Start Im Test Im schlagkräftigen Kurztest: Display-Schutzfolien von RhinoShield mit „hammer“ Video

Im schlagkräftigen Kurztest: Display-Schutzfolien von RhinoShield mit „hammer“ Video

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Schnell ist es passiert: Dein Smartphone fällt dir aus der Hand und landet mit dem Display genau auf einem spitzen Stein. Schöner Mist! Denn ab jetzt wirst du überall gefragt, ob du dir die neue Spinnennetz-App heruntergeladen hast. Mit einem Display-Schutz wäre das aber vielleicht nicht passiert. Wir haben uns die Display-Schutzfolien von RhinoShield einmal in einem Kurztest angesehen.

Packaging

Geliefert werden die Display-Schutzfolien in einer gelben Kartonage. Auf der Rückseite steht beschrieben, dass die Schutzfolie 6 Schichten an Sicherheit bietet:

  • Einfache Entfernung von Fingerabdrücken
  • Kratz-Resistenz
  • Aufprall- bzw. Stoß-Schutz
  • Große Krafteinwirkung z.B., wenn etwas schweres darauf liegt
  • Keine Rückstände von Klebstoff auf dem Display, wenn man die Folie wieder entfernt

Weiterhin soll die RhinoShield-Protection 5x mehr Aufprall-Energie als andere Schutzfolien absorbieren. Dies wird in einem Video demonstriert, das du über den auf der Packung befindlichen QR-Code aufrufen kannst:

Das sieht schon einmal beeindruckend aus. Wir werden das in einem eigenen Test aber auch einmal ausprobieren 😉

Unboxing

Nach dem Öffnen der Verpackung kannst du mittels einer Lasche das “Booklet” herausziehen. Darin abgebildet findest du die Montageanleitung, die Display-Schutzfolie an sich sowie zwei “Dust Removal Sticker” und ein Mikrofaser-Tuch, um das Display vor dem Aufbringen zu reinigen. Ein Spatel, um die Schutzfolie blasenfrei auf dem Display aufzubringen liegt ebenfalls bei.

Die Montage

In dem Booklet findest du die Anleitung aufgedruckt. Im ersten Schritt trockne ich mir die Hände und wische die Oberfläche des Displays mit dem Mikrofasertuch ab. Anschließend nutze ich die “Dust Removal Sticker”, um den restlichen Schmutz zu entfernen. Gegebenenfalls musst du diesen Schritt noch einmal wiederholen, bis wirklich sämtliche Verschmutzungen vom Display entfernt sind. Das Display sollte vor dem Aufbringen der Schutzfolie absolut clean sein.

Die Display-Schutzfolie besteht aus zwei Schichten, die mit A und B gekennzeichnet sind. Schicht A ist die Folie, die die klebende Seite vor Schmutz schützt. Schicht B ist die eigentliche Schutzfolie. Im 1. Schritt entferne ich nun die Schicht A von der Schutzfolie. Weiter geht es mit Schritt 2: Ich halte die Displayschutzfolie über das Smartphone und passe die Seitenränder der Schutzfolie vorsichtig an die Ränder des Displays ein. Im 3. Schritt nehme ich mir den Spatel zur Hand und fahre damit von dem unteren Teil des Smartphone langsam zum oberen Teil. Falls du es nicht sofort blasenfrei hinbekommst kannst du die Folie auch problemlos wieder ein Stück abziehen.

Im 4. Schritt ziehst du den Aufkleber B vorsichtig von der Display-Schutzfolie ab und du bist fertig. Überprüfe nun noch einmal die Ränder und nimm dir einen Hammer zur Hand… 😉

Der Hammertest

Wir haben uns das Werbevideo einmal als Anreiz genommen selbst einen Hammertest durchzuführen.

Werbeversprechen spiegeln die Realität ohne Übertreibungen wieder, das weiß ja jeder 😉 …ich würde jetzt generell nicht unbedingt mit dem Hammer auf das eigene Smartphone losgehen, zumal die Elektronik im Inneren und auch die Rückseite davon Schaden nehmen kann und nicht nur das Display. Aber wenn der Hersteller mit so einem Test wirbt, muß er damit rechnen, dass das auch mal jemand ausprobiert.

Das Hammertest-Resultat mit entfernter Schutzfolie.

Wir hatten bei unserem Hammertest einen quadratischen Hammer verwendet. Laut Hersteller verteilt sich die Einschlagsenergie bei einem Hammer mit Abrundung besser (wie auf dem Hersteller-Video zu sehen), als bei einem quadratischen. Den ersten Schlag konnte die Folie vollständig abfangen. Beim zweiten Schlag gab sie ein wenig nach und den dritten Schlag hatte das Display dann nicht mehr heil überstanden.

Fazit

Der Display-Schutz von RhinoShield lässt sich leicht auf dem Smartphone anbringen. Beim Abziehen des Stickers B von der Schutzfolie blieben bei mir ein paar unschöne Klebereste zurück, die ich noch einmal extra entfernen musste. Auch klebt der Aufkleber B sehr stark an der Folie, was das Entfernen unnötig schwierig macht und Fingerspitzengefühl erfordert. Hier wäre es schön, wenn der Hersteller noch einmal nachbessert.

Dass das Smartphone den Hammertest mit 4 kräftigen Schlägen nicht überlebt, war eigentlich von vornherein klar. Den ersten Schlag hat die Folie aber vollständig abgefangen! Und das Folien-Material braucht natürlich auch eine gewisse Zeit, um sich wieder zu erholen und weitere Schläge aufzunehmen. Zudem kommt es im wirklichen Leben ja eher selten vor, dass gleich mehrere kräftige Schläge hintereinander auf ein Display einwirken. Die Schutzfolie umfasst schätzungsweise 95% des Displays. Bei meinem Nexus 6 blieben ein paar Millimeter Rand übrig.

Wie sich die Schutzfolie in einem Langzeittest schlägt, werden wir in einigen Wochen dann noch einmal per Update in diesem Artikel nachliefern.

Der RhinoShield Display-Schutz ist bei Amazon für das Samsung Galaxy S8, Samsung Galaxy S8 Plus und One Plus 3 zu einem Preis von 24,99 Euro zu haben. Für weitere Smartphone-Marken kannst du den Displayschutz direkt auf der Webseite des Herstellers beziehen.

Update
Nach 3 Wochen normaler Benutzung in Verbindung mit einem Bumper haben wir die Folie wieder vom Smartphone entfernt. Leider sind in dieser Zeit einige unschöne Kratzer auf der Folie entstanden.