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Guns’n Glory WW2: ein (Anti)Kriegsspiel?

Im Android Market gibt es viele mehr oder weniger amüsante Ballerspielchen. Heute haben wir Guns’n Glory WW2 genauer unter die Lupe genommen, ein Spiel, das mal wieder stark an Command&Conquer erinnert.

Bei Guns’n Glory wird nicht lange gefackelt. Nach ein paar Voreinstellungen findet man sich schnell mitten auf dem Schlachtfeld wieder. In unserem Fall in den Ardennen, wo es ein Alliierten-Camp gegen die Deutschen zu verteidigen gilt.

Das Spiel ist aufwändig gemacht, protzt mit Aufrüstungsmöglichkeiten und einer ganzen Anzahl an unterschiedlichen Waffengruppen. Von daher erscheint es auf den ersten Blick als optischer Leckerbissen. Was uns jedoch sehr gestört hat, ist die unsägliche Hintergrundmusik – eine Mischung aus Country, Musikantenstadl und schrägem Karnevalsgetröte. Das Ohr spielt ja bekanntlich mit! Auch die C&C-artigen Kommentare der einem anvertrauten Soldaten sind eher albern als witzig.
Grundsätzlich sind wir ja gegen den Krieg. Da fielen uns sofort die aschfahlen Gesichter der Soldaten auf, die den Anschein machen, dass hier mal mit etwas Vitaminen nachgeholfen werden sollte. Auch dass die Charaktere im Street-Art Style fast schon überzeichnet sind, führte bei der ein oder anderen Grimasse zu einem lauten Lacher.
Fazit: Am Ende ist nicht klar, mit was man es hier zu tun hat: einer Reizüberflutung mit Antikriegs-Touch oder einer schlecht geratenen Kriegsverherrlichung. Dafür gibt es von uns nur 1,5 von 5 Sternen.

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