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Machen Sie ihr Smartphone zum Mars-Observer

Langsam werden die Tage kürzer und der Winter kehrt ein. Genügend Zeit also, auf dem Smartphone Ausflüge zu unternehmen. Mit der Mars Map finden Sie heraus, was auf dem roten Planeten so los ist.

Man macht sich auf der Erde nur sehr vage Vorstellungen von der Marsoberfläche. Ein paar Krater hier, ein paar alte Raumgefährte dort – und dazwischen nur Einöde. Doch weit gefehlt. Zwar befinden sich natürlich keine Palmenhaine und Seenplatten auf dem vierten Planeten des Sonnensystems, dass die Marsoberfläche jedoch alles andere als flach ist, zeigt diese App. Krater reiht sich an Krater, Tälchen an Tälchen – und über allem thront der Olympus Mons, mit 21500m Höhe (über dem mittleren Null-Niveau) und 600km Durchmesser der mächtigste Berg im Sonnensystem. Gegen ihn ist der Mount Everest mit 8848 Metern Höhe ein echter Zwerg.

Olympus Mons und Lycus Sulci

Ist man bereits ortskundig und sucht nach einem potentiellen Landeort für den eigenen Mars Rover oder die Aktionsbereiche einzelner Mars-Missionen, hilft einem die App mit einer Suchfunktion, die sich in den Einstellungen verbirgt. Mit ihr lassen sich vielerlei Krater und andere Geländeformen, die meist nach mehr oder weniger berühmten Astronomen benannt sind, auffinden.

Am spannendsten fanden wir es während unseres Kurztests, einfach nah herangezoomt über die Marsoberfläche zu "fliegen" und einzelne Formationen genauer zu betrachten. Wer das Glück hat, parallel noch Wikipedia geöffnet zu haben, kann sich allerlei Wissenswertes zu den einzelnen Orten durchlesen – über eine Info-Datenbank verfügt die App nämlich leider nicht. 

Schwebt man auf diese Weise eine Weile über die Marsoberfläche, wird dem Mars-Unkundigen erst klar, dass der Planet zwar nur ungefähr halb so groß wie die Erde ist, aber immer noch gewaltige Ausmaße hat.

Für den nächsten Mars-Ausflug hält die App jede Menge Geländeinformationen bereit.
Für den nächsten Mars-Ausflug hält die App jede Menge Geländeinformationen bereit.

Nur an den Polen sieht es mit den Angaben etwas mager aus.
Nur an den Polen sieht es mit den Angaben etwas mager aus.

Mit der Suchfunktion....
Mit der Suchfunktion….

...lässt sich auch der beeindruckende Olympus Mons, der höchste Berg im Sonnensystem, auffinden.
…lässt sich auch der beeindruckende Olympus Mons, der höchste Berg im Sonnensystem, auffinden.

Fazit: Auf den ersten Blick ist Mars Map eine simpel gestrickte App – und doch sorgt sie bei wiederholten Tiefflügen über die Marsoberfläche für Begeisterung und befriedigt vor allem den Forscherdrang. Fehlt nur noch, dass Google Mars View einführt und den Nutzer die Marsoberfläche in 3D erleben lässt. Wir hätten uns gewünscht, dass die Entwickler noch ein wenig Informationen zum Mars und einzelnen Missionen bereithalten würden – dazu findet sich bis jetzt nämlich rein gar nichts. Daher gibt es nur 4 von 5 Sternen für diese ansonsten recht interessante App.

Mars Map herunterladen

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