2610-mAh-Akku verbaut und schafft es so auf bessere Laufzeiten als das Idol 4S mit seinem 3000-mAh-Akku. Wer also auf 4K-Display und die 16-MP-Kamera verzichten kann, fährt mit dem kleineren Idol 4 deutlich besser. Zum Preis von 450 Euro gibt es zudem auch ein LG G4 oder ein Galaxy S6, wenn auch ohne VR-Brille.

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