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Mittelalter-Spiel Empire: Four Kingdoms im Kurztest

Sie lieben Aufbauspiele in denen Sie Ihre eigene kleine Welt aufbauen können? Mit Empire: Four Kingdoms erstellen Sie Ihre virtuelle Burg. Erweitern Sie Ihre Festungen, sammeln Sie die dafür nötigen Rohstoffe, führen Sie Kriege gegen andere Spieler durch und lösen Sie nebenbei Quests.

Bei dem kostenlosen Spiel Empire: Four Kingdoms fangen Sie von ganz unten an und arbeiten sich bis zur Spitze hoch. Selbst komplette Neulinge, die noch nie zuvor mit einer solchen Art von Spiel gespielt haben, finden sich in kurzer Zeit zurecht. Anfangs wird einem jeder einzelne Schritt durch Pfeile, markierte Stellen und Sprechblasen erklärt und gezeigt, was man tun muss. Und ehe man sich versieht sind keine Hilfsanzeigen mehr da und Sie spielen von alleine ohne große Schwierigkeiten. Die Grafik ist gut, könnte aber etwas besser sein. Empire: Four Kingdoms fesselt einen schneller als erwartet und gibt Ihnen auch die Motivation, die eigene Burg immer und immer mehr zu verbessern.





Durch Pfeile, markierte Stellen und Sprechblasen ist das Spiel leicht verständlich.

Für "Empire: Four Kingdoms" brauchen Sie Geduld, da Sie für jede Aktion wie zum Beispiel das Bauen eines neuen Wohnhauses eine bestimmmte Zeit abwarten müssen bis Sie den nächsten Schritt tun können. Zudem können Sie auch nicht mehrere Häuser oder andere Gebäude gleichzeitig bauen. Sie können aber während der Wartezeit etwas anderes machen und das Spiel im Hintergrund laufen lassen.





Hier sehen Sie beispielsweise einen Bauzeitprozess von 03:33 Minuten.

Gegen Rubine jedoch, haben Sie die Möglichkeit die Wartezeit zu verkürzen oder sogar auszulassen. Außerdem können Sie mit Rubinen einen von insgesamt drei zusätzlichen Bauslots kaufen. Dadurch ist es Ihnen gestattet bis zu drei Sachen zur selben Zeit zu bauen. Dieses Feature hat aber eine Zeitbegrenzung von bis zu sieben Tagen.





Bauen Sie bis zu drei Sachen gleichzeitig mit einer 7-Tägigen Bausloterweiterung.

Meist reichen die Rubinen über die Sie verfügen nicht aus (es sei denn Sie sparen sehr lange). Die App bietet Ihnen dann via In-App-Kauf Rubinen für echtes Geld an. Dabei sind die Preise nicht gerade niedrig. Beispielsweise bekommen Sie momentan bei dem kleinsten Angebot für 1,79 Euro eine Anzahl von 2.200 Rubinen und bei dem größten für 49,99 Euro entsprechend 87.500 Rubinen zusätzliche eines Bonus, wobei nicht immer ein Bonus dabei sein muss. Es gibt immer wieder Aktionen bei denen es extra Prozente gibt, bei denen Sie für Ihr Geld mehr Rubine bekommen als gewöhnlich. Sie können Empire: Four Kingdoms aber auch ohne echtes Geld spielen, wenn Sie die nötige Geduld dazu aufbringen.





Die Preise für Rubine beginnen bei 1,79 Euro. Damit kommen Sie aber nicht weit.

Nach rund zwei Stunden Spielzeit auf dem Nexus 7 erreichten wir Level 8 ohne große Schwierigkeiten. Ehrlich gesagt bietet das Spiel bis zu diesem Level keine wirkliche Herrausforderung, da man immer nur den Anweisungen folgen muss. Doch dies ändern sich im Laufe des Spiels, wenn Sie ein höheres Level erreichen und nicht mehr jede Aufgabe einfach so klappt. Ohne die künstlich erzwungenen Wartezeiten hätte sich die Spielzeit vermutlich auf eine Stunde reduziert.





Nach zwei Stunden Spielzeit konnten wir uns bis zu Level 8 hocharbeiten.

Vom Dorf zum Imperium

Zu Beginn steht Ihnen ein kleines Dorf zu Verfügung, das Sie verbessern und vergrößern müssen. Das Spiel läuft so ab, dass Sie am Anfang erstmal Rohstoffe brauchen, wie Holz und Steine. Um Holz dazuzugewinnen, bauen Sie einen Holzfäller, der Ihnen dann konstant pro Stunde eine gewisse Anzahl Holz bringt. Das gilt auch für den Steinbruch, um an Steine zu kommen. Für bestimmte Aktionen brauchen Sie Münzen. Das ist die Basis in dem Spiel, damit Sie überhaupt etwas bauen oder ausführen können. Je mehr Sie davon haben, umso mehr Rohstoffe gewinnen Sie auch dazu.

Auf die Verteidigung muss auch geachtet werden. Das erledigen Sie, indem Sie auf auf die Türme gehen und dann auf "Ausbauen" klicken. Ihr zunächst kleines Dorf wächst so sehr schnell an. Deshalb müssen Sie Ihre Burg vergrößern und erweitern. Bauen Sie Wohnhäuser an, in denen die Bewohner Steuern zahlen müssen. Somit verdienen Sie sich Ihre Münzen dazu.

Richtig viel Münzen, Rubinen, Holz, Steine und weitere Items erhalten Sie vorallem durch das erfüllen von Quests und durch das aufsteigen von Level zu Level, weil Sie dafür immer wieder unterschiedliche Belohnungen bekommen.





Alle Aufgaben werden einzeln erklärt, sodass Sie auch alles verstehen.





Für jede erfüllte Quest erhalten Sie Belohnungen wie XP, Münzen und Holz.

Etwas nervig sind die Benachrichtigungen vom Spiel, die immer wieder in der Drop-Down Liste erscheinen wie z.B. dass der Bauprozess abgeschlossen ist und andere Nachrichten. Im Testzeitraum mussten wir bestimmt über 30 Meldungen wegwischen oder wegklicken. Diese Benachrichtigungen können Sie aber abschalten, indem Sie im Game die untere Menüleiste nach links ziehen und dann unter Einstellungen auf das Ausrufezeichen klicken und dort das Gewünschte ab- oder ankreuzen.





Hier ein kleiner Vorgeschmack darauf, wie viele Benachrichtigungen wir erhalten haben.

Fazit

Empire: Four Kingdoms ist ein tolles Gratis-Spiel und erzeugt sehr schnell einen Suchtfaktor. Bereits nach den ersten paar Leveln merkt man, dass das Spiel einen sehr fesseln wird. Das einzigste wirklich Negative am Spiel sind die immer wieder abzuwartenden Bauzeitprozesse, die für ungeduldige Spieler nervig werden könnte. Doch das sollte Sie nicht davon abschrecken, das Spiel auszuprobieren. Der Reiz, seine eigene Burg immer mehr zu verbessern, hat bei uns während der Tests keineswegs abgenommen. Empire: Four Kingdoms ist somit für Gamer ein Must-Have-Spiel.

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