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Im Kurztest: Die iSmart Alarm Spot Kamera

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Was früher nur den großen Kaufhäusern vorbehalten war, ist heute für jeden ein Kinderspiel. Die Überwachung des eigenen Zuhauses mit einer WLAN-fähigen Kamera. Die Verbindung gelingt zumeist einfach und die Kameras selbst sind für einen erschwinglichen Preis erhältlich. Wir haben heute die iSmart Alarm Spot Kamera einem Kurztest unterzogen.

Unboxing

Die 50mmx50mmx56mm kleine und 100g leichte Kamera wird in einem kleinen, stabilen Karton mit passendem Adapter (für deutsche und amerikanische Steckdosen) und USB-Kabel sowie einer Kurzanleitung in mehreren Sprachen und einer Montagehalterung, einem Montagesatz sowie dem Reset-Schlüssel geliefert.

Die iSmartAlarm Spot ist handlich verpackt.
Die Kamera wird mit einem Benutzerhandbuch, einem Netzstecker mit deutschem und amerikanischem Adapter, einem USB-Kabel, einer Montagehalterung und dem Reset-Schlüssel geliefert.

Spezifikationen

Die Auflösung der iSmart Alarm Spot Kamera beträgt 1280×720 (720p) Pixel. Das Sichtfeld wird mit einem 130° Objektiv ausgeleuchet und hat einen Nachtsichtbereich von 9 Meter. Der Bewegungssensorbereich beträgt 6 Meter. Die Kamera wird über einen DC 5V/1A Adapter mit Strom versorgt. WiFi 802.11 b/g/n 2.4 GHz sowie ein lokaler Speicher von 64 GB. Die iSmart Alarm Spot ist nur für den Innenbereich geeignet und arbeitet eigenständig oder im iSmart Alarmsystem. Die Voraussetzungen für das Betriebssystem sind Android 4.0 oder höher, iOS 6.0 oder höher sowie ein WiFi Internetanschluss.

Aussehen

Die Kamera selbst ist weiß und würfelförmig und besitzt auf der Vorderseite die schwarze Kameralinse sowie den Bewegungssensor. Die Kamera sitzt auf einem ausfahrbaren magnetischen Gestell und ist somit beweglich. Über ein Gelenk kann die Kamera auch gedreht werden. Das Gestell wird mit der Montagehalterung per Magnet an der Wand befestigt werden. Durch den gut haftenden Magnet ist kein Absturz zu befürchten. An der Rückseite der Kamera befindet sich der Port für USB- und MicroUSB-Anschluss und MicroUSB-Anschluss und eine Kontrollleuchte, welche grün die Verbindung anzeigt. An der Unterseite befindet sich der Einschub für die SD-Karte sowie der Reset-Knopf.

An der Unterseite der Kamera befindet sich der Einschub für die MicroSD-Karte sowie der Reset-Knopf.
Auf der Rückseite befindet sich der Netzanschluss, USB-Anschluss sowie die Status-LED.
Dank des starken Magnetes hält die Kamera auf magnetischen Oberflächen, wie hier im Test an einem Kühlschrank.

Installation

Zuerst lädst du dir die iSmart Alarm App auf dein Smartphone. Auf dem Boden der Verpackung findest du ebenfalls einen Barcode, welcher dich auf die iSmart Webseite weiterleitet. Dort findest du nach einigem Scrollen auch den Button für den Download der App. In der App erstellst du ein Benutzerkonto unter Angabe deines Landes und der Telefonnummer. iSmart schickt dir einen Verifizierungscode zu. Diesen gibst du an. Danach erfolgt die Angabe eines Alias-Namens und eines Passwortes. Auch deine E-Mail-Adresse gibst du an. Sobald die Kamera nämlich einen Alarm auslöst, bekommst du eine E-Mail an das von dir angegebene Konto zugeschickt. Nach der Anmeldung erfolgt die Konfiguration deiner Überwachungskamera. Du hast nun die Möglichkeit auf den Button Beitreten zu klicken, wenn jemand sein System mit dir teilt, oder du klickst auf den Erstellen-Button, sofern du der erste bist, der dieses System konfiguriert.

Vor der ersten Benutzung erstellst du einen Account in der App.
Du kannst einem bestehenden Netzwerk beitreten, oder die Kamera mit einem neuen verbinden.

Zuhause-Konfiguration

Du gibst nun deinem Zuhause einen Namen und klickst auf den Erledigt-Button. Als Nächstes erscheint die Meldung, dass dein Zuhause noch mit keinem Gerät verbunden ist. Dies holst du durch einen Klick auf den Plus-Button nach. Die App zeigt dir nun die verschiedenen Geräte an, welche über iSmart vertrieben werden. Da wir als Testgerät ja die iSmart Spot ausprobieren, klicken wir rechts oben auf Spot.

Du wählst aus den iSmart-Geräten jenes aus, welches du verbinden möchtest.

Die Kamera muss nun, mit eingestecktem Stromkabel, innerhalb eines 15-Fuß-Radius um den Router herum platziert werden. Nach der Installation kann die Kamera neu ausgerichtet werden. Du klickst auf den Fortfahren-Button und danach auf den Konfigurations-Button. Auf der Unterseite der Kamera befindet sich der Reset-Knopf, welchen du mit dem, an der Unterseite magnetisch angebrachten, Reset-Schlüssel betätigst. Du hörst nun einen Ton.

Du drückst den auf der Unterseite befindlichen Konfigurations-Button.

Danach gibst du das Passwort deines WLAN-Netzwerkes ein. Nun wird eine Verbindung zwischen Kamera und Netzwerk bildlich dargestellt. Du klickst auf den Fortfahren-Button, sobald die Verbindung zu Stande gekommen ist. Die Installation war erfolgreich und wird von dir mittels Klick auf den Erledigt-Button beendet. Sofern du noch weitere Geräte aus der iSmart-Reihe hinzufügen möchtest klickst du auf den Button Weitere Geräte. In unserem Test erfolgte nun noch ein Firmware-Update.

Nach der Eingabe deines WiFi-Passwortes wird die Kamera mit deinem Netzwerk verbunden.

Überwachung

Mit der iSmart Alarm Spot erhältst du eine Überwachungskamera mit Zwei-Wege-Mikrofon. Das heißt, du kannst den überwachten Raum abhören, oder auch mittels Mikrofon-Button mit den überwachten Personen sprechen. In der Smartphone-App siehst du nun das Bild, welches von der Kamera aufgenommen wird. Ebenfalls hörst du bei eingeschaltetem Lautsprecher den Ton.

Nach der erfolgreichen Installation siehst du auf der Startseite deinen Überwachungsbereich.

Unterhalb des Überwachungsbildes befinden sich die Buttons Lautsprecher, Capture und Talk. Ist der Lautsprecher-Button aktiviert erfolgt das Abhören des Raumes. Um mit den Personen zu sprechen muss der Talk-Button aktiviert sein. Um dann allerdings eine Antwort der Personen zu hören, muss der Lautsprecher-Button erneut gedrückt werden. Denn sobald du den Talk-Button betätigst schaltet sich der Lautsprecher-Button aus und umgekehrt. Mit dem Capture-Button erstellst du ein Foto der überwachten Person. Dieses kann über den Galerie-Button unten rechts angesehen werden. Weiterhin ist es möglich, Zeitraffer-Videos zu erstellen. Dazu muss aber eine SD-Karte eingelegt sein.

Du fertigst einen Schnappschuss der Überwachungsszene an. Dieser wird in der App-Galerie gespeichert.

Einstellungen

In den App-Einstellungen gibst du die Sensitivität der Kamera bei Motion und Sound an (Low, Medium, High). Ebenfalls wählst du aus, ob eine Benachrichtigung erfolgen soll, sobald die Kamera einen Rauch- oder CO-Alarm mitbekommt. Weiterhin erfolgt in den Einstellungen die Angabe der Sicherung der Videos. Diese können 30 Tage in der Cloud gesichert werden. Danach erfolgt das Löschen des zuerst gesicherten Videos. Eine weitere Sicherung kann über SD-Karte erfolgen. Die iSmart Alarm Spot verfügt weiterhin über einen Nachtsichtmodus. Dieser kann automatisch oder manuell aktiviert werden.

In den Einstellungen gibst du die Sensitivität der Kamera an, oder ob eine Benachrichtigung auf deiner E-Mail-Adresse eingehen soll, sobald die Kamera einen Alarm vernimmt.
Die iSmart Alarm Spot verfügt über einen Nachtsichtmodus.
Clips werden 30 Tage in der Cloud gespeichert und dann der Reihe nach gelöscht.

Fazit

Die Installation der iSmart Alarm Spot war ein Kinderspiel. Die Bedienung geht ebenfalls leicht von der Hand. Das Ergebnis der Überwachung ist in Ordnung, jedoch nicht mit einer großen Kamera vergleichbar. Während des Testens ist die App zweimalig abgestürzt und hatte danach Probleme wieder eine Verbindung mit der Kamera herzustellen.

Verfügbarkeit

Die iSmart Alarm Spot ist aktuell zum Preis von 66,99€ bei Amazon erhältlich. Der Normalpreis beträgt auf der Herstellerseite 99,99 Dollar.