Start Aktuell Moto X: Keine Benachrichtigungs-LED, Kamerastart durch Schütteln

Moto X: Keine Benachrichtigungs-LED, Kamerastart durch Schütteln

(c) Rogers.com

Über ein Video des kanadischen Mobilfunkproviders Rogers sind ein paar interessante Details zum Moto X von Motorola bekantgeworden. Das Handy verfügt über keine Notification LED, dafür lauscht es ständig nach Befehlen.

"OK Google Now." Über diesen Befehl lässt sich das Moto X aktivieren, um dann über Google Now die Suche oder eine beliebige Information zu erhalten. Bislang war dieses Feature Nutzern von Google Glass und den Anwendern von Chromebooks vorenthalten, mit dem Moto X soll es auch auf dem neuen Motorola-Smartphone Einzug halten. Die Sprachbefehle dazu sind von Google Now her weitgehend bekannt, wir gehen stark davon aus, dass auch in Deutschland sämtliche Befehle funktionieren, die es bereits jetzt für Google Now gibt, also zum Beispiel um das Wetter abzufragen, einen Termin anzulegen oder den Alarm einzustellen.





Das Handy als persönlicher Assistent. Über Help Me erscheint eine Liste der möglichen Befehle.

Eine weitere Besonderheit betrifft die Benachrichtigungen: Das Moto X verzichtet anscheinend auf eine LED stattdessen werden neue Meldungen direkt auf dem Display angezeigt. Das hat den Vorteil, dass man gleich erkennt, ob man eine neue Mail oder eine SMS bekommen hat, oder nur jemand bei Google+ auf den +1-Button geklickt hat. So weit wie Apple geht Motorola allerdings nicht: das iPhone schaltet bei jeder eingehenden Meldung das Display kurz komplett an, sodass man die Meldung lesen kann.





Benachrichtigungen erscheinen beim Moto X direkt auf dem Display, eine LED gibt es anscheinend nicht.

Ein paar neue Details verrät das Video auch zur Kamera: diese lässt sich durch simples Schütteln des Handys starten, zudem gibt es keinen dedizierten Auslöser, man kann einfach irgendwo auf den Touchscreen drücken, um ein Bild zu schießen oder die Serienfunktion zu starten. Damit ist aber auch ziemlich sicher klar, dass Motorola hier nicht auf die Standard-Kamera-App von Android setzt, sondern einen eigenen Weg geht.





Die schematisch dargestellte Blende in der Kamera-App erinnert etwas an iOS.

Nicht komplett neu ist die transparente Navigation Bar. Die Buttons für Zurück, Home und das Multitasking stehen also nicht mehr stets zwingend auf einem schwarzen Hintergrund und wirken damit optisch weniger störend. Ebenfalls interessant: Die Lautstärkewippe und der Powerbutton befinden sich beide auf der rechten Seite. Die linke Seite des Geräts ist nur kurz zu sehen, zeigt aber klar einen versenkten Slot, den man mit einer Büroklammer öffnen muss. Dabei handelt es sich ziemlich sicher um den Slot für die SIM-Karte, sodass sich ein eventueller MicroSD-Slot unter der Rückabdeckung befinden muss, falls es überhaupt einen solchen Slot gibt.





Auf diesem Standbild aus dem Werbevideo von Rogers ist zum ersten mal auch die linke Seite gut zu sehen.

Android User meint…

Sprachsteuerung ist bei Google Glass bestimmt ein tolles Feature, denn anders kann man die Google-Brille ja kaum nutzen. Ob die Funktion "OK Google Now" bei einem Handy wirklich nötig ist, wird sich zeigen. Immerhin finden wir die Sprachsteuerung eleganter als Samsungs schwebende Steuerung, scrollen ist per Sprachbefehl allerdings (noch) nicht möglich. Auch die fehlende LED betrachten wir eher kritisch. Rogers argumentiert im Werbevideo damit, dass man so gleich sehen kann, dass die Nachricht von Facebook, Gmail oder per SMS kam. Denn bei Google Maps startet bei der neuen Version 7.0 das Schütteln des Gerätes den Assistenten, um ein Problem zu melden…

via: mobilegeeks.de

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