Start Aktuell IDC: 2013 werden erstmals mehr Smartphones als Feature Phones verkauft

IDC: 2013 werden erstmals mehr Smartphones als Feature Phones verkauft

Smartphones haben eine steile Karriere hinter sich. 2013 werden erstmals mehr Smartphones verkauft als Geräte, die noch ohne mobiles Betriebssystem auskommen müssen.

Als Smartphone-Fan fragt man sich ja, wie heutzutage überhaupt noch so viele "einfache" Tastentelefone verkauft werden können. Ein Grund dürfte sicherlich der Preis sein – immerhin schlagen günstige Feature Phones mit nicht einmal 20 Euro zu Buche.

Wie die Marktforscher von IDC nun ermittelt haben, geht es den Tastentelefonen jedoch langsam an den Kragen. Smartphones können auf überragende Verkaufserfolge zurückblicken. Allein 2013 sollen 50,1 Prozent aller verkauften Mobiltelefone Smartphones sein. Bis 2017 soll der Anteil sogar auf 66 Prozent steigen.

Der Grund für den rasanten Anstieg ist wohl auch für Android-Neulinge ersichtlich. Lange Zeit galten Top-Smartphones, allen voran das iPhone, als geradezu unerschwingliche Luxusprodukte. Sie verkauften sich allein deswegen so gut, weil sie von Providern zu stark subventionierten Preisen mit Vertragsbindung angeboten wurden. Das hat sich jedoch inzwischen grundlegend geändert: Zu den teuren Geräten haben sich weit günstigere Einsteiger-Modelle gesellt, die deutlich weniger als 150 Euro kosten. Es ist müßig zu erwähnen, dass das Gros dieser Geräte auf Android-Basis läuft.

Auch die Frage nach dem erfolgreichsten Android-Land ist schnell mit "China" beantwortet. Die Mittelklasse ist im Reich der Mitte auf dem aufstrebenden Ast, immer mehr Menschen können sich dort ein Smartphone leisten. Laut IDC sollen 2013 in China mehr als 301 Millionen Smartphones verkauft werden. Amerika landet mit 137,5 Millionen verkauften Geräten auf dem zweiten Platz.

Quelle: androidauthority.com

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