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Im Test: Nextbase Dash Cam 612GW Elite

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Mit einer Dash Cam kannst du bei einem Unfall oder einem Parkrempler dank verschiedener Sensoren schnell ein Video oder einen Screenshot des Schuldigen erstellen. Für unseren heutigen Testbericht haben wir freundlicherweise die Nextbase Dash Cam 612GW Elite zur Verfügung gestellt bekommen. Sie gilt als die erste 4K Dash Cam auf dem Markt.

Nextbase Dash Cam 612GW Elite – Unboxing

Die Dash Cam wird in einem blauen Karton ordentlich verpackt geliefert. Auf dem Karton sind sämtliche Funktionen aufgezeigt. Innerhalb des Kartons befinden sich die Dash Cam, ein Hinweis auf einen Download der aktuellen Firmware, ein Sticker für die Fensterscheibe mit dem Hinweis, dass dein Auto über eine Dash Cam verfügt, ein mehrsprachiger Quick Start Guide sowie ein KFZ-Ladekabel, ein USB-Kabel und eine Montagehalterung.

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Die Dashcam wird einigem Zubehör geliefert.

Nextbase Dash Cam 612GW Elite – Spezifikationen

  • 4K UHD Recording, 3840 x 2160 Pixel, 30 FPS, oder 1440p bei 30 FPS und 1080p bei 60 FPS
  • 3.0” LCD-Farb-Touchscreen
  • Sony Exmor R CMOS Sensor
  • Polarisierender Filter zur Reduzierung von Blenden und Reflektieren
  • Glasobjektiv mit 7 Elementen und 150-Grad-Weitwinkel
  • 12–24 VDC kompatibel für die Nutzung in allen Fahrzeugen
  • Intelligenter Parkmodus, der durch Bewegung aktiviert wird
  • Zeitraffer-Funktion für Aufnahmen auf langen Reisen und malerischen Wegstrecken
  • Automatische Dimmfunktion dimmt den Bildschirm automatisch bei Nacht
  • High Dynamic Range (HDR) verbessert den Kontrast und die Schärfe
  • Gesprochene Benachrichtigungen, wenn die Hauptfunktionen aktiviert sind
  • Smartphone-App und WLAN-Verbindung (Android und iOS)
  • Nextbase Replay 3 Videobearbeitungssoftware
  • GPS-Protokollierung: Verfolgen Sie Ihre Fahrt auf Google Maps.
  • Erfordert 64/128 GB U3 Klasse MicroSD-Karte
  • Magnetische Click-and-Go-Halterung
  • Einmalige Installation
  • Automatische Aufnahme
  • Automatischer Dateischutz
  • Integrierter Back-up-Akku liefert im Falle eines Unfalls bis zu 15 Minuten lang Strom
  • Von AA (Automobile Association) empfohlen
  • 4K Auflösung
  • Größe und Gewicht: 7 x 17 x 13 cm ; 9,07 g

Nextbase Dash Cam 612GW Elite – Aussehen

Die Vorderseite der Dash Cam besteht aus gebürstetem Aluminium. Hier befindet sich mittig die Kamera-Linse mit dem Firmenlogo und dem Kamera-Namen. Ebenfalls ist auf der Vorderseite der Lautsprecher der Kamera verbaut. An der Unterseite liegt der Reset-Button, um die Kamera zurück zu setzen.

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Auf der Front ist die Kamera-Linse sichtbar.
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An der Unterseite liegt der Reset-Button.

In der Draufsicht links liegt der Anschluss für HD-Output sowie ein roter Button mit einem Ausrufezeichen – die sogenannte Notfalltaste. Per Druck darauf wird das derzeitige Video vor dem Überschreiben geschützt.

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Mit der Notfalltaste wird ein Video vor dem Überschreiben geschützt.

In der Draufsicht rechts befindet sich der Einschub für die MicroSD Karte sowie direkt darüber das Mikrofon. Auf der Rückseite findest du das 3.0“ großes Touch-Display.

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In der Draufsicht recht befindet sich der Einschub für die SD Karte.
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Auf der Rückseite liegt das gut bedienbare Touch-Display.

Die Montagehalterung wird auf der Oberseite angebracht, indem das Cover für die Montagehalterung in Pfeilrichtung entfernt wird. In der Montagehalterung befindet sich auch der GPS-Empfänger. Ebenfalls auf der Oberseite liegt unter einer Silikonklappe verborgen der Anschluss für das MicroUSB-2.0 Kabel sowie der Power-Button.

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An der Oberseite der Kamera liegt der Power-Button und der Anschluss für das SD-Kabel. Ebenfalls wird hier die Montagehalterung befestigt.

Nextbase Dash Cam 612GW Elite – Inbetriebnahme/Montage

Zuerst setzt du eine 64 GB MicroSD Karte in die Kamera ein. Anschließend entfernst du die Abdeckung der Montagehalterung und bringst die Montagehalterung an. Diese ist leicht magnetisch. Die Halterung wird mittels Saugnapf an der Windschutzscheibe angebracht. Sie kann nach mehreren Richtungen gebogen und gedreht werden. Sobald die Kamera an der Windschutzscheibe angebracht ist, schließt du das KFZ-Ladekabel im Zigarettenanzünder deines Autos und das MicroUSB-Kabel entweder an der Kamera, oder an der Montagehalterung an. Sofern das Kabel an der Halterung angeschlossen ist, kann die Kamera einfach entfernt und mitgenommen werden, ohne dabei das Kabel abzuziehen. Eine Grafik im Quick Start Guide zeigt, wie man das Kabel am besten verlegt. Anschließend hast du noch die Möglichkeit den Polarisationsring an der Kamera-Linse manuell zu drehen bzw. einzustellen.

Des Weiteren kannst du dir die App Cam Viewer von Nextbase auf dein Smartphone laden. Mit dieser verbindest du dich mit der Dash Cam, um alle Videos direkt per WiFi auf dein Smartphone zu laden und teilen.

Nextbase Dash Cam 612GW Elite – Bedienung

Nachdem du die Kamera mit Strom versorgt hast (entweder über den Zigarettenanzünder oder zuerst einmal – um alle Einstellungen vorzunehmen – mit deinem PC) startet diese sofort. Zuerst stellst du die Sprache ein. Anschließend wählst du dein Land aus und gibst die Einheit der Geschwindigkeit an. Die Einrichtung ist danach beendet; Datum und Uhrzeit werden von der Dashcam automatisch eingestellt.

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Du gibst deine Sprache sowie dein Land an. Die Uhrzeit und Datum werden automatisch hinzugefügt.

Anschließend hast du noch die Möglichkeit ein Update einzuspielen. In unserem Test hatte die Aktualisierung allerdings einige Zeit in Anspruch genommen (mehr als 30 Minuten).

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Die Aktualisierung dauerte ziemlich lange.

In den Einstellungen der Cam, die durch einen Touch auf das Display aufgerufen werden, hast du die Möglichkeit, den Bildschirm zu deaktivieren, das Nummernschild einzugeben, den Parkmodus zu aktivieren, Ansagen zu aktivieren, das Tempo anzuzeigen, die SD Karte zu formatieren, die Auflösung, Belichtung und Videolänge (1 Min., 2 Min., 3 Min.) zu ändern, den Zeitraffer und die Option 2 Dateien zu aktivieren und eine Tonaufnahme zu starten.

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Die Einstellungen der Dash Cam rufst du per Klick auf das Touch-Display und dort auf den Zahnrad-Button auf.

Ebenfalls können Zeit, Tempo, GPS und Modell-Stempel in die Aufnahme eingefügt werden, das automatische Dimmen aktiviert und das Display gedreht werden. Auch die Sprache, das Land sowie die Zeitzonen, Uhrzeit, Datum, Tempo Einheit können hier noch einmal geändert werden.

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Es gibt umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten.
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Die Auflösung kann in 4K erfolgen.

Mit der Option Auto Abschaltung hast du die Möglichkeit der automatischen Abschaltung. Auf der letzten Seite der Einstellungen aktivierst du GPS, behältst die Konfiguration bei, erhältst eine Geräte-Info, erhöhst den G-Sensor, schaltest den Tastenton ab oder setzt die Kamera zurück.

Zusätzlich zum Einstellungs-Button startest du eine Videoaufnahme oder deaktivierst die Ton-Aufnahme. Über den M/Memory Button gelangst du zu den Video/Fotoaufnahmen. Diese spielst du hier ab, löscht sie oder schützt die Datei durch das Schloss-Symbol vor dem Überschreiben.

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Per Klick auf das Touchfeld kannst du Videos abspielen, vor dem Überschreiben schützen oder löschen.

Nextbase Dash Cam 612GW Elite – Nutzung

Nachdem ich die Kamera mittels sehr gut haltender Saugnapfhalterung im Auto installiert und den Stecker in den Anschluss für den Zigarettenanzünder gesteckt hatte, war zunächst leider keine Nutzung möglich, da der Bildschirm nur das Wort “Wiederherstellung…” anzeigte. Erst nach einiger Zeit war das Display wieder sichtbar und eine Aufnahme der Fahrt erfolgte.

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Die Cam war nach der Inbetriebnahme im Auto in einem Wiederherstellungsmodus.

Eingestellt habe ich die Loop-Aufnahme bei 3 Minuten. Auch wurden die Stundenkilometer angezeigt und die Kamera funktionierte wie gewollt. Sobald das Auto steht und der Zündschlüssel gezogen ist, stellt die Kamera die Stromversorgung auf den integrierten Akku um. Damit lässt sich die Zeit bis zur nächsten Fahrt überbrücken.

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Nachdem die Wiederherstellung beendet war wurden 3minütige-Loop-Videos erstellt, die Stundenkilometer angezeigt und vieles mehr.

Nextbase Dash Cam 612GW Elite – Übertragung der Daten in die App

Um die Daten der Dash Cam in die (leider nur englischsprachige) App zu übertragen musst du diese zuerst mit der App verbinden. Dazu muss die Kamera zunächst eingeschaltet werden und du darfst dabei keine neue Aufnahme starten. Anschließend drückst du einmal kurz auf das Display, um die Bedientasten zu öffnen und dann einmal lange auf den WiFi-Button, um die Kamera in den WiFi Mode zu bringen. Anschließend drückst du in der App auf den Button “Connect to Dash Cam” und wählst das in der App angezeigte Kamera-WiFi aus. Nun gibst du noch das auf dem Kamera-Display gezeigte Passwort an und verbindest die Geräte.

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Sofern die Kamera mittels eigenem WiFi mit der App verbunden ist kannst du deine Videos dorthin übertragen.
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Das Kamera-WiFi ist gefunden worden.
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Durch einen längeren Druck auf den WiFi-Button der Kamera öffnest du die WiFi-Modus.

Deine aufgenommenen Videos werden nun automatisch in die Kamera übertragen. Von der App aus können nun Aufnahmen gestartet und beendet werden. Dies geschieht mit einer leichten Verzögerung.

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Über die App kann die verbundene Kamera gesteuert werden.

Im Ordner “View Dashcam Videos” der App befinden sich alle schon aufgenommenen Videos nach Aufnahmedatum sortiert. Das neueste Video befindet sich oben in der Liste. Diese können hier ebenfalls angeschaut werden. Solltest du dich mit deinem Smartphone nicht in deinem Heimnetzwerk befinden kann es vorkommen, dass es beim Anschauen der Videos über das Kamera WiFi zu Rucklern kommt.

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Das Abspielen der Videos geschieht mit leichten Rucklern, da sich die App im Kamera-WiFi befindet.

Weiterhin können die Videos heruntergeladen werden. Diese befinden sich dann im Ordner “Downloaded Video”. Dazu markierst du ein oder mehrere Aufnahmen im “View”-Ordner und klickst anschließend auf den Download-Ordner. Sofern du keine Videos herunterlädst, sind die zuvor angeschauten Videos auch nicht in der App gespeichert.

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Videos können in der App gespeichert werden.

Bei unserem Test kam es vor, dass eine Verbindung per WiFi mit der App fehl schlug. Die Kamera selbst ließ sich dabei dann nicht mehr bedienen und war “eingefroren”. Hier half ein 30 Sekunden lang den Aus-Knopf gedrückt zu halten, um die Kamera neuzustarten.

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Manchmal gab es leichte Schwierigkeiten.

Anschließend war eine Verbindung von Kamera und App wieder möglich. In den Einstellungen der App hast du ebenfalls die Möglichkeit, deine verbundene Kamera zu konfigurieren.

Einfacher ist hier doch die Datenübertragung per mitgeliefertem USB-Kabel und der Option “Massenspeicher” oder einfach per MicroUSB-Karte.

Eine weitere Möglichkeit, um Videos auszuwerten ist die kostenlose Software Reply 3 von Nextbase. Damit können Videos bearbeitet und geschnitten werden. Im Programm gibt es einen Assistenten, der die Videobearbeitung aufzeigt. Ebenfalls kann über das PC Programm ein Update für die Kamera erfolgen.

Nextbase Dash Cam 612GW Elite – Fazit

Die Nextbase Dash Cam 612GW Elite ist zu einem Preis ab 249,95 Euro bei Idealo erhältlich. Sie besitzt alle Funktionen, welche man bei einer Dash Cam benötigt. Du erstellst Loop-Aufnahmen, beleuchtest während der Aufnahme das Nummernschild, lässt dir das Tempo anzeigen, nutzt GPS Stempel und vieles mehr. Die Bedienung per Touch-Bedienfeld ist einfach und komfortabel. Was etwas schneller gehen könnte ist das Starten der Kamera im Auto. Auch die Verbindung per WiFi mit der App ist nicht so einfach per Knopfdruck erledigt. Positiv ist hier jedoch noch die kostenlose Software zur weiteren Auswertung der Videos.

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